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    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Zufriedener Nachwuchs in der Chirurgie &#8211; was sind die Probleme und gibt es &#252;berhaupt noch Positiv-Beispiele&#63;</Title>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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      <DatePublished>20250530</DatePublished>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingId>M0616</MeetingId>
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        <MeetingCorporation>Niederrheinisch-Westf&#228;lische Gesellschaft f&#252;r Chirurgie</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Gesellschaft f&#252;r Gastroenterologie in Nordrhein-Westfalen e.V.</MeetingCorporation>
        <MeetingName>191. Jahrestagung der Niederrheinisch-Westf&#228;lischen Gesellschaft f&#252;r Chirurgie, 33. Jahrestagung der Gesellschaft f&#252;r Gastroenterologie</MeetingName>
        <MeetingTitle>Viszeralmedizin NRW 2025</MeetingTitle>
        <MeetingSession>Chirurgie</MeetingSession>
        <MeetingCity>Essen</MeetingCity>
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          <DateFrom>20250612</DateFrom>
          <DateTo>20250613</DateTo>
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    <ArticleNo>54</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph>In den letzten Jahren ist ein wachsendes Problem des fehlenden Nachwuchses in der Chirurgie zu beobachten. Viele junge Mediziner entscheiden sich zunehmend gegen eine Karriere in diesem Bereich, oftmals aufgrund der hohen Belastungen, der langen Arbeitszeiten und der emotionalen Anforderungen. Es stellt sich also die Frage, wie k&#246;nnen wir diesen neuen Anspr&#252;chen gerecht werden und k&#246;nnen wir Strukturen schaffen in denen wir auch der Generation- Y die Chirurgie schmackhaft machen&#63; Zun&#228;chst sollte daf&#252;r der Status Quo erhoben werden.</Pgraph><Pgraph>Wir f&#252;hrten eine Umfrage zur Zufriedenheit in der Chirurgie durch und werteten insgesamt 118 Antworten von Kolleg:innen aus NRW, die sich in der Facharztausbildung in einem chirurgischen Fach befanden. Als wichtigste Priorit&#228;t vor und w&#228;hrend der Ausbildung sahen die Teilnehmenden eine strukturierte Weiterbildung, ein nettes Kollegium, Eins&#228;tze im OP und die Wertsch&#228;tzung ihrer Arbeit. Auf Nachfrage, in welchem Punkt sie in ihrer bisherigen Ausbildung am meisten entt&#228;uscht wurden, nannten 40&#37; die strukturierte Weiterbildung, 16&#37; Prozent das Einhalten der Arbeitszeiten, 14&#37; die Wertsch&#228;tzung ihrer Arbeit und 10&#37; Eins&#228;tze im OP.</Pgraph><Pgraph>Auf die Frage, ob sie bereits einmal &#252;ber einen Stellenwechsel nachgedacht hatten, antworteten 82&#37; mit Ja. </Pgraph><Pgraph>In einer Umfrage aus unserer eigenen Abteilung, zeigte sich jedoch ein deutlich positiveres Bild. Nur 10&#37; hatten &#252;ber einen Stellenwechsel in ihrer bisherigen Ausbildung nachgedacht.</Pgraph><Pgraph>Wie kann es also zu einer so hohen positiven Diskrepanz kommen&#63; </Pgraph><Pgraph>Der Schl&#252;ssel liegt meiner Meinung nach im Vor- und Ausleben von Mentorship. Mentorship in der Chirurgie hat einen ma&#223;geblichen Einfluss auf die eigene berufliche Entwicklung und den Erhalt der Motivation. </Pgraph><Pgraph>Als F&#252;hrungskraft die F&#228;higkeit zu haben unterschiedliche Mitarbeiter zu f&#246;rdern und ihnen neue Wege der Weiterbildung zu erm&#246;glichen, durch zum Beispiel neue Rotationen in andere Krankenh&#228;user, sind bedeutend wichtig um angehende Fach&#228;rzte in der Chirurgie zu binden.</Pgraph><Pgraph>Diese Meinung kann ich vertreten, als eine Weiterbildungsassistentin im 5. Jahr in der Viszeralchirurgie, die ihren Beruf liebt und h&#246;chstmotiviert ist angehende &#196;rzte von diesem Fach zu begeistern. Im Thema Nachwuchsarbeit kommen sollten diejenigen zu Wort, die am n&#228;hesten dran sind. Ich bin der festen &#220;berzeugung, dass wir gegen das Nachwuchsproblem in der Chirurgie arbeiten k&#246;nnen, insbesondere aufgrund meiner eigenen positiven Erfahrungen an meinem Haus. Dieser Vortrag soll die Konversation aufrecht erhalten zwischen &#8222;Alter&#8220; und &#8222;neuer&#8220; Generation und ein Beispiel daf&#252;r aufzeigen, dass man sich sehr wohl von alten Gepflogenheiten weiterentwickeln kann in der Ausbildung neuer Chirurg:innen.</Pgraph></TextBlock>
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