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    <IdentifierDoi>10.3205/25degam232</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-25degam2323</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Station&#228;re Entlassungsbriefe von Pflegeheimbewohnern und ihre Relevanz f&#252;r die weitere ambulante Versorgung</Title>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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      <DatePublished>20251014</DatePublished>
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    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingCorporation>
        <MeetingName>59. Kongress f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingName>
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        <MeetingSession>Geriatrische und palliative Versorgung</MeetingSession>
        <MeetingCity>Hannover</MeetingCity>
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          <DateFrom>20251001</DateFrom>
          <DateTo>20251003</DateTo>
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    <ArticleNo>P-09-11</ArticleNo>    <Correction><DateLastCorrection>20251128</DateLastCorrection>Tagungsort wurde von W&#252;rzburg zu Hannover korrigiert.</Correction>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Hintergrund:</Mark1> Ungeplante Krankenhausaufenthalte von Patienten aus Pflegeheimen geh&#246;ren zum klinischen Alltag. H&#228;ufig sind diese verletzungs- oder infektbedingt. Haus&#228;rzte spielen hier in der Versorgungssteuerung vor und nach dem Krankenhausaufenthalt eine zentrale Rolle. Aufgrund nicht klar strukturierter Versorgungspfade k&#246;nnen sich hier L&#252;cken im Informationsfluss zeigen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Zielsetzung&#47;Fragestellung:</Mark1> Wie ist der Hausarzt im Rahmen der aktuellen Versorgungspfade in den Ablauf ungeplanter Krankenhausaufnahmen von Pflegeheimbewohnern eingebunden&#63;</Pgraph><Pgraph>Welche Informationen bzgl. des station&#228;ren Verlaufs und des poststation&#228;r anvisierten Procedere sind dem Hausarzt aus den Entlassbriefen zug&#228;nglich&#63;</Pgraph><Pgraph><Mark1>Material und Methoden:</Mark1> Zwischen 03&#47;2018 und 07&#47;2019 wurde in 14 Pflegeheimen in Bremen und Niedersachsen mittels standardisierter Frageb&#246;gen durch versorgende Pflegekr&#228;fte Daten zu ungeplanten Krankenhausaufnahmen von erhoben und zus&#228;tzlich Informationen aus den Entlassbriefen extrahiert. Eingeschlossen wurden ausschlie&#223;lich vollstation&#228;re verletzungs- und infektionsbedingte Aufenthalte.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Es erfolgten insgesamt 256 ungeplante Aufnahmen, von denen 70 verletzungs- und 54 infektionsbedingt waren. Bei 67,7&#37; der verletzungs- bzw. 42,6&#37; der infektbedingten Aufenthalte lag eine Demenz vor, eine Vorsorgevollmacht hatten 52,4&#37; bzw. 38,9&#37;. W&#228;hrend es bei 50,6&#37; der infekt- und 20,6&#37; der verletzungsbedingten Aufnahmen 48h zuvor Kontakt mit dem Hausarzt gab und die Aufnahmen in beiden Gruppen zumeist w&#228;hrend der Praxis&#246;ffnungszeiten erfolgten, war er nur bei 36,4&#37;&#47;13,3&#37; in die finale Aufnahmeentscheidung involviert. Inhaltlich waren in den Entlassbriefen beider Gruppen in &#62;80&#37; die Aufnahmeuntersuchung und &#62;90&#37; die R&#246;ntgendiagnostik dokumentiert, jedoch kaum Informationen zum Einweisungsmodus, Medikationsverlauf oder Therapielimitationen. Poststation&#228;res Procedere wurde f&#252;r 95,7&#37; der verletzungs- und 81,4&#37; der infektbedingten Aufenthalte empfohlen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion:</Mark1> Der Hausarzt wird obwohl verf&#252;gbar selten in die Aufnahme von Heimbewohnern eingebunden. Die station&#228;re Therapie ist aus den Briefen nur wenig ersichtlich. Die Struktur der Briefe bei verletzungsbedingten Aufenthalten ist effizienter.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Take Home Message f&#252;r die Praxis:</Mark1> Die &#220;bermittlung von relevanten Patienteninformationen nach Krankenhausaufenthalten muss verbessert werden, um im ambulanten Setting eine strukturierte und kosteneffiziente Weiterbehandlung von Heimbewohnern zu erm&#246;glichen.</Pgraph></TextBlock>
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