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    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Kritisches Denken bei der Entscheidungsfindung in der haus&#228;rztlichen Praxis</Title>
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      <DatePublished>20251014</DatePublished>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingCorporation>
        <MeetingName>59. Kongress f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingName>
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        <MeetingSession>Weiterbildung Allgemeinmedizin im Wandel</MeetingSession>
        <MeetingCity>Hannover</MeetingCity>
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    <ArticleNo>P-13-11</ArticleNo>    <Correction><DateLastCorrection>20251128</DateLastCorrection>Tagungsort wurde von W&#252;rzburg zu Hannover korrigiert.</Correction>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Hintergrund:</Mark1> In der Haus&#228;rztlichen Praxis (H&#196;P) werden t&#228;glich zahlreiche Entscheidungen getroffen. Aufgrund des Niedrigpr&#228;valenzbereiches und begrenzter Diagnostikm&#246;glichkeiten sind Haus&#228;rzt:innen besonderen Herausforderungen in der Entscheidungsfindung konfrontiert. Kritisches Denken spielt eine wichtige Rolle im Abw&#228;gungsprozess zwischen verschiedenen Quellen und Meinungen. Die Vermittlung allgemeinmedizinischer Entscheidungsprozesse im Medizinstudium und &#228;rztlicher Weiterbildunggebietet einen wertvollen Ansatz, die klinische Praxis gezielt zu unterst&#252;tzen und weiterzuentwickeln.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Zielsetzung&#47;Fragestellung:</Mark1> Wie wird kritisches Denken von &#196;rzt:innen in Weiterbildung (&#196;iW) angewandt und wie wird dies mit Patient:innen kommuniziert&#63;</Pgraph><Pgraph><Mark1>Material und Methoden:</Mark1> &#196;iW f&#252;r Allgemeinmedizin wurden anhand eines selbst entwickelten Leitfadens in Video- und Pr&#228;senz-Interviews semi-strukturiert befragt. Die Aussagen wurden Wort f&#252;r Wort transkribiert und unabh&#228;ngig von verschiedenen wissenschaftlichen Mitarbeitenden inhaltsanalytisch in Anlehnung an Kuckartz kategorisiert. Die durchschnittliche Interviewdauer lag bei 50 (min. 36, max. 59) Minuten.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Die Teilnehmenden (TN) greifen zur Entscheidungsfindung auf unterschiedliche Informationsquellen zur&#252;ck. H&#228;ufig werden ausgew&#228;hlte Internetseiten, Leitlinien sowie die Meinung der Weiterbildenden genannt. Die eigene gesammelte Erfahrung und Intuition spielt im Laufe der Weiterbildung eine zunehmende Rolle. Die partizipative Entscheidungsfindung findet unter den TN breite Anwendung. Die Abw&#228;gung zwischen verschiedenen Informationsquellen, unterschiedlichen Meinungen und Patient:innenpr&#228;ferenz  stellt eine gro&#223;e Herausforderung f&#252;r &#196;iW dar. Alle TN w&#252;nschen sich eine st&#228;rkere F&#246;rderung kritischen Denkens im Studium und in der Weiterbildung.</Pgraph><Pgraph>Zum Zeitpunkt der Einreichung war die Datenerhebung noch nicht vollst&#228;ndig abgeschlossen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion:</Mark1> &#196;iW werden durch das Studium und w&#228;hrend station&#228;rer Weiterbildung nicht ausreichend auf die Entscheidungsprozesse im ambulanten Bereich sowie eigenst&#228;ndiges Arbeiten in der H&#196;P vorbereitet. Mit einer longitudinalen Integration von kritischem Denken in der Aus- und Weiterbildung kann die &#228;rztliche Entscheidungsfindung nachhaltig verbessert werden.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Take Home Message f&#252;r die Praxis:</Mark1> Kritisches Denken f&#252;hrt zur fundierten Entscheidungsfindung und ist eine Schl&#252;sselkompetenz von Haus&#228;rzt:innen, die besonderer Aufmerksamkeit w&#228;hrend der Aus- und Weiterbildung von Mediziner:innen bedarf.</Pgraph></TextBlock>
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