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    <Identifier>25degam113</Identifier>
    <IdentifierDoi>10.3205/25degam113</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-25degam1132</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
    <TitleGroup>
      <Title language="de">Pflege erm&#246;glichen bei Wohnungslosigkeit und schwerer Erkrankung &#8211; was kann haus&#228;rztliche Versorgung beitragen&#63;</Title>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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      <DatePublished>20251014</DatePublished>
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    <Language>germ</Language>
    <License license-type="open-access" xlink:href="http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/">
      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingId>M0630</MeetingId>
        <MeetingSequence>113</MeetingSequence>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingCorporation>
        <MeetingName>59. Kongress f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingName>
        <MeetingTitle></MeetingTitle>
        <MeetingSession>Unterst&#252;tzung f&#252;r versicherungs- und wohnungslose Menschen</MeetingSession>
        <MeetingCity>Hannover</MeetingCity>
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          <DateFrom>20251001</DateFrom>
          <DateTo>20251003</DateTo>
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    <ArticleNo>V-20-02</ArticleNo>    <Correction><DateLastCorrection>20251128</DateLastCorrection>Tagungsort wurde von W&#252;rzburg zu Hannover korrigiert.</Correction>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Hintergrund:</Mark1> Wohnungslose Menschen mit schweren Erkrankungen haben oft keinen Zugang zu regul&#228;rer gesundheitlicher und pflegerischer Versorgung. Auch haus&#228;rztliche Strukturen erreichen sie nur unter erschwerten Bedingungen. Fehlende Versicherungen, komplexe Mehrfachdiagnosen und unpassende Angebote f&#252;hren trotz hohem Bedarf zu Notf&#228;llen, Leid und fr&#252;her Sterblichkeit.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Zielsetzung&#47;Fragestellung:</Mark1> Ziel des Beitrags ist, Herausforderungen beim Zugang zu pflegerischer Versorgung f&#252;r wohnungslose, schwer kranke Menschen zu beschreiben &#8211; und die m&#246;gliche Rolle haus&#228;rztlicher Anbindung zu reflektieren.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Material und Methoden:</Mark1> Grundlage sind ethnografische Beobachtungen und Interviews im Modellprojekt Cared.Wende der Bischof-Hermann-Stiftung in M&#252;nster. &#220;ber mehrere Monate wurden Fallverl&#228;ufe sowie Begegnungen im Hilfesystem dokumentiert. Erg&#228;nzend fanden Einzel- und Gruppeninterviews mit Fachkr&#228;ften aus Wohnungslosenhilfe, Pflege, Medizin, Suchthilfe und Verwaltung statt. Die Materialien wurden qualitativ ausgewertet.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Es zeigten sich sehr unterschiedliche Versorgungsverl&#228;ufe. In einigen F&#228;llen gelang pflegerische Unterst&#252;tzung &#8211; etwa durch pers&#246;nliche Kontakte, engagierte Fachkr&#228;fte oder bestehende Strukturen. In anderen blieb Versorgung aus, trotz Beteiligung vieler Stellen.</Pgraph><Pgraph>Haus&#228;rztliche Beteiligung war vor allem dort m&#246;glich, wo Menschen an h&#246;herschwellige Einrichtungen angebunden waren. In prek&#228;ren Lebenslagen, etwa auf der Stra&#223;e, war eine Einbindung kaum realisierbar. Pflege lie&#223; sich unter diesen Bedingungen nur selten organisieren.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion:</Mark1> Haus&#228;rzt:innen k&#246;nnten eine wichtige Rolle spielen &#8211; als niedrigschwellige, koordinierende Bezugsperson beim Zugang zu Pflege, medizinischer Einsch&#228;tzung und weiterer Unterst&#252;tzung.</Pgraph><Pgraph>Fragen zur Diskussion:</Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">Welche Erfahrungen haben Sie mit haus&#228;rztlicher Versorgung bei wohnungslosen, schwer kranken Menschen gemacht&#63;</ListItem><ListItem level="1">Welche Bedingungen m&#252;ssten erf&#252;llt sein, damit Haus&#228;rzt:innen in solchen Situationen verl&#228;sslich eingebunden werden k&#246;nnen&#63;</ListItem></UnorderedList></Pgraph><Pgraph><Mark1>Take Home Message f&#252;r die Praxis:</Mark1> </Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">Versorgung gelingt punktuell &#8211; oft durch pragmatische L&#246;sungen und pers&#246;nliches Engagement.</ListItem><ListItem level="1">Verl&#228;ssliche, kontinuierliche Zug&#228;nge fehlen &#8211; besonders zur Pflege und haus&#228;rztlichen Begleitung. </ListItem><ListItem level="1">Haus&#228;rzt:innen k&#246;nnten eine wichtige Rolle spielen, wenn tragf&#228;hige Strukturen geschaffen werden.</ListItem></UnorderedList></Pgraph></TextBlock>
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