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    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-25vzmnrw571</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Evaluation der Prozessqualit&#228;t der Two-Bite-Technik w&#228;hrend der &#214;sophagogastroduodenoskopie (&#214;GD) unter besonderer Ber&#252;cksichtigung aktueller Empfehlungen zur Sprue- und Gastritisdiagnostik</Title>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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      <DatePublished>20250530</DatePublished>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Niederrheinisch-Westf&#228;lische Gesellschaft f&#252;r Chirurgie</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Gesellschaft f&#252;r Gastroenterologie in Nordrhein-Westfalen e.V.</MeetingCorporation>
        <MeetingName>191. Jahrestagung der Niederrheinisch-Westf&#228;lischen Gesellschaft f&#252;r Chirurgie, 33. Jahrestagung der Gesellschaft f&#252;r Gastroenterologie</MeetingName>
        <MeetingTitle>Viszeralmedizin NRW 2025</MeetingTitle>
        <MeetingSession>Gastroenterologie</MeetingSession>
        <MeetingCity>Essen</MeetingCity>
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          <DateTo>20250613</DateTo>
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    <ArticleNo>57</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Einleitung &#38;</Mark1> <Mark1>Hintergrund:</Mark1> Die &#8222;two-bite&#8220;-Technik, bei der mit einem Einf&#252;hren der Biopsiezange zwei Proben entnommen werden, ist zeiteffizient. Allerdings besteht die Gefahr, dass die erste Probe bei der Entnahme der zweiten Biopsie verloren gehen kann. Tats&#228;chlich legen die t&#228;glichen Erfahrungen eine Diskrepanz zwischen der Anzahl intendierten und entnommenen einerseits und in der Pathologie eingegangenen und schlussendlich analysierten Proben andererseits nahe. Eine derartige Differenz k&#246;nnte die Einhaltung leitlinienbasierter Standards und damit die Versorgungsqualit&#228;t beeintr&#228;chtigen. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Ziele:</Mark1> Die Intention der vorliegenden Arbeit ist es daher, die intendierte mit der tats&#228;chlich analysierten Probenanzahl zu vergleichen, die H&#228;ufigkeit der Einhaltung der Vorgaben zu analysieren und Risikofaktoren f&#252;r den Probenverlust zu identifizieren. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Methodik:</Mark1> Patient:innen, bei denen zwischen 2023 und 2024 eine &#214;GD durchgef&#252;hrt worden war, wurden in eine retrospektive Kohortenstudie eingeschlossen. Basierend auf den Endoskopieprotokollen und Pathologiebefunden wurde die durchschnittliche Anzahl der entnommenen Biopsien je Lokalisation sowie die Einhaltung der Vorgaben je Lokalisation analysiert. Die Daten wurden mit dem Kolmogorov-Smirnov-Test auf Normalverteilung gepr&#252;ft, die Interferenzstatistik erfolgte dann mittels Wilcoxon- und Chi<Superscript>2</Superscript>-Test.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnis:</Mark1> Es wurden 181 Endoskopien eingeschlossen. Im Duodenum wurden 5,9 (98,8&#37;) Biopsien dokumentiert, aber nur 4,0 (67&#37;) analysiert (p &#60; 0,001). Im Antrum und Corpus war eine &#228;hnliche Diskrepanz zu beobachten (2,2 vs. 1,8 &#91;89,5&#37;&#93; und 2,0 vs. 1,7 &#91;86,5&#37;&#93;, jeweils p &#60; 0,001). Der Standard wurde im Duodenum in 91,7&#37; intendiert, jedoch nur in 13,6&#37; erreicht (p &#60; 0,001). F&#252;r das Antrum und Corpus zeigte sich eine vergleichbare Abweichung (99,4&#37; vs. 62,8&#37; bzw. 64,3&#37;; p &#60; 0,001). Bei der Betrachtung beider Magenabschnitte im Sinne einer regelkonformen Gastritisdiagnostik ergibt sich eine noch h&#246;here Diskrepamnz (99,4&#37; vs. 52,0&#37;; p &#60; 0,001).</Pgraph><Pgraph><Mark1>Schlussfolgerung:</Mark1> Mit der &#8222;two-bite&#8220;-Technik gehen w&#228;hrend der &#214;sophagogastroduodenoskopie in erheblichem Ausma&#223; Proben verloren. Bei der Diagnostik einer Gastritis wird der Leitlinienstandard der Intention zum Trotze nur in der H&#228;lfte der F&#228;lle, bei der Spruediagnostik in weniger als 20&#37; erreicht. Die &#8222;two-bite&#8220;-Technik in der aktuellen Form ist somit nicht ad&#228;quat und bedarf entweder Ma&#223;nahmen zur substanziellen Verbesserung oder muss zugunsten der jeweils einfachen Probenentnahme (&#8222;one-bite&#8220;-Technik) verworfen werden.</Pgraph></TextBlock>
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