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    <IdentifierDoi>10.3205/25degam262</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-25degam2625</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Patientenseitige Erfahrungen mit Post-COVID &#8211; eine qualitative Wiederholungsstudie mit Langzeiterkrankten</Title>
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          <Affiliation>Rostock, Institut f&#252;r Allgemeinmedizin, Rostock, Deutschland</Affiliation>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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      <DatePublished>20251014</DatePublished>
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    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingId>M0630</MeetingId>
        <MeetingSequence>262</MeetingSequence>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingCorporation>
        <MeetingName>59. Kongress f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingName>
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        <MeetingSession>Pandemie und Post-COVID</MeetingSession>
        <MeetingCity>Hannover</MeetingCity>
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          <DateTo>20251003</DateTo>
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    <ArticleNo>P-12-09</ArticleNo>    <Correction><DateLastCorrection>20251128</DateLastCorrection>Tagungsort wurde von W&#252;rzburg zu Hannover korrigiert.</Correction>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Hintergrund:</Mark1> Das Post-COVID-Syndrom ist eine im Rahmen der Covid-19-Pandemie erstmalig aufgetretene, chronische Erkrankung mit zahlreichen, sehr individuellen Beschwerden, die die Lebensqualit&#228;t der Betroffenen stark einschr&#228;nken. Bis heute ist die Pathogenese weitestgehend ungekl&#228;rt. Eine kausale Therapie ist bislang nicht verf&#252;gbar. Dementsprechend ist die Versorgung betroffener Patient:innen eine gro&#223;e Herausforderung.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Zielsetzung&#47;Fragestellung:</Mark1> Bereits in 2022&#47;23 wurde eine qualitative Studie mit 13 Betroffenen in Mecklenburg-Vorpommern durchgef&#252;hrt. Ziel dieser Wiederholungsstudie ist es, die Erfahrungen der damals Betroffenen erneut zu untersuchen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Material und Methoden:</Mark1> Die methodische Grundlage f&#252;r die Datenerhebung bildet das narrative Interview nach Fritz Sch&#252;tze. Die 2022&#47;23 befragten Interviewpartner wurden erneut kontaktiert. Von urspr&#252;nglich 13 Patient:innen stehen elf f&#252;r ein erneutes Interview zur Verf&#252;gung. Bislang wurden drei Interviews gef&#252;hrt. Die Auswertung erfolgt softwarebasiert mithilfe der Grounded Theory.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Die bisher interviewten Frauen beklagten, dass es in Mecklenburg-Vorpommern keine Versorgung f&#252;r Post-COVID-Erkrankte gebe. Es fehle an informierten, engagierten und empathischen &#196;rzt:innen. Die Erkrankten sind nicht arbeitsf&#228;hig und k&#228;mpfen um den Erhalt von Pflege- und Rentengeldern, die ihre Gesundheitsausgaben jedoch nur sp&#228;rlich decken k&#246;nnen. Die drei Interviewpartnerinnen sind auf die finanzielle und pflegerische Unterst&#252;tzung ihrer Ehem&#228;nner angewiesen. Bis zur Konferenz werden weitere Interviews gef&#252;hrt und in die Analyse einflie&#223;en.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion:</Mark1> Die Erkrankten w&#252;nschen sich mehr Aufkl&#228;rung und Akzeptanz in der Gesellschaft, leicht zug&#228;ngliche Therapiem&#246;glichkeiten f&#252;r alle Betroffenen und v.a. gut ausgebildete und engagierte &#196;rzt:innen. Diesen W&#252;nschen k&#246;nnte man durch hochwertige Weiterbildungen f&#252;r Fachpersonal, einer zentralen Informationsplattform f&#252;r Patient:innen und mehr staatlicher Aufkl&#228;rung nachkommen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Take Home Message f&#252;r die Praxis:</Mark1> Gerade angesichts des hohen Leidensdrucks Betroffener ist ein emphatisches Miteinander w&#252;nschenswert. Das Wissen um lokale Versorgungsstrukturen hilft, Patient:innen ggf. an passende Expert:innen zu vermitteln.</Pgraph></TextBlock>
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