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    <Identifier>25degam195</Identifier>
    <IdentifierDoi>10.3205/25degam195</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-25degam1954</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
    <TitleGroup>
      <Title language="de">Von Tochter zu Mutter &#8211; famili&#228;re Kommunikation am Beispiel des wahrgenommenen Einflusses auf die Inanspruchnahme der Geb&#228;rmutterhalskrebs-Fr&#252;herkennungsuntersuchung (GKFU)</Title>
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          <Affiliation>Heinrich-Heine-Universit&#228;t, Institut f&#252;r Allgemeinmedizin, Deutschland</Affiliation>
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          <Affiliation>Heinrich-Heine-Universit&#228;t, Institut f&#252;r Allgemeinmedizin, Deutschland</Affiliation>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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      <DatePublished>20251014</DatePublished>
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    <Language>germ</Language>
    <License license-type="open-access" xlink:href="http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/">
      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingSequence>195</MeetingSequence>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingCorporation>
        <MeetingName>59. Kongress f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingName>
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        <MeetingSession>Psychische Gesundheit, chronische Erkrankung und Familienmedizin</MeetingSession>
        <MeetingCity>Hannover</MeetingCity>
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          <DateFrom>20251001</DateFrom>
          <DateTo>20251003</DateTo>
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    <ArticleNo>P-06-05</ArticleNo>    <Correction><DateLastCorrection>20251128</DateLastCorrection>Tagungsort wurde von W&#252;rzburg zu Hannover korrigiert.</Correction>
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  <OrigData>
    <TextBlock name="Text" linked="yes">
      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Hintergrund:</Mark1> Die oftmals beschriebene vertrauensvolle Bindung zwischen Tochter und Mutter ist vielversprechend im Hinblick auf die gegenseitige Beeinflussung des Gesundheitsverhaltens. F&#252;r Deutschland liegen aber keine Daten dazu vor, ob eine aufw&#228;rtsgerichtete Kommunikation von Tochter zur Mutter das Gesundheitsverhalten der Mutter beeinflussen kann, z.B. hinsichtlich der Inanspruchnahme der GKFU.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Zielsetzung&#47;Fragestellung:</Mark1> Untersucht wurde, ob sich bei M&#252;ttern ab dem 40. Lebensjahr, die eine Tochter von mind. 15 Jahren haben, ein Einfluss auf die Inanspruchnahme der GKFU zeigt, wenn sie vor ihrer Entscheidung dar&#252;ber mit ihrer Tochter gesprochen hatten.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Material und Methoden:</Mark1> Zur Er&#246;ffnung des Forschungsfeldes wurden in einer qualitativen Teilstudie problemzentrierte Interviews (N&#61;9) mit M&#252;ttern der Zielgruppe, die sich in Alter, Bildung und Migrationshintergrund unterschieden, von der Doktorandin mit Interviewerfahrung gef&#252;hrt. Die Frauen wurden in gyn&#228;kologischen Praxen in D&#252;sseldorf angesprochen. Die Auswertung erfolgte mittels integrativem Basisverfahren. Die Ergebnisse wurden in die Entwicklung eines Fragebogens f&#252;r die explorative quantitative Teilstudie integriert. Dieser erfragte die Kommunikation zwischen Tochter und Mutter bez&#252;glich der Gesundheit der Mutter, der GKFU und GKFU-Teilnahmemotivatoren. Es wurden 200 Frageb&#246;gen in haus&#228;rztlichen Lehrarztpraxen und gyn&#228;kologischen Praxen im Umkreis D&#252;sseldorf und Freiburg ausgelegt (R&#252;cklauf 60,5&#37;, n&#61;121). Der Fragebogen wurde deskriptiv und mittels Zusammenhangsanalysen ausgewertet.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Die qualitativen Analyseergebnisse deuteten darauf hin, dass sich einige der M&#252;tter zwischen der &#8222;traditionellen&#8220; Mutterrolle und der Akzeptanz eines Rollenzuwachses der Tochter als F&#252;rsorgerin befinden. Famili&#228;re Schicksalsschl&#228;ge und die eigene Mutter als Vorbild waren weitere Motivatoren f&#252;r die GKFU. Quantitative Ergebnisse zeigten, dass 38&#37; (n&#61;46) der Frauen mind. ein Gespr&#228;ch mit der Tochter bez&#252;glich ihrer GKFU hatten. Fast alle davon (91,3&#37;, n&#61;42) gaben an, das Gespr&#228;ch habe ihre Entscheidung beeinflusst. Eine Zusammenhangsanalyse ergab, dass Frauen, die angaben, sie k&#246;nnen mit ihren T&#246;chtern &#252;ber ihre gesundheitlichen Sorgen und &#196;ngste sprechen, auch eher mit diesen &#252;ber die GKFU sprachen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion:</Mark1> Die Kommunikation von Tochter zu Mutter in Bezug auf die GFKU spielt neben weiteren Motivatoren eine wichtige Rolle.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Take Home Message f&#252;r die Praxis:</Mark1> Wir sollten unsere Patientinnen ermuntern, zur evidenzbasierten GKFU zu gehen &#8211; und gezielt fragen, ob sie in der Familie dazu motivierende Gespr&#228;che gef&#252;hrt haben.</Pgraph></TextBlock>
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