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    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">PIPAC in erh&#246;hter Dosierung ist eine gute und vertr&#228;gliche Therapieoption beim abdominellen Mesotheliom</Title>
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          <Affiliation>Universit&#228;t Witten-Herdecke, Witten, Deutschland</Affiliation>
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          <Affiliation>Chirurgische Klinik Klinikum Dortmund, Dortmund, Deutschland</Affiliation>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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      <DatePublished>20250530</DatePublished>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Niederrheinisch-Westf&#228;lische Gesellschaft f&#252;r Chirurgie</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Gesellschaft f&#252;r Gastroenterologie in Nordrhein-Westfalen e.V.</MeetingCorporation>
        <MeetingName>191. Jahrestagung der Niederrheinisch-Westf&#228;lischen Gesellschaft f&#252;r Chirurgie, 33. Jahrestagung der Gesellschaft f&#252;r Gastroenterologie</MeetingName>
        <MeetingTitle>Viszeralmedizin NRW 2025</MeetingTitle>
        <MeetingSession>Chirurgie</MeetingSession>
        <MeetingCity>Essen</MeetingCity>
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          <DateTo>20250613</DateTo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Hintergrund:</Mark1> Das abdominelle Mesotheliom ist eine seltene Erkrankung, die h&#228;ufig erst im fortgeschrittenen Krankheitsstadium diagnostiziert wird. Die PIPAC ist hierbei ein m&#246;gliches, palliatives Therapiekonzept, bei der Chemotherapeutika in die Bauchh&#246;hle vernebelt werden. Aus experimentellen Arbeiten ergibt sich die &#220;berlegung, dass eine erh&#246;hte Dosierung der Chemotherapeutika und eine Erh&#246;hung des intraabdominellen Drucks zu einer besseren Aufnahme und Wirkung der Medikamente in der Abdominalh&#246;hle f&#252;hren k&#246;nnten. Es stellt sich au&#223;erdem die Frage, ob PIPAC mit erh&#246;hter Dosierung klinisch vertr&#228;glich ist und welchen Einfluss diese Therapie auf das &#220;berleben der Pat. hat.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Material und Methoden:</Mark1> In dieser retrospektiven Kohortenanalyse wurden 22 Mesotheliompat. identifiziert, die zwischen 2018&#8211;2023 im Klinikum Dortmund eine PIPAC erhalten sollten. Diese Pat. bzw. deren Angeh&#246;rigen wurden telefonisch kontaktiert und die Morbidit&#228;t und Mortalit&#228;t abgefragt. Es konnte zu allen initial gescreenten Pat. ein Follow Up erstellt werden. Aus der Klinikdatenbank wurden klinische Verlaufsparameter entnommen. Die Dosierungen der PIPAC Therapie wurden individuell an den Pat. und deren Vertr&#228;glichkeit angepasst. Entsprechend resultierten viele verschiedene Dosiskombinationen mit Konzentrationen von bis zu 50 mg&#47;m<Superscript>2</Superscript> Cisplatin und 10 mg&#47;m&#178; Doxorubicin. Es wurden eine Dosisgruppe mit niedriger, konventioneller Dosierung und eine Gruppe mit h&#246;heren Dosierungen gebildet.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Im Rahmen von 66 Interventionen wurden 62 erfolgreiche PIPACs appliziert. Bei zwei Pat. war eine PIPAC aufgrund von Verwachsungen nicht m&#246;glich, zwei weitere Pat. zeigten nach vorhergehenden PIPACs im Verlauf ebenfalls Verwachsungen, sodass eine PIPAC nicht mehr m&#246;glich war. Das mediane Gesamt&#252;berleben der Kohorte nach mind. einer PIPAC lag bei 34,5 Monaten. In der Kohorte waren 4 Pat. enthalten, die zun&#228;chst als nicht operabel eingesch&#228;tzt wurden und nach einer PIPAC einer CRS&#47;HIPEC zugef&#252;hrt wurden. Von diesen sind nach einem medianen Follow Up von 36,2 Monaten alle am Leben. Es ergab sich kein Hinweis f&#252;r ein gesteigertes Risiko an Organversagen in der erh&#246;hten Dosisgruppe. Insgesamt wurden 5 Grad I und 2 Grad III Komplikation nach Clavien-Dindo beobachtet, ohne sign. Unterschiede zwischen den Gruppen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion:</Mark1> PIPAC stellt eine hervorragende Therapieoption beim fortgeschrittenen abdominellen Mesotheliom mit guter Vertr&#228;glichkeit dar. Das &#220;berleben zeigte sich in unserer Kohorte deutlich l&#228;nger als in der Literatur unter palliativer Chemotherapie beschrieben. Eine erh&#246;hte Komplikationsrate oder Rate an Organversagen konnte nach PIPACs mit erh&#246;hter Dosierung nicht nachgewiesen werden. Eine Dosiseskalation der Chemotherapeutika bei der PIPAC Behandlung scheint m&#246;glich, wobei f&#252;r die weitere Dosisfindung zus&#228;tzliche klinische Daten notwendig sind. Pat. mit abdominellen Mesotheliom sollten in einem Zentrum f&#252;r Peritonealkarzinose angebunden und die M&#246;glichkeit einer PIPAC Therapie evaluiert werden.</Pgraph></TextBlock>
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