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    <IdentifierDoi>10.3205/25degam249</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-25degam2499</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Mapping care pathways for selected chronic disease (MAPS-CD): der Versorgungspfad bei Typ-2-Diabetes</Title>
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      <DatePublished>20251014</DatePublished>
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    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingId>M0630</MeetingId>
        <MeetingSequence>249</MeetingSequence>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingCorporation>
        <MeetingName>59. Kongress f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingName>
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        <MeetingSession>Diabetes mellitus, kardiovaskul&#228;re und weitere chronische Erkrankungen</MeetingSession>
        <MeetingCity>Hannover</MeetingCity>
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    <ArticleNo>P-11-07</ArticleNo>    <Correction><DateLastCorrection>20251128</DateLastCorrection>Tagungsort wurde von W&#252;rzburg zu Hannover korrigiert.</Correction>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Hintergrund:</Mark1> Versorgungspfade sind in der Praxis, jenseits von Leitlinien und strukturierten Programmen, weitgehend unbekannt. Eine Kartierung von Versorgungspfaden kann dabei helfen, Engstellen zu identifizieren, die Orientierung im Gesundheitssystem zu erleichtern, multidisziplin&#228;re Versorgung zu verbessern und Pr&#228;ventionsm&#246;glichkeiten zu st&#228;rken.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Zielsetzung&#47;Fragestellung:</Mark1> Ziel der Studie ist die Kartierung des gesamten Versorgungspfads von Betroffenen mit Typ-2-Diabetes, beginnend mit der Diagnose, sowie die Identifikation von Engstellen in der Versorgung.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Material und Methoden:</Mark1> Es wurden im Rahmen eines Scoping Reviews die Datenbanken PubMed, Web of Science, CINAHL, Cochrane und Google Scholar sowie graue Literatur durchsucht. Eingeschlossen wurden Studien mit Daten von 2014&#8211;2024 mit Fokus auf die Diabetesversorgung in Deutschland. Ausgeschlossen wurden Artikel, die keinen Bezug zu Diabetes hatten, nicht aus Deutschland stammten oder keinen Fokus auf Versorgungsstrukturen hatten. Drei Projektmitarbeitende sichteten Titel, Abstracts und Volltexte und extrahierten relevante Informationen zu Versorgungspfaden und Engstellen. Eine konsensbasierte Visualisierung des Versorgungspfads wurde erstellt und mit Betroffenen diskutiert.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Der Versorgungspfad beginnt oft mit einem Zufallsbefund. In der fr&#252;hen Diabetesversorgung sind Allgemeinmedizin, Diabetologie und Krankenh&#228;user beteiligt. Die Versorgung ist in soziale Determinante und technologische Innovationen eingebettet. Hinzu kommen Komorbidit&#228;ten wie Neuropathie, Demenz, Retinopathie, das diabetische Fu&#223;syndrom und Depression, was das Einbinden unterschiedlicher Fachbereiche in den Versorgungsprozess erfordert. Das Disease-Management-Programm (DMP) nimmt eine koordinierende und strukturierende Rolle ein. Pflegeheime und Apotheken sind durch Schulungen und Medikationsmanagement als weitere Stakeholder am Versorgungspfad beteiligt. Das Selbstmanagement der Patientinnen und Patienten nimmt den gr&#246;&#223;ten Teil des Versorgungspfads ein.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion:</Mark1> Besondere Herausforderungen in Bezug auf die Diabetesversorgung sind die mangelnde Koordination zwischen Fachdisziplinen, unzureichende Schulungen und Spezialisierungen sowie sozio&#246;konomische Ungleichheiten, die gerade durch die zentrale Rolle des Selbstmanagements zu gesundheitlichen Ungleichheiten f&#252;hren k&#246;nnen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Take Home Message f&#252;r die Praxis:</Mark1> Die Kartierung von Versorgungspfaden kann Betroffenen und Behandelnden helfen, sich besser im Gesundheitssystem zu orientieren und relevante Stakeholder gezielt einzubinden. Zudem erm&#246;glicht sie die Identifikation von Handlungsfeldern.</Pgraph></TextBlock>
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