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    <Identifier>25degam171</Identifier>
    <IdentifierDoi>10.3205/25degam171</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-25degam1717</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
    <TitleGroup>
      <Title language="de">Nutzen von Studierenden w&#228;hrend Famulaturen in l&#228;ndlichen Hausarztpraxen &#8211; divergierende Ansichten von Studierenden, Haus&#228;rzt:innen und Medizinischen Fachangestellten in einer prospektiven Befragung</Title>
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          <Lastname>Blank</Lastname>
          <LastnameHeading>Blank</LastnameHeading>
          <Firstname>Wolfgang</Firstname>
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          <Affiliation>General Practice &#8222;Im Bayerwald&#8220;, Deutschland</Affiliation>
          <Affiliation>Danube Private University Krems, &#214;sterreich</Affiliation>
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          <Lastname>Daenenfaust</Lastname>
          <LastnameHeading>Daenenfaust</LastnameHeading>
          <Firstname>Lars</Firstname>
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          <Affiliation>Uniklinik K&#246;ln, Institut f&#252;r Gesundheits&#246;konomie und Klinische Epidemiologie, K&#246;ln, Deutschland</Affiliation>
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          <LastnameHeading>Gehrke-Beck</LastnameHeading>
          <Firstname>Sabine</Firstname>
          <Initials>S</Initials>
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          <Affiliation>, Institut f&#252;r Allgemeinmedizin, Deutschland</Affiliation>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
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      <DatePublished>20251014</DatePublished>
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    <Language>germ</Language>
    <License license-type="open-access" xlink:href="http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/">
      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingId>M0630</MeetingId>
        <MeetingSequence>171</MeetingSequence>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingCorporation>
        <MeetingName>59. Kongress f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingName>
        <MeetingTitle></MeetingTitle>
        <MeetingSession>Studentische Ausbildung in Stadt und Land</MeetingSession>
        <MeetingCity>Hannover</MeetingCity>
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          <DateFrom>20251001</DateFrom>
          <DateTo>20251003</DateTo>
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    <ArticleNo>P-04-04</ArticleNo>    <Correction><DateLastCorrection>20251128</DateLastCorrection>Tagungsort wurde von W&#252;rzburg zu Hannover korrigiert.</Correction>
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    <TextBlock name="Text" linked="yes">
      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Hintergrund:</Mark1> Obwohl haus&#228;rztliche Lehr&#228;rzt:innen &#252;berwiegend intrinsisch motiviert sind, wird der zeitliche Aufwand f&#252;r die Lehre oft als Barriere genannt. Praxisteams k&#246;nnten profitieren, wenn das Lernen der Studierenden in der Praxis so optimiert wird, dass auch ein sp&#252;rbarer Nutzen im Praxisalltag und f&#252;r das Praxisteam entsteht.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Zielsetzung&#47;Fragestellung:</Mark1> Wir erfragten die Einsch&#228;tzungen von Studierenden, Haus&#228;rzt:innen (H&#196;) und medizinischen fachgestellten (MFAs) zum Nutzen, den Studierenden w&#228;hrend einer Famulatur im Praxisalltag haben k&#246;nnten.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Material und Methoden:</Mark1> Aufbauend auf eine qualitative Umfrage entwickelten wir einen Fragebogen mit 12 Items, die m&#246;glichen Nutzen von Studierenden in der Praxis erfragen. Studierende, H&#196; und MFAs des Famulaturprojekts &#8222;Exzellenter Sommer&#8220; gaben ihre subjektive Einsch&#228;tzung zum Nutzen auf einer 4 stufigen Likert-Skala an. Die Studierenden f&#252;llten den Fragebogen vor und nach ihrer Famulatur aus Die Antworten wurden explorativ ausgewertet. Die Einsch&#228;tzungen der drei Gruppen wurden mittels Varianzanalyse verglichen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Insgesamt nahmen 44 Studierende (R&#252;cklauf 100&#37;), 59 H&#196; und 29 MFAs teil. Im Vergleich zu H&#196; und MFAs &#252;bersch&#228;tzten die Studierenden initial ihren Nutzen bei Routineaufgaben und ihren Einfluss auf kulturelle Einstellungen. Dagegen untersch&#228;tzten sie ihren Beitrag durch aktuelles Wissen und dem Anregen von Selbstreflektion. MFAs nahmen den Einfluss von Studierenden &#228;hnlich wahr wie H&#196;, sahen jedoch den Nutzen der Studierenden zur Patientenversorgung positiver. W&#228;hrend der Famulatur n&#228;herte sich die Einsch&#228;tzung der Studierenden in einigen Aspekten denen des Praxisteams an.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion:</Mark1> Medizinstudierende erwarten, dass sie zum Praxisalltag positiv beitragen. Das kann genutzt werden, indem gemeinsam Aufgaben definiert werden, die das Praxisteam entlasten. Andererseits untersch&#228;tzen Studierende, dass sie aktuelles Wissen einbringen k&#246;nnen. Hier k&#246;nnten gezielt mehr M&#246;glichkeiten geschaffen werden, diesen Benefit f&#252;r Praxisteams auszubauen. MFAs nehmen den Nutzen von Studierenden positiv wahr und k&#246;nnen gezielt in die Studierendenbetreuung eingebunden werden</Pgraph><Pgraph><Mark1>Take Home Message f&#252;r die Praxis:</Mark1> Studierenden und Praxisteams sollten ihre Erwartungen zum Beitrag der Studierenden zum Praxisalltag abgleichen und gemeinsam Aufgaben definieren, mit denen Studierende positiv beitragen k&#246;nnen. Klar wahrnehmbare Benefits durch die Studierendenbetreuung k&#246;nnen dazu beitragen, Rekrutierung und Bindung von Lehrpraxen zu erleichtern.</Pgraph></TextBlock>
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