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    <Identifier>25degam128</Identifier>
    <IdentifierDoi>10.3205/25degam128</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-25degam1287</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">HEAT-CARE: Zusammenhang zwischen Hitze und der haus&#228;rztlichen Versorgung von Patientinnen und Patienten mit kardiovaskul&#228;ren Erkrankungen in Unterfranken &#8211; eine explorative Analyse von Routinedaten der KV Bayern und Daten des Deutschen Wetterdienstes</Title>
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          <Affiliation>Julius-Maximilians-Universit&#228;t W&#252;rzburg, Institut f&#252;r Allgemeinmedizin, W&#252;rzburg, Deutschland</Affiliation>
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          <Lastname>Koch</Lastname>
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          <Affiliation>Julius-Maximilians-Universit&#228;t W&#252;rzburg, Institut f&#252;r Allgemeinmedizin, W&#252;rzburg, Deutschland</Affiliation>
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          <Affiliation>Hochschule Fulda, Fachbereich Gesundheitswissenschaften, Fulda, Deutschland</Affiliation>
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          <Affiliation>Julius-Maximilians-Universit&#228;t W&#252;rzburg, Institut f&#252;r Allgemeinmedizin, W&#252;rzburg, Deutschland</Affiliation>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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      <DatePublished>20251014</DatePublished>
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    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingSequence>128</MeetingSequence>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingCorporation>
        <MeetingName>59. Kongress f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingName>
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        <MeetingSession>Klima und Gesundheit</MeetingSession>
        <MeetingCity>Hannover</MeetingCity>
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          <DateFrom>20251001</DateFrom>
          <DateTo>20251003</DateTo>
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    <ArticleNo>V-23-02</ArticleNo>    <Correction><DateLastCorrection>20251128</DateLastCorrection>Tagungsort wurde von W&#252;rzburg zu Hannover korrigiert.</Correction>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Hintergrund:</Mark1> Die Auswirkungen von Hitze auf Patienten in der haus&#228;rztlichen Versorgung wurden bisher wenig beachtet. Insbesondere die chronische Krankheitslast und m&#246;gliche Dekompensationen wurden kaum erfasst.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Zielsetzung&#47;Fragestellung:</Mark1> Betrachtet wird, inwiefern Hitze(-perioden) den haus&#228;rztlichen Versorgungsaufwand beeinflussen. Dieser wird durch Kodierh&#228;ufigkeit von kardiovaskul&#228;ren Diagnosen und EBM-Ziffern dargestellt.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Material und Methoden:</Mark1> Analysiert wurden Daten aus der haus&#228;rztlichen Versorgung der Kassen&#228;rztlichen Vereinigung Bayern und des Deutschen Wetterdienstes von 2010&#8211;2023. Eingeschlossen wurden in Unterfranken wohnende und in den Sommerquartalen haus&#228;rztlich behandelte vollj&#228;hrige Patienten (Patientenquartale N&#61;7.159.353). Zur Vorhersage wurden die mittlere gef&#252;hlte Temperatur (gT) und die Anzahl an Hitzetagen von drei Messstationen in gemischten linearen Modellen verwendet. Kontrolliert wurde au&#223;erdem f&#252;r Alter, Geschlecht und Wohnumfeld der Patienten. Vorhergesagt wurden die Anzahl an kardiovaskul&#228;r relevanten Hauptdiagnosen (Auswahl aus I-Gruppe im ICD), Dekompensationsdiagnosen (Auswahl aus R-Gruppe im ICD), ausgew&#228;hlten Kodierungen des Einheitlichen Bewertungsma&#223;stabs (EBM) und Medikamentenverordnungen je Quartal und Patient. Durch einen zuf&#228;lligen Effekt wurde f&#252;r weitere Einfl&#252;sse der Person kontrolliert. Je Pr&#228;diktor wurde ein Modell gerechnet.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Die Ergebnisse werden pro 1000 Patienten dargestellt. Es wurden pro Erh&#246;hung der mittleren gT um ein Grad Celsius 3,8 Hauptdiagnosen mehr&#47;2,8 Dekompensationsdiagnosen mehr gestellt und 4,3 EBM-Kodierungen mehr vorgenommen. Pro zus&#228;tzlichem Hitzetag &#252;ber der durchschnittlichen Anzahl im Quartal (ca. 9) ergab sich eine Zunahme um ca. 2,2 Hauptdiagnosen, 1,6 Dekompensationsdiagnosen und 1,8 EBM-Kodierungen. H&#246;heres Alter und st&#228;dtische Wohngegend gingen mit vermehrten Kodierungen einher. Weitere Ergebnisse sind in Bearbeitung.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion:</Mark1> Die Zusammenh&#228;nge geben bereits in quartalsweiser zeitlicher Aufl&#246;sung Hinweise darauf, dass sich negative Auswirkungen von Hitze im haus&#228;rztlichen Setting zeigen und einen vermehrten Versorgungsaufwand bedingen k&#246;nnen. Dies gilt insbesondere im urbanen Wohnraum und bei &#228;lteren Patienten.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Take Home Message f&#252;r die Praxis:</Mark1> H&#228;ufigere Hitze und die zunehmende Anf&#228;lligkeit der alternden Gesellschaft lassen einen steigenden haus&#228;rztlichen Versorgungsaufwand erwarten. Patientenschulung und Therapieadaptation an Hitze d&#252;rften also immer wichtiger werden.</Pgraph></TextBlock>
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