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    <IdentifierDoi>10.3205/25degam134</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-25degam1347</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Delegationspotenziale in der Prim&#228;rversorgung &#8211; Einstellungen, Erfahrungen und Optimierungsans&#228;tze aus haus&#228;rztlicher Sicht</Title>
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          <Affiliation>Universit&#228;tsmedizin Mainz, Zentrum f&#252;r Allgemeinmedizin und Geriatrie, Mainz, Deutschland</Affiliation>
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      <DatePublished>20251014</DatePublished>
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    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingCorporation>
        <MeetingName>59. Kongress f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingName>
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        <MeetingSession>Kooperation und Nachhaltigkeit in Forschung und Praxis</MeetingSession>
        <MeetingCity>Hannover</MeetingCity>
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          <DateTo>20251003</DateTo>
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    <ArticleNo>P-01-02</ArticleNo>    <Correction><DateLastCorrection>20251128</DateLastCorrection>Tagungsort wurde von W&#252;rzburg zu Hannover korrigiert.</Correction>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Hintergrund:</Mark1> Der besonders auf dem Land bestehende und sich durch den demografischen Wandel versch&#228;rfende &#196;rzt:innenmangel stellt langfristig eine Gefahr f&#252;r die Prim&#228;rversorgung dar. Als ein L&#246;sungsansatz ist die Delegation an nicht-&#228;rztliche Mitarbeiter:innen bereits etabliert, was sich in Fortbildungsmodellen wie VERAH oder N&#228;Pa niederschl&#228;gt. Bislang fehlen Studien, die Einstellungen und Erfahrungen von Haus&#228;rzt:innen bez&#252;glich Delegation in der Praxis beleuchten und Schlussfolgerungen f&#252;r die Patientenversorgung besonders auf dem Land ziehen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Zielsetzung&#47;Fragestellung:</Mark1> Die Studie exploriert haus&#228;rztliche Einstellungen, Erfahrungen sowie Ideen zur Optimierung der Delegation in der Hausarztpraxis.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Material und Methoden:</Mark1> Im Zeitraum von 11&#47;22&#8211;05&#47;23 wurden 20 Interviews mit Haus&#228;rzt:innen aus RLP, Hessen und Bayern gef&#252;hrt und qualitativ ausgewertet.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Alle Interviewten stehen der Delegation positiv gegen&#252;ber, betrachten sie als relevant und berichten von &#252;berwiegend positiven Erfahrungen. Alle Befragten delegieren bereits verschiedene Aufgaben im Alltag, wie technische Untersuchungen und administrative T&#228;tigkeiten. Vorteile seien Zeitersparnis und Entlastung, w&#228;hrend ein anf&#228;nglicher Mehraufwand nachteilig sei. Gegenseitiges Vertrauen und die pers&#246;nliche Qualifikation spielen eine zentrale Rolle. Die positiven Einstellungen und Erfahrungen lie&#223;en sich auch auf die Delegationsmodelle VERAH&#47;N&#228;Pa &#252;bertragen. Besteht der Bedarf k&#246;nnen spezielle Aufgaben wie Hausbesuche &#252;bernommen werden. Um die Delegation zu optimieren, k&#246;nne man die Delegation in Leitlinien integrieren. Zudem brauche man mehr Personal, weitere Fortbildungen, eigene R&#228;umlichkeiten wie Gesundheitskiosks. Voraussetzung sei eine Endb&#252;rokratisierung und zunehmende Digitalisierung.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion:</Mark1> Die bereits in anderen Studien erw&#228;hnte, prim&#228;r&#228;rztliche Unterversorgung vor allem auf dem Land macht die Delegation &#228;rztlicher T&#228;tigkeiten essenziell. Haus&#228;rzt:innen nutzen die M&#246;glichkeit bereits und stehen ihr positiv gegen&#252;ber. Trotzdem m&#252;ssen die vorhandenen Kapazit&#228;ten weiter ausgebaut und optimiert werden. Die dazu geschilderten Ideen sind vielseitig und decken sich mit Ergebnissen anderer Studien.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Take Home Message f&#252;r die Praxis:</Mark1> Die Delegation ist bereits im haus&#228;rztlichen Alltag integriert und essenziell, um den wachsenden Versorgungsauftrag zu gew&#228;hrleisten. Delegationsmodelle k&#246;nnen grade auf dem Land von gro&#223;em Nutzen sein. Ein Ausbau von Delegationsm&#246;glichkeiten und die Schaffung neuer Modelle und Berufsgruppen sind perspektivisch n&#246;tig, kombiniert mit Ma&#223;nahmen wie Digitalisierung und Entb&#252;rokratisierung.</Pgraph></TextBlock>
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