<?xml version="1.0" encoding="iso-8859-1" standalone="no"?>
<!DOCTYPE GmsArticle SYSTEM "http://www.egms.de/dtd/2.0.34/GmsArticle.dtd">
<GmsArticle xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink">
  <MetaData>
    <Identifier>25vzmnrw33</Identifier>
    <IdentifierDoi>10.3205/25vzmnrw33</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-25vzmnrw336</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
    <TitleGroup>
      <Title language="de">Erforschung von molekularen Risikofaktoren und Eigenschaften von postoperativen Pankreasfisteln</Title>
    </TitleGroup>
    <CreatorList>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Wiedemann</Lastname>
          <LastnameHeading>Wiedemann</LastnameHeading>
          <Firstname>David</Firstname>
          <Initials>D</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>
          <Affiliation>St. Josef-Hospital, Ruhr Universit&#228;t Bochum, Bochum, Deutschland</Affiliation>
        </Address>
        <Creatorrole corresponding="no" presenting="yes">author</Creatorrole>
      </Creator>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Majchrzak-Stiller</Lastname>
          <LastnameHeading>Majchrzak-Stiller</LastnameHeading>
          <Firstname>Britta</Firstname>
          <Initials>B</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>
          <Affiliation>St. Josef-Hospital, Ruhr Universit&#228;t Bochum, Bochum, Deutschland</Affiliation>
        </Address>
        <Creatorrole corresponding="no" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Peters</Lastname>
          <LastnameHeading>Peters</LastnameHeading>
          <Firstname>Ilka</Firstname>
          <Initials>I</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>
          <Affiliation>St. Josef-Hospital, Ruhr Universit&#228;t Bochum, Bochum, Deutschland</Affiliation>
        </Address>
        <Creatorrole corresponding="no" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Strotmann</Lastname>
          <LastnameHeading>Strotmann</LastnameHeading>
          <Firstname>Johanna</Firstname>
          <Initials>J</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>
          <Affiliation>St. Josef-Hospital, Ruhr Universit&#228;t Bochum, Bochum, Deutschland</Affiliation>
        </Address>
        <Creatorrole corresponding="no" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Uhl</Lastname>
          <LastnameHeading>Uhl</LastnameHeading>
          <Firstname>Waldemar</Firstname>
          <Initials>W</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>
          <Affiliation>St. Josef-Hospital, Ruhr Universit&#228;t Bochum, Bochum, Deutschland</Affiliation>
        </Address>
        <Creatorrole corresponding="no" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Braumann</Lastname>
          <LastnameHeading>Braumann</LastnameHeading>
          <Firstname>Chris</Firstname>
          <Initials>C</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>
          <Affiliation>EvK Herne, Ruhr-Universit&#228;t Bochum, Herne, Deutschland</Affiliation>
        </Address>
        <Creatorrole corresponding="no" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>H&#246;hn</Lastname>
          <LastnameHeading>H&#246;hn</LastnameHeading>
          <Firstname>Philipp</Firstname>
          <Initials>P</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>
          <Affiliation>St. Josef-Hospital, Ruhr Universit&#228;t Bochum, Bochum, Deutschland</Affiliation>
        </Address>
        <Creatorrole corresponding="no" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
    </CreatorList>
    <PublisherList>
      <Publisher>
        <Corporation>
          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
        </Corporation>
        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
      </Publisher>
    </PublisherList>
    <SubjectGroup>
      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
    </SubjectGroup>
    <DatePublishedList>
      <DatePublished>20250530</DatePublished>
    </DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
    <License license-type="open-access" xlink:href="http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/">
      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
    </License>
    <SourceGroup>
      <Meeting>
        <MeetingId>M0616</MeetingId>
        <MeetingSequence>33</MeetingSequence>
        <MeetingCorporation>Niederrheinisch-Westf&#228;lische Gesellschaft f&#252;r Chirurgie</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Gesellschaft f&#252;r Gastroenterologie in Nordrhein-Westfalen e.V.</MeetingCorporation>
        <MeetingName>191. Jahrestagung der Niederrheinisch-Westf&#228;lischen Gesellschaft f&#252;r Chirurgie, 33. Jahrestagung der Gesellschaft f&#252;r Gastroenterologie</MeetingName>
        <MeetingTitle>Viszeralmedizin NRW 2025</MeetingTitle>
        <MeetingSession>Chirurgie</MeetingSession>
        <MeetingCity>Essen</MeetingCity>
        <MeetingDate>
          <DateFrom>20250612</DateFrom>
          <DateTo>20250613</DateTo>
        </MeetingDate>
      </Meeting>
    </SourceGroup>
    <ArticleNo>33</ArticleNo>
  </MetaData>
  <OrigData>
    <TextBlock name="Text" linked="yes">
      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph>Die chirurgische Versorgung bleibt nach wie vor die prim&#228;re therapeutische Option f&#252;r Patient:innen mit resektablem Pankreaskarzinom. Trotz gro&#223;er Fortschritte in den chirurgischen Verfahren und der perioperativen Versorgung geh&#246;rt die postoperative Pankreasfistel (POPF) weiterhin zu den h&#228;ufigsten und schwerwiegendsten Komplikationen nach Pankreasoperationen. POPF sind h&#228;ufig mit einer erh&#246;hten postoperativen Mortalit&#228;t und Morbidit&#228;t, verl&#228;ngerten Krankenhausaufenthalten und der Notwendigkeit von Revisionsoperationen verbunden und beeintr&#228;chtigen erheblich die Lebensqualit&#228;t von Patient:innen mit Pankreaserkrankungen. Schwere F&#228;lle von POPF f&#252;hren zu Komplikationen wie Infektionen, Sepsis, Blutungen, Multiorganversagen und k&#246;nnen t&#246;dlich verlaufen. Diese Auswirkungen sind gr&#246;&#223;tenteils auf das Austreten aggressiver Verdauungsenzyme in die Bauchh&#246;hle zur&#252;ckzuf&#252;hren, was eine Selbstverdauung des umliegenden Gewebes und erhebliche Sch&#228;den an benachbarten Organen und Blutgef&#228;&#223;en verursacht.</Pgraph><Pgraph>Um das Outcome und das postoperative Management nach Pankreasresektionen effektiv verbessern zu k&#246;nnen, ist es wichtig, die Fistelentstehung und den Schweregrad fr&#252;hzeitig vorhersagen zu k&#246;nnen. Ebenso ist es essentiell, die molekularen und physiologischen Hintergr&#252;nde der POPF-Entstehung tiefgr&#252;ndiger zu verstehen, um Therapieoptionen gezielter anwenden zu k&#246;nnen. Hierf&#252;r zielt diese Studie darauf ab, POPF auf molekularer Ebene n&#228;her zu charakterisieren und prognostische Risikofaktoren zu identifizieren.</Pgraph><Pgraph>Eine wichtige Methode zur Charakterisierung von Ver&#228;nderungen im Pankreasgewebe und den darin vorliegenden Zellen ist die Generierung von Organoiden. In dieser Studie werden Organoide aus gesundem Pankreasgewebe, das w&#228;hrend einer resektiven Operation entnommen wird, generiert. Neben histologischen Untersuchungen zur genauen Charakterisierung der Organoide werden in Expressionsanalysen verschiedene Proteine der Sekretionswege des Pankreassafts in den Azinus- und Duktalen Zellen des Parenchyms n&#228;her erforscht. Dies dient zur Identifizierung m&#246;glicher Risikofaktoren in der Proteinexpression f&#252;r die POPF-Entstehung, die darauf hindeuten k&#246;nnten, dass Patient:innen anf&#228;lliger f&#252;r eine POPF bzw. einen schweren Verlauf sind. Daneben dient die Identifizierung solcher ver&#228;nderten Expressionen dem besseren Verst&#228;ndnis &#252;ber die Pathophysiologie von POPF, was gezieltere Therapieoptionen erm&#246;glichen kann. </Pgraph><Pgraph>Dar&#252;ber hinaus werden Proteine und Molek&#252;le des Pankreassekrets in biochemischen- und Proteomics-basierten Ans&#228;tzen analysiert, um m&#246;gliche neuartige vielversprechende Biomarker zu erkennen, die eine fr&#252;hzeitige Vorhersage einer bevorstehenden POPF erm&#246;glichen. Dies dient der postoperativen schnellen und gezielten Intervention, um ein positives Outcome zu erreichen und das Patient:innenwohl signifikant zu verbessern.</Pgraph><Pgraph>Es konnte gezeigt werden, dass die gesammelten Pankreassekret-Proben als n&#252;tzliche Grundlage f&#252;r die Untersuchung von pr&#228;diktiven Biomarkern f&#252;r POPF dienen k&#246;nnen. Hierf&#252;r er&#246;rtert diese Studie die Rolle der Proteinzusammensetzung des Sekrets als Faktor zur fr&#252;hzeitigen Erkennung von POPF, um das postoperative Management bestm&#246;glich zu optimieren. Die erzielten Ergebnisse aus den Versuchen mit den Organoiden sowie denen mit den Sekretproben sollen mit klinischen Patient:innendaten korreliert werden.</Pgraph></TextBlock>
    <Media>
      <Tables>
        <NoOfTables>0</NoOfTables>
      </Tables>
      <Figures>
        <NoOfPictures>0</NoOfPictures>
      </Figures>
      <InlineFigures>
        <NoOfPictures>0</NoOfPictures>
      </InlineFigures>
      <Attachments>
        <NoOfAttachments>0</NoOfAttachments>
      </Attachments>
    </Media>
  </OrigData>
</GmsArticle>