<?xml version="1.0" encoding="iso-8859-1" standalone="no"?>
<!DOCTYPE GmsArticle SYSTEM "http://www.egms.de/dtd/2.0.34/GmsArticle.dtd">
<GmsArticle xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink">
  <MetaData>
    <Identifier>26ku27</Identifier>
    <IdentifierDoi>10.3205/26ku27</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-26ku279</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
    <TitleGroup>
      <Title language="de">Behandlungsergebnisse nach strukturierter Urotherapie bei Kindern mit funktioneller Harninkontinenz</Title>
    </TitleGroup>
    <CreatorList>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Schad</Lastname>
          <LastnameHeading>Schad</LastnameHeading>
          <Firstname>Christoph</Firstname>
          <Initials>C</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>
          <Affiliation>Cnopfsche Kinderklinik, Abteilung f&#252;r Kinderchirurgie und Kinderurologie, N&#252;rnberg, Deutschland</Affiliation>
        </Address>
        <Email>ch.schad&#64;gmx.net</Email>
        <Creatorrole corresponding="no" presenting="yes">author</Creatorrole>
      </Creator>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Wachter</Lastname>
          <LastnameHeading>Wachter</LastnameHeading>
          <Firstname>Felix</Firstname>
          <Initials>F</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>
          <Affiliation>Kinder- und Jugendklinik, Universit&#228;tsklinikum Erlangen, Friedrich-Alexander-Universit&#228;t (FAU), Erlangen, Deutschland</Affiliation>
        </Address>
        <Email>felix.wachter&#64;uk-erlangen.de</Email>
        <Creatorrole corresponding="no" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Schmidt</Lastname>
          <LastnameHeading>Schmidt</LastnameHeading>
          <Firstname>Ana-Marija</Firstname>
          <Initials>AM</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>
          <Affiliation>Cnopfsche Kinderklinik, Abteilung f&#252;r Kinderchirurgie und Kinderurologie, N&#252;rnberg, Deutschland</Affiliation>
        </Address>
        <Email>ana-marija.schmidt&#64;diakoneo.de</Email>
        <Creatorrole corresponding="no" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Stehr</Lastname>
          <LastnameHeading>Stehr</LastnameHeading>
          <Firstname>Maximilian</Firstname>
          <Initials>M</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>
          <Affiliation>Operatives Kinderzentrum, Klinik St. Hedwig, Krankenhaus Barmherzige Br&#252;der, Regensburg, Deutschland</Affiliation>
        </Address>
        <Email>maximilian.stehr&#64;barmherzige-regensburg.de</Email>
        <Creatorrole corresponding="no" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Sch&#228;fer</Lastname>
          <LastnameHeading>Sch&#228;fer</LastnameHeading>
          <Firstname>Frank-Mattias</Firstname>
          <Initials>FM</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>Operatives Kinderzentrum, Klinik St. Hedwig, Regensburg, Steinmetzstr. 1-3, 93049 Regensburg, Deutschland<Affiliation>Operatives Kinderzentrum, Klinik St. Hedwig, Krankenhaus Barmherzige Br&#252;der, Regensburg, Deutschland</Affiliation></Address>
        <Email>frank-mattias.schaefer&#64;barmherzige-regensburg.de</Email>
        <Creatorrole corresponding="yes" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
    </CreatorList>
    <PublisherList>
      <Publisher>
        <Corporation>
          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
        </Corporation>
        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
      </Publisher>
    </PublisherList>
    <SubjectGroup>
      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
    </SubjectGroup>
    <DatePublishedList>
      <DatePublished>20260121</DatePublished>
    </DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
    <License license-type="open-access" xlink:href="http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/">
      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
    </License>
    <SourceGroup>
      <Meeting>
        <MeetingId>M0640</MeetingId>
        <MeetingSequence>27</MeetingSequence>
        <MeetingName></MeetingName>
        <MeetingTitle>Jahrestagung Kinderurologie 2026</MeetingTitle>
        <MeetingSession>Blasenfunktion &#8211; soviel mehr als nur einn&#228;ssen</MeetingSession>
        <MeetingCity>Mainz</MeetingCity>
        <MeetingDate>
          <DateFrom>20260116</DateFrom>
          <DateTo>20260117</DateTo>
        </MeetingDate>
      </Meeting>
    </SourceGroup>
    <ArticleNo>27</ArticleNo>
  </MetaData>
  <OrigData>
    <TextBlock name="Text" linked="yes">
      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Fragestellung:</Mark1> Funktionelle Harninkontinenz bei Kindern ist eine weit verbreitete Erkrankung in der klinischen Praxis. Nicht-pharmazeutische urotherapeutische Ans&#228;tze gewinnen als Behandlungsinstrumente zunehmend an Bedeutung, ihre Wirksamkeit wurde jedoch bislang nicht untersucht. Ziel dieser Studie ist es, die Ergebnisse von Kindern mit funktioneller Harninkontinenz nach strukturierter Urotherapie auf Grundlage der Konsensusgruppe Kontinenzschulung (KgKS e. V.) zu bewerten und potenzielle Einflussfaktoren zu identifizieren. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Material &#38; Methoden:</Mark1> Es wurde eine retrospektive Analyse von 297 Kindern im Alter von 5 bis 16 Jahren durchgef&#252;hrt, die zwischen 2017 und 2022 eine strukturierte Urotherapie absolviert hatten. Die Patienten nach Inkontinenzform (nicht-monosymptomatische Enuresis nocturna, isolierte Tagesinkontinenz und dysfunktionale Blasenentleerung ohne Inkontinenz) eingeteilt. Zus&#228;tzlich erfolgte eine strukturierte Erfassung, um signifikante Pr&#228;diktoren f&#252;r den Erfolg zu identifizieren. Die Bewertung des Therapieerfolgs im Kurzzeit- und Langzeitverlauf erfolgte nach den Kriterien der ICCS.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> 214 Patienten konnten mit einem ausreichenden Follow-up eingeschlossen werden. Bei 88,3 &#37; wurde im Kurzzeitverlauf ein mindestens teilweiser Erfolg festgestellt, w&#228;hrend 44,4 &#37; eine vollst&#228;ndige Trockenheit erzielten. 83,0 &#37; der 94 Patienten, die f&#252;r eine Langzeitnachuntersuchung zur Verf&#252;gung standen, behielten &#252;ber zwei Jahre hinweg einen vollst&#228;ndigen Erfolg bei. Weibliche Patienten zeigten im Vergleich zu m&#228;nnlichen Patienten signifikant h&#246;here anf&#228;ngliche Erfolgsraten (p &#61; 0,028). Die multiple logistische Regression identifizierte den Miktionsaufschub als positiven Pr&#228;diktor f&#252;r den Erfolg, w&#228;hrend Alter, psychosozialer Stress und Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivit&#228;tsst&#246;rung mit niedrigeren Erfolgsraten assoziiert waren (p &#61; 0,0002). Patienten mit Miktionsaufschub hatten eine 2,5-mal h&#246;here Wahrscheinlichkeit, einen Behandlungserfolg zu erzielen, als Patienten ohne Miktionsaufschub, w&#228;hrend ADHS-Patienten im Vergleich zu Kindern ohne ADHS eine f&#252;nfmal geringere Wahrscheinlichkeit hatten, einen Behandlungserfolg zu erzielen. Insgesamt lag die anf&#228;ngliche Erfolgsrate bei Patienten ohne psychosozialen Stress oder ADHS bei 94,8 &#37;, wobei die Kategorien &#8222;partielle&#8220; und &#8222;vollst&#228;ndige&#8220; Trockenheit ber&#252;cksichtigt wurden, w&#228;hrend 88,0 &#37; dieser Patienten in der Kategorie auch langfristig eine vollst&#228;ndige Trockenheit zeigten.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Schlussfolgerung:</Mark1> Standardisiertes Urotherapie nach der KgKS e. V. ist eine wirksame Erstlinienbehandlung f&#252;r Funktionelle Harninkontinenz bei Kindern, wobei bei Patienten ohne Komorbidit&#228;ten signifikant besser abschnitten. Die Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung ma&#223;geschneiderter Interventionen und die potenziellen Vorteile multidisziplin&#228;rer Ans&#228;tze, die Verhaltensfaktoren in therapeutischen Protokollen ber&#252;cksichtigen.</Pgraph></TextBlock>
    <Media>
      <Tables>
        <NoOfTables>0</NoOfTables>
      </Tables>
      <Figures>
        <NoOfPictures>0</NoOfPictures>
      </Figures>
      <InlineFigures>
        <NoOfPictures>0</NoOfPictures>
      </InlineFigures>
      <Attachments>
        <NoOfAttachments>0</NoOfAttachments>
      </Attachments>
    </Media>
  </OrigData>
</GmsArticle>