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    <IdentifierDoi>10.3205/25degam105</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-25degam1055</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Haus&#228;rztlicher Umgang mit Arbeitsunf&#228;higkeitsbescheinigungen &#8211; eine Querschnittstudie</Title>
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          <Affiliation>Bundeswehr, Sanit&#228;tsversorgungszentrum Husum, Deutschland</Affiliation>
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          <Firstname>Tjorven</Firstname>
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          <Affiliation>Universit&#228;t zu L&#252;beck, Institut f&#252;r Allgemeinmedizin, L&#252;beck, Deutschland</Affiliation>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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      <DatePublished>20251014</DatePublished>
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    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingSequence>105</MeetingSequence>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingCorporation>
        <MeetingName>59. Kongress f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingName>
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        <MeetingSession>Haus&#228;rztliche Versorgung: Gestaltung, Inanspruchnahme und Einfl&#252;sse</MeetingSession>
        <MeetingCity>Hannover</MeetingCity>
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          <DateFrom>20251001</DateFrom>
          <DateTo>20251003</DateTo>
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    <ArticleNo>V-18-04</ArticleNo>    <Correction><DateLastCorrection>20251128</DateLastCorrection>Tagungsort wurde von W&#252;rzburg zu Hannover korrigiert.</Correction>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Hintergrund:</Mark1> Die Aufgabe, Arbeitsunf&#228;higkeitsbescheinigungen (AU) auszustellen, konfrontiert Haus&#228;rzt:innen regelm&#228;&#223;ig mit konkurrierenden Anforderungen. W&#228;hrend dieses Spannungsfeld in internationalen Publikationen thematisiert wird, mangelt es an vergleichbaren Untersuchungen aus Deutschland.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Zielsetzung&#47;Fragestellung:</Mark1> Ziel dieser Arbeit war es, den haus&#228;rztlichen Umgang mit den Anforderungen bei der Bescheinigung einer AU zu erheben, um daraus praktische Empfehlungen zur Verbesserung der Aus- und Weiterbildung abzuleiten.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Material und Methoden:</Mark1> Die Datenerhebung erfolgte mittels einer anonymen Online-Befragung unter in Deutschland t&#228;tigen Haus&#228;rzt:innen im Rahmen einer Querschnittsstudie von Oktober bis Dezember 2024. Der Fragebogen wurde auf Basis einer selektiven Literaturrecherche und den Erfahrungen der Autoren entwickelt. Die deskriptive Datenanalyse erfolgte mittels SPSS.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> F&#252;r die Auswertung konnten Antworten von 432 haus&#228;rztlich t&#228;tigen &#196;rzt:innen aus 14 Bundesl&#228;nder eingeschlossen werden. Das Durchschnittsalter betrug 42 Jahre, 68&#37; waren weiblich.</Pgraph><Pgraph>Die mittlere Dauer einer AU waren vier Tage bei Kreuzschmerz bzw. einem Infekt der oberen Atemwege und drei Tage bei einer Gastroenteritis.</Pgraph><Pgraph>Die Teilnehmenden sahen sich auf das Thema AU gut vorbereitet (MW&#61;2,44 nach Schulnoten).</Pgraph><Pgraph>Besonders beeinflusst wurden die Teilnehmenden von rechtlichen Vorgaben (MW&#61;2,42; 1 &#61; sehr stark, bis 6 &#61; &#252;berhaupt nicht), die geplante Therapie (MW&#61;2,54) gefolgt von Pflichten gegen&#252;ber der Solidargemeinschaft (MW&#61;2,76).</Pgraph><Pgraph>Unter den herausfordernden Situationen wurde der Wunsch nach einer Gef&#228;lligkeits-AU (20&#37; pro Woche) mit am h&#228;ufigsten erlebt und am seltensten die tats&#228;chliche Bedrohung (2&#37;) im Zusammenhang mit einer AU.</Pgraph><Pgraph>Alternative AU-Modelle, wie eine Teil-Krankschreibung, wurde nach Schulnoten mit MW&#61;2,4 positiver gesehen als die Notwendigkeit eines Attestes erst ab der zweiten Woche (MW&#61;3,69) oder dass auch andere Gesundheitsberufe AUs attestieren k&#246;nnen (MW&#61;4,37).</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion:</Mark1> Das aktuell in der &#214;ffentlichkeit diskutierte Modell einer Teil-Krankschreibung wird von den teilnehmenden Haus&#228;rzten:innen gut angenommen. Ma&#223;nahmen, die entfernter von der Hausarztpraxis durchgef&#252;hrt werden k&#246;nnten (z. B. Krankschreibung durch Patient:in), erfahren wenig Zuspruch.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Take Home Message f&#252;r die Praxis:</Mark1> Das Thema Einfl&#252;sse und Herausforderungen auf bzw. im Zusammenhang mit einer AU sollte explizit in der Aus- und Weiterbildung thematisiert werden.</Pgraph></TextBlock>
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