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    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-25degam2295</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Haben wir Menschen in Altenpflegeeinrichtungen gut im Blick&#63; Schluck- und Sprachkompetenzen und daraus abgeleitete Versorgungsbedarfe</Title>
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    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingCorporation>
        <MeetingName>59. Kongress f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingName>
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        <MeetingSession>Geriatrische und palliative Versorgung</MeetingSession>
        <MeetingCity>Hannover</MeetingCity>
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          <DateTo>20251003</DateTo>
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    <ArticleNo>P-09-08</ArticleNo>    <Correction><DateLastCorrection>20251128</DateLastCorrection>Tagungsort wurde von W&#252;rzburg zu Hannover korrigiert.</Correction>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Hintergrund:</Mark1> Schluckst&#246;rungen und sprachliche Abbauprozesse in der alternden Bev&#246;lkerung sind h&#228;ufige Probleme, die zu schwerwiegenden Folgen wie Unterern&#228;hrung und sozialem R&#252;ckzug f&#252;hren k&#246;nnen. Ein erh&#246;htes Risiko f&#252;r diese Abbauprozesse entsteht bei k&#246;rperlicher und kognitiver Inaktivit&#228;t sowie reizarmen Umgebungen wie z.B. in Altenheimen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Zielsetzung&#47;Fragestellung:</Mark1> Im Rahmen einer cluster-randomisierten Kontrollstudie wurden Schluck-, Sprach- und Kognitionsleistungen bei Bewohner:innen (BW) in Altenheimen erhoben. Dabei sollten nur solche BW eingeschlossen werden, die nach Einsch&#228;tzung der Pflege weder Demenz noch Schluckst&#246;rungen aufwiesen. Aus den Daten soll ein m&#246;glicher Versorgungsbedarf abgeleitet werden.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Material und Methoden:</Mark1> In 17 Altenheimen der Region Hannover wurden 159 BW mittels standardisierter Verfahren (150 ml Schlucktest, Regensburger Wortfl&#252;ssigkeitstest, DemTect) sowie subjektiver Frageb&#246;gen zur Alltagskommunikation und Nahrungsaufnahme untersucht. Zudem wurden personenbezogene und medizinische Daten im Zeitraum von 6&#47;23&#8211;4&#47;24 erhoben. Die Auswertung erfolgt deskriptiv.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Die BW waren zumeist weiblich (74,2&#37;) und im Schnitt 83 Jahre alt. Sie hatten 2,5 (Median) Erkrankungen und nahmen durchschnittlich regelm&#228;&#223;ig 7 Medikamente ein. Die Schluckgeschwindigkeit lag im Mittel bei 9,4 ml&#47;Sek. 59,1&#37; zeigten eine als pathologisch geltende Schluckgeschwindigkeit &#60;10 ml&#47;Sek. In der Selbstbeurteilung der Nahrungsaufnahme gaben 10&#37; ein erh&#246;htes Aspirationsrisiko an. In der Sprach&#252;berpr&#252;fung konnten sie im Mittel 8 W&#246;rter&#47;Min. abrufen. Dabei erlangten 35&#37; einen Prozentrang von &#60;17, was als unterdurchschnittlich gilt. In der Selbstbeurteilung der Alltagskommunikation gaben die BW an, nur gelegentlich zu kommunizieren und dass dies gut bis mit Problemen gelingt. Bei 24,5&#37; der BW wurde ein Verdacht auf Demenz und bei 41&#37; leichte kognitive Einschr&#228;nkungen festgestellt.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion:</Mark1> Es zeigt sich ein erheblicher Anteil an BW mit stark verlangsamten Schluckkompetenzen, geringen Wortabrufkapazit&#228;ten und kognitiven Beeintr&#228;chtigungen, was negative Auswirkungen auf die soziale Integration und Teilhabe haben k&#246;nnte. Dies spiegelt sich in der Einsch&#228;tzung der Pflege nicht wider und l&#228;sst den Schluss zu, dass weiterf&#252;hrender Diagnostik- und in Einzelf&#228;llen auch Therapiebedarf besteht. Sinnvoll w&#228;re auch die Integration von pr&#228;ventiven F&#246;rderprogrammen f&#252;r Sprache und Schlucken in Altenheimen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Take Home Message f&#252;r die Praxis:</Mark1> Menschen in Altenheimen ben&#246;tigen zus&#228;tzlich zur Pflege auch Pr&#228;ventions-, Diagnostik- und Therapieangebote in den Bereichen Schlucken und Sprache.</Pgraph></TextBlock>
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