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    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Voraussetzungen und Herausforderungen bei der medizinischen Versorgung von Kindern in der haus&#228;rztlichen Praxis &#8211; ein partizipativer Ansatz</Title>
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      <DatePublished>20251014</DatePublished>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingCorporation>
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        <MeetingSession>Psychische Gesundheit, chronische Erkrankung und Familienmedizin</MeetingSession>
        <MeetingCity>Hannover</MeetingCity>
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    <ArticleNo>P-06-10</ArticleNo>    <Correction><DateLastCorrection>20251128</DateLastCorrection>Tagungsort wurde von W&#252;rzburg zu Hannover korrigiert.</Correction>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Hintergrund:</Mark1> Die medizinische Versorgung von Kindern wird in Deutschland durch ein duales System aus P&#228;diater:innen (P&#196;) und Haus&#228;rzt:innen (H&#196;) sichergestellt. Der demographischen Wandel stellt dieses System insbesondere in l&#228;ndlichen Regionen vor Herausforderungen. Eine gute Kooperation und Arbeitsteilung zwischen H&#196; und P&#196; k&#246;nnte dazu beitragen, Versorgungsl&#252;cken zu &#252;berbr&#252;cken. Aktuell gibt es wenig Forschung zur Kooperation zwischen diesen Fachrichtungen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Zielsetzung&#47;Fragestellung:</Mark1> Diese(Teil-)Studie untersucht Bereitschaft und Herausforderungen bei der Behandlung von Kindern durch H&#196;.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Material und Methoden:</Mark1> Zwischen November 2023 und M&#228;rz 2024 wurden in Leipzig drei semistrukturierte Fokusgruppen mit H&#196; (14 Teilnehmende) durchgef&#252;hrt und mit einer quantitativen Online-Umfrage unter 215 H&#196; in Sachsen erg&#228;nzt. Die qualitativen Daten wurden nach Kuckartz mit MaxQDA ausgewertet.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> 84,2&#37; (n&#61;181) der befragten H&#196; behandeln Kinder, wobei 50,8&#37; (n&#61;52) auch Kinder unter zwei Jahren versorgen. Die Kinderbehandlung geschieht aufgrund des Bedarfs (n&#61;159; 74,0&#37;) und von pers&#246;nlichem Interesse (n&#61;107; 49,8&#37;). Die Vernetzung von H&#196; und P&#196; wird als wichtig erachtet; 66,5&#37; (n&#61;143) der H&#196; w&#252;nschen sich eine st&#228;rkere Kooperation.</Pgraph><Pgraph>In den Fokusgruppen wurde die Behandlung von Kindern als bereichernd beschrieben. Die wesentlichen Voraussetzungen f&#252;r eine gute Versorgung sind die regelm&#228;&#223;ige Behandlungen von Kinder zum Erhalt der Routine, eine geeignete Praxisausstattung, unb&#252;rokratische Kontaktaufnahme mit P&#196;-Kolleg:innen und Fortbildungsm&#246;glichkeiten im Bereich P&#228;diatrie. Probleme entstehen durch den mangelnden Austausch zwischen H&#196; und P&#196; und den die fehlenden Fortbildungsm&#246;glichkeiten f&#252;r H&#196;.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion:</Mark1> Die Studie zeigt, dass viele H&#196; aufgrund des Bedarfes bereits sehr junge Kinder behandeln. Gew&#252;nscht werden jedoch regelm&#228;&#223;iger interdisziplin&#228;rer kollegialer Austausch und Weiter- und Fortbildungsangebote, um die Qualit&#228;t der Versorgung aufrechtzuerhalten und fachlicher &#220;berforderung entgegenzuwirken.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Take Home Message f&#252;r die Praxis:</Mark1> Die gewonnenen Erkenntnisse k&#246;nnen als Grundlage f&#252;r die Entwicklung von partizipativen Konzepten dienen, die die aktuellen Herausforderungen der H&#196; bei der Versorgung von Kindern adressieren. Fachliche L&#252;cken, und Defizite in den Weiter- und Fortbildungsangeboten k&#246;nnten unter anderem durch Hospitationen und Austauschm&#246;glichkeiten geschlossen werden.</Pgraph></TextBlock>
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