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    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-25degam3554</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Wie kann der Umgang mit falsch vorinformierten Patient:innen in der Hausarztpraxis unterst&#252;tzt werden&#63; Entwicklung und Pilotierung eines problemorientierten Angebots</Title>
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          <Affiliation>Goethe Universit&#228;t Frankfurt am Main, Institut f&#252;r Allgemeinmedizin, Frankfurt am Main, Deutschland</Affiliation>
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          <LastnameHeading>Seelig</LastnameHeading>
          <Firstname>Markus</Firstname>
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          <Affiliation>Stiftung Gesundheitswissen, Deutschland</Affiliation>
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      <DatePublished>20251014</DatePublished>
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    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingCorporation>
        <MeetingName>59. Kongress f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingName>
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        <MeetingSession>Wissensvermittlung in der Hausarztpraxis</MeetingSession>
        <MeetingCity>Hannover</MeetingCity>
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          <DateFrom>20251001</DateFrom>
          <DateTo>20251003</DateTo>
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    <ArticleNo>SYM-12-03</ArticleNo>    <Correction><DateLastCorrection>20251128</DateLastCorrection>Tagungsort wurde von W&#252;rzburg zu Hannover korrigiert.</Correction>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Hintergrund:</Mark1> PatientInnen sind im Internet mit Informationsangeboten unterschiedlicher Qualit&#228;t konfrontiert. Teils &#252;bernehmen sie falsche Informationen und kommen damit in die Praxis. In der knappen Gespr&#228;chszeit m&#252;ssen diese ausger&#228;umt werden, bevor die eigentliche Aufkl&#228;rung beginnen kann. Der Umgang mit falsch vorinformierten PatientInnen stellt &#196;rztInnen somit vor Herausforderungen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Zielsetzung&#47;Fragestellung:</Mark1> Wie l&#228;sst sich der Umgang mit falsch vorinformierten PatientInnen durch problemorientierte Angebote unterst&#252;tzen&#63;</Pgraph><Pgraph><Mark1>Material und Methoden:</Mark1> In einem partizipativen Prozess wurden ein E-Learning-Kurs zur strukturierten Vermittlung von Wissen und Fertigkeiten an &#196;rztInnen sowie Begleitmaterialien zur Verankerung der Inhalte im Praxisalltag entwickelt. Die Angebote wurden in Leitfadeninterviews mit 8 Haus&#228;rztInnen hinsichtlich der Relevanz und Praxisn&#228;he der Inhalte, didaktischen Aufbereitung und Anwendbarkeit pilotiert.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Die interaktiven Kurskapitel greifen Herausforderungen aus der Praxis auf (z.B. &#8222;Wie korrigiere ich strukturiert falsche Informationen&#63;&#8220;, &#8222;Wie unterst&#252;tze ich Patienten bei der Informationssuche&#63;&#8220;) und zeigen passende L&#246;sungsans&#228;tze. Die Befragten bewerteten Kursinhalte und -gestaltung als praxisrelevant, didaktisch gelungen und empfehlenswert. Hilfreich wurden v.a. Inhalte zum strukturierten Korrigieren falscher Informationen bewertet. Die Unterst&#252;tzung von PatientInnen bei der Informationssuche wurde als sinnvoll, jedoch teils zu zeitintensiv im Gespr&#228;ch und au&#223;erhalb des &#228;rztlichen Aufgabenbereichs gesehen.</Pgraph><Pgraph>Das Begleitmaterial f&#252;r &#196;rztInnen erm&#246;glicht ein schnelles Nachschlagen einer passenden Gespr&#228;chstechnik. Materialien f&#252;r PatientInnen (u.a. &#220;bersicht &#252;ber Anbieter verl&#228;sslicher Informationen) k&#246;nnen im Gespr&#228;ch ausgeh&#228;ndigt werden und die Informationssuche unterst&#252;tzen. Die Befragten fanden sie gut strukturiert und angemessen knapp. Die meisten w&#252;rden sie zur Nachbereitung mitgeben.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion:</Mark1> Um falsche Informationen auszur&#228;umen, ben&#246;tigen &#196;rztInnen Gespr&#228;chstechniken. Diese lassen sich mit dem Kurs st&#228;rken. PatientInnen brauchen Unterst&#252;tzung bei der Informationssuche. Diese kann im Gespr&#228;ch nur begrenzt erfolgen, doch mit den Begleitmaterialien adressiert werden. So kann das Angebot die Herausforderungen beider Zielgruppen ber&#252;cksichtigen und zur Reduktion falscher Vorinformationen beitragen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Take Home Message f&#252;r die Praxis:</Mark1> Die Wissensvermittlung im &#228;rztlichen Gespr&#228;ch l&#228;sst sich durch einen E-Learning-Kurs sowie Materialien f&#252;r &#196;rztInnen und PatientInnen, die sich an den Problemen aus dem Praxisalltag orientieren, unterst&#252;tzen.</Pgraph></TextBlock>
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