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    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-25degam3087</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Zusammenhang zwischen Alkoholkonsum und soziodemographischen Faktoren mit der psychischen Gesundheit von Medizinstudierenden in Deutschland</Title>
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          <Affiliation>Medizinische Fakult&#228;t und Universit&#228;tsklinikum Carl Gustav Carus  an der Technischen Universit&#228;t Dresden, Bereich Allgemeinmedizin, Dresden, Deutschland</Affiliation>
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          <Affiliation>Medizinische Fakult&#228;t und Universit&#228;tsklinikum Carl Gustav Carus  an der Technischen Universit&#228;t Dresden, Bereich Allgemeinmedizin, Dresden, Deutschland</Affiliation>
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      <DatePublished>20251014</DatePublished>
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    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingCorporation>
        <MeetingName>59. Kongress f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingName>
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        <MeetingSession>One Slide Five Minutes 2</MeetingSession>
        <MeetingCity>Hannover</MeetingCity>
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          <DateFrom>20251001</DateFrom>
          <DateTo>20251003</DateTo>
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    <ArticleNo>OS-02-07</ArticleNo>    <Correction><DateLastCorrection>20251128</DateLastCorrection>Tagungsort wurde von W&#252;rzburg zu Hannover korrigiert.</Correction>
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    <TextBlock name="Text" linked="yes">
      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Hintergrund:</Mark1> Alkoholkonsum ist weltweit ein Risikofaktor f&#252;r k&#246;rperliche und psychische Erkrankungen und besonders bei jungen Erwachsenen, einschlie&#223;lich Medizinstudierenden, weit verbreitet. Internationale Studien zeigen, dass Medizinstudierende im Vergleich zur gleichaltrigen Allgemeinbev&#246;lkerung ein erh&#246;htes Risiko f&#252;r psychische Erkrankungen aufweisen. Die Zusammenh&#228;nge zwischen Alkoholkonsum, soziodemografischen Faktoren und der psychischen Gesundheit bei deutschen Medizinstudierenden sind jedoch noch unklar.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Zielsetzung&#47;Fragestellung:</Mark1> Ziel dieser Arbeit ist es, die Zusammenh&#228;nge zwischen Alkoholkonsum, soziodemografischen Faktoren und der psychischen Gesundheit bei deutschen Medizinstudierenden zu untersuchen und potenziell gef&#228;hrdete Studierende zu identifizieren.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussionspunkt:</Mark1> Sowohl weibliche als auch m&#228;nnliche Studierende &#252;berschreiten den Grenzwert f&#252;r riskanten Alkoholkonsum. Der negative Zusammenhang zwischen dem Studienabschnitt und der psychischen Gesundheit deutet auf erh&#246;hte psychische Belastungen im klinischen Abschnitt hin.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Inhalt:</Mark1> Medical Student Health Survey (MSHS) ist eine Querschnittsstudie, die 2020 an der Medizinischen Fakult&#228;t der TU Dresden durchgef&#252;hrt wurde. Die Datenerhebung erfolgte von Januar bis Juli 2020, wurde jedoch aufgrund des COVID-19-Lockdowns von M&#228;rz bis Mai pausiert. Die Erhebung erfolgte online &#252;ber einen Fragebogen mit standardisierten sowie selbst entwickelten Items. Es wurden Angaben zu Geschlecht, Fachsemester, Beziehungsstatus, Wohnsituation, Alkoholkonsum und psychischer Gesundheit erfasst. Deskriptive Statistiken und Korrelationsanalysen (Kendall-Tau-b, Spearman-Rho) wurden verwendet.</Pgraph><Pgraph>474 Medizinstudierende nahmen teil (Medianalter: 24 Jahre; 70&#37; weiblich). 56,3&#37; befanden sich im klinischen Abschnitt des Studiums. Der Median des AUDIT-C-Scores betrug bei weiblichen Studierenden 3 und bei m&#228;nnlichen 4. Die Einsch&#228;tzung der psychischen Gesundheit war &#252;berwiegend positiv (59,9&#37; &#8222;gut&#8220; oder &#8222;sehr gut&#8220;). Ein signifikanter Zusammenhang zwischen Alkoholkonsum und psychischer Gesundheit wurde nicht festgestellt (Spearman-Rho: r&#61; &#8211;0,045; p&#61;0,400). Es konnte jedoch ein negativer Zusammenhang zwischen Studienabschnitt und psychischer Gesundheit festgestellt werden (Kendall-Tau-b: r&#61; &#8211;0,119; p&#61;0,017), wobei Studierende im klinischen Abschnitt ihre psychische Gesundheit schlechter einsch&#228;tzten.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Take Home Message f&#252;r die Praxis:</Mark1> Die vorliegenden Ergebnisse sollten in zuk&#252;nftigen Studien weiter untersucht werden, um m&#246;gliche unterst&#252;tzende Ma&#223;nahmen im Verlauf des Studiums zu etablieren.</Pgraph></TextBlock>
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