<?xml version="1.0" encoding="iso-8859-1" standalone="no"?>
<!DOCTYPE GmsArticle SYSTEM "http://www.egms.de/dtd/2.0.34/GmsArticle.dtd">
<GmsArticle xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink">
  <MetaData>
    <Identifier>25degam193</Identifier>
    <IdentifierDoi>10.3205/25degam193</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-25degam1934</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
    <TitleGroup>
      <Title language="de">Diagnostik und Therapie von Depressionen in der Prim&#228;rversorgung &#8211; eine qualitative Studie zu Status quo, Erfahrungen und Problemstellungen aus haus&#228;rztlicher Perspektive</Title>
    </TitleGroup>
    <CreatorList>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Lambers</Lastname>
          <LastnameHeading>Lambers</LastnameHeading>
          <Firstname>Maria</Firstname>
          <Initials>M</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>
          <Affiliation>Universit&#228;tsmedizin Mainz, Zentrum f&#252;r Allgemeinmedizin und Geriatrie, Mainz, Deutschland</Affiliation>
        </Address>
        <Creatorrole corresponding="no" presenting="yes">author</Creatorrole>
      </Creator>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Wangler</Lastname>
          <LastnameHeading>Wangler</LastnameHeading>
          <Firstname>Julian</Firstname>
          <Initials>J</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>
          <Affiliation>Universit&#228;tsmedizin Mainz, Zentrum f&#252;r Allgemeinmedizin und Geriatrie, Mainz, Deutschland</Affiliation>
        </Address>
        <Creatorrole corresponding="no" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Jansky</Lastname>
          <LastnameHeading>Jansky</LastnameHeading>
          <Firstname>Michael</Firstname>
          <Initials>M</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>
          <Affiliation>Universit&#228;tsmedizin Mainz, Zentrum f&#252;r Allgemeinmedizin und Geriatrie, Mainz, Deutschland</Affiliation>
        </Address>
        <Creatorrole corresponding="no" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
    </CreatorList>
    <PublisherList>
      <Publisher>
        <Corporation>
          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
        </Corporation>
        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
      </Publisher>
    </PublisherList>
    <SubjectGroup>
      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
    </SubjectGroup>
    <DatePublishedList>
      <DatePublished>20251014</DatePublished>
    </DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
    <License license-type="open-access" xlink:href="http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/">
      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
    </License>
    <SourceGroup>
      <Meeting>
        <MeetingId>M0630</MeetingId>
        <MeetingSequence>193</MeetingSequence>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingCorporation>
        <MeetingName>59. Kongress f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingName>
        <MeetingTitle></MeetingTitle>
        <MeetingSession>Psychische Gesundheit, chronische Erkrankung und Familienmedizin</MeetingSession>
        <MeetingCity>Hannover</MeetingCity>
        <MeetingDate>
          <DateFrom>20251001</DateFrom>
          <DateTo>20251003</DateTo>
        </MeetingDate>
      </Meeting>
    </SourceGroup>
    <ArticleNo>P-06-03</ArticleNo>    <Correction><DateLastCorrection>20251128</DateLastCorrection>Tagungsort wurde von W&#252;rzburg zu Hannover korrigiert.</Correction>
  </MetaData>
  <OrigData>
    <TextBlock name="Text" linked="yes">
      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Hintergrund:</Mark1> Das Thema Depression erf&#228;hrt zunehmend an Bedeutung in der &#214;ffentlichkeit und Versorgungsforschung. Haus&#228;rzte spielen als Prim&#228;rversorger eine zentrale Rolle in der Diagnostik und Behandlung. Bislang fehlt es an belastbaren Studien, die die Perspektive der Haus&#228;rzt:innen untersuchen. Die Selbstwahrnehmung und Erfahrung in Hinblick auf ihre Rolle im Diagnostik- und Therapieprozess sowie m&#246;gliche Herausforderungen stehen im Vordergrund dieser Arbeit.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Zielsetzung&#47;Fragestellung:</Mark1> Die Studie f&#252;hrt eine Status-quo-Analyse durch, die Problematiken und Chancen zur St&#228;rkung der haus&#228;rztlichen Versorgung von Depressionen in der Prim&#228;rversorgung beleuchtet.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Material und Methoden:</Mark1> Von Dezember 2023 bis Juni 2024 wurden 18 aktive Haus&#228;rzt:innen in Rheinland-Pfalz zum Thema befragt. Die Erhebung erfolgte mittels qualitativer, halbstandardisierter Interviews.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Die Pr&#228;valenz von Depressionen ist gestiegen. Befragte nennen gesamtgesellschaftliche Herausforderungen und Enttabuisierung als Gr&#252;nde. Haus&#228;rzt:innen nehmen eine Schl&#252;sselrolle in der Diagnostik und Therapie ein, fungieren oft als Vertrauensperson, stehen jedoch vor Problemen bei der Weitervermittlung ins Versorgungssystem. Diagnostische Instrumente, digitale Hilfsmittel und die S3-Leitlinie werden uneinheitlich genutzt, wobei praktische Anwendbarkeit und Zeitfaktoren kritisch hinterfragt werden. Systemische H&#252;rden wie lange Wartezeiten auf Therapiepl&#228;tze, erschweren die Versorgung. Kurzfristige Hilfsangebote wie Kurzzeitgespr&#228;che gewinnen dagegen an Bedeutung. Der Wunsch nach einer besseren interdisziplin&#228;ren Zusammenarbeit mit Fach&#228;rzten wird bei vielen Haus&#228;rzt:innen deutlich.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion:</Mark1> Haus&#228;rzt:innen ist bewusst, dass sie ma&#223;geblich an der angemessenen Versorgung der Patient:innen beteiligt sind. Der aufgezeigte Handlungsbedarf sowie die Verbesserungsvorschl&#228;ge er&#246;ffnen Perspektiven, wie das Gesundheitswesen besser auf die Bed&#252;rfnisse der Betroffenen eingehen und die Prim&#228;rversorger gezielter unterst&#252;tzen kann.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Take Home Message f&#252;r die Praxis:</Mark1> Haus&#228;rzt:innen spielen eine Schl&#252;sselrolle. Strukturelle H&#252;rden und systemische Herausforderungen erschweren die Versorgung. Eine starke interdisziplin&#228;re Vernetzung, effiziente Vermittlungsstrukturen und der Ausbau niedrigschwelliger Hilfsangebote sind wichtig, um die Versorgung nachhaltig zu verbessern.</Pgraph></TextBlock>
    <Media>
      <Tables>
        <NoOfTables>0</NoOfTables>
      </Tables>
      <Figures>
        <NoOfPictures>0</NoOfPictures>
      </Figures>
      <InlineFigures>
        <NoOfPictures>0</NoOfPictures>
      </InlineFigures>
      <Attachments>
        <NoOfAttachments>0</NoOfAttachments>
      </Attachments>
    </Media>
  </OrigData>
</GmsArticle>