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    <Identifier>25degam180</Identifier>
    <IdentifierDoi>10.3205/25degam180</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-25degam1803</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Die Inanspruchnahme urologischer Fr&#252;herkennungsuntersuchungen &#8211; eine qualitative Analyse der Teilnahmeentscheidungen von Patienten</Title>
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          <Affiliation>Carl von Ossietzky Universit&#228;t Oldenburg, Department f&#252;r Versorgungsforschung, Abteilung Allgemeinmedizin, Oldenburg, Deutschland</Affiliation>
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          <Affiliation>Carl von Ossietzky Universit&#228;t Oldenburg, Department f&#252;r Versorgungsforschung, Abteilung Allgemeinmedizin, Oldenburg, Deutschland</Affiliation>
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          <Affiliation>Carl von Ossietzky Universit&#228;t Oldenburg, Department f&#252;r Versorgungsforschung, Abteilung Allgemeinmedizin, Oldenburg, Deutschland</Affiliation>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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      <DatePublished>20251014</DatePublished>
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    <Language>germ</Language>
    <License license-type="open-access" xlink:href="http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/">
      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingCorporation>
        <MeetingName>59. Kongress f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingName>
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        <MeetingSession>Fr&#252;herkennung, klinische Studien und Evidenz</MeetingSession>
        <MeetingCity>Hannover</MeetingCity>
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          <DateFrom>20251001</DateFrom>
          <DateTo>20251003</DateTo>
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    <ArticleNo>P-05-01</ArticleNo>    <Correction><DateLastCorrection>20251128</DateLastCorrection>Tagungsort wurde von W&#252;rzburg zu Hannover korrigiert.</Correction>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Hintergrund:</Mark1> Die Prostatakrebs-Fr&#252;herkennungsuntersuchung z&#228;hlt zur Sekund&#228;rpr&#228;vention. W&#228;hrend das Prostatakarzinom in Deutschland die h&#228;ufigste Krebserkrankung des Mannes ist, nehmen nur ca. 35&#37; der M&#228;nner &#62; 45 Jahre diese Fr&#252;herkennungsuntersuchung regelm&#228;&#223;ig in Anspruch. Die urologische Fr&#252;herkennungsuntersuchung und ihre Evidenz sind aktuell noch umstritten.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Zielsetzung&#47;Fragestellung:</Mark1> Ziel dieser Studie ist es, Faktoren, die die Inanspruchnahme der Prostatakarzinom-Fr&#252;herkennungsuntersuchung beeinflussen, mittels leitfadengest&#252;tzten Interviews zu erheben.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Material und Methoden:</Mark1> Im Rahmen der Datenerhebung wurden je zwei M&#228;nner &#62; 45 Jahre, Urolog:innen und Haus&#228;rzt:innen befragt. Die Interview-Leitf&#228;den wurden auf Basis umfassender Literaturrecherche erstellt und umfassen Fragen zur Inanspruchnahme der Prostatakrebs-Fr&#252;herkennungsuntersuchung und Einflussfaktoren auf die Teilnahmeentscheidung. &#196;rzt:innen wurden zus&#228;tzlich um ihre fachliche Einsch&#228;tzung der Untersuchung gebeten. Nach Transkription der Interviews fand die qualitative Auswertung der Daten mit der Datenanalysesoftware MAXQDA statt.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Hauptmotive f&#252;r eine Teilnahme sind der Wunsch nach Gesundheit, Krankheitsf&#228;lle im Umfeld, die Sorge vor eigener Erkrankung, eine Aufforderung durch die Partnerin sowie eine aktive Ansprache durch &#196;rzt:innen. Eine niedrige Inanspruchnahme hingegen steht in Zusammenhang mit fehlendem Wissen, Angst vor Untersuchungsergebnissen, geringem Gesundheitsbewusstsein und Scham vor der Untersuchung. In den Expert:inneninterviews zeigte sich die Heterogenit&#228;t der fachlichen Einsch&#228;tzungen der Fr&#252;herkennungsuntersuchung zwischen den Fach&#228;rzt:innengruppen als auch innerhalb der Gruppe der Haus&#228;rzt:innen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion:</Mark1> Zwischen Urolog:innen und Haus&#228;rzt:innen besteht Einigkeit, dass eine Steigerung der Teilnahmerate von M&#228;nnern an der Prostatakrebs-Fr&#252;herkennungsuntersuchung notwendig ist. Die befragten &#196;rzt:innen, die strukturierte Konzepte zur regelm&#228;&#223;igen Ansprache der Patienten hinsichtlich der Fr&#252;herkennungsuntersuchung nutzen, berichten von h&#246;heren Inanspruchnahmeraten. Daten aus der wissenschaftlichen Literatur belegen, dass personalisierte Einladungen und Informationskampagnen die Teilnahmequoten von Fr&#252;herkennungsuntersuchungen signifikant steigern k&#246;nnen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Take Home Message f&#252;r die Praxis:</Mark1> Eine zielgruppengerechte, strukturierte Ansprache und Aufkl&#228;rung der Patienten unterst&#252;tzt die Inanspruchnahme urologischer Fr&#252;herkennungsuntersuchungen. Daf&#252;r ist eine Einigung innerhalb der &#196;rzt:innenschaft auf gemeinsame Handlungsempfehlungen notwendig.</Pgraph></TextBlock>
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