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    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Wie kommen Menschen mit Seltenen Erkrankungen an die passenden Anlaufstellen&#63; Entwicklung eines E-Learning-Kurses f&#252;r Haus&#228;rzt:innen zur Navigation im Versorgungssystem</Title>
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      <DatePublished>20251014</DatePublished>
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    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingSequence>096</MeetingSequence>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingCorporation>
        <MeetingName>59. Kongress f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingName>
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        <MeetingSession>Allgemeinmedizinische Aus-, Fort- und Weiterbildung</MeetingSession>
        <MeetingCity>Hannover</MeetingCity>
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    <ArticleNo>V-17-01</ArticleNo>    <Correction><DateLastCorrection>20251128</DateLastCorrection>Tagungsort wurde von W&#252;rzburg zu Hannover korrigiert.</Correction>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Hintergrund:</Mark1> F&#252;r Menschen mit Seltenen Erkrankungen (SE) sind die Wege zur Diagnose oder Therapie oft lang und aufwendig. Haus&#228;rztInnen nehmen in diesen Phasen eine zentrale Rolle ein: Sie sind oft die ersten Ansprechpersonen und koordinieren die Versorgung. Doch wie f&#252;r PatientInnen ist auch f&#252;r sie die Navigation im Versorgungssystem bei SE mit Herausforderungen verbunden.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Zielsetzung&#47;Fragestellung:</Mark1> Wie muss ein E-Learning-Kurs gestaltet sein, um Haus&#228;rztInnen bei der Navigation im Versorgungssystem zu unterst&#252;tzen und so zur besseren Versorgung von Menschen mit SE beizutragen&#63;</Pgraph><Pgraph><Mark1>Material und Methoden:</Mark1> Mittels einer quantitativen Erhebung unter &#196;rztInnen verschiedener Fachrichtungen (n&#61;455) sowie in qualitativen, leitfadengest&#252;tzten Interviews mit Haus&#228;rztInnen und PatientInnen mit SE (je n&#61;12) wurden Herausforderungen bei der Versorgung von SE im Praxisalltag identifiziert. Anschlie&#223;end wurde unter Einbezug der Zielgruppe ein E-Learning-Kurs entwickelt, der L&#246;sungsans&#228;tze f&#252;r ausgew&#228;hlte Herausforderungen bietet.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Schl&#252;sselmomente in der haus&#228;rztlichen Versorgung von Menschen mit SE sind die Diagnose- und Therapiefindung, in denen verst&#228;rkter Unterst&#252;tzungsbedarf bei der Navigation im Versorgungssystem besteht. Doch 75&#37; der &#196;rztInnen finden es schwierig, diese Unterst&#252;tzung zu bieten. 66&#37; finden es kompliziert, sich bei fachlichen Anliegen im Versorgungssystem zurecht zu finden.</Pgraph><Pgraph>Der entwickelte E-Learning-Kurs soll &#196;rztInnen dabei unterst&#252;tzen, PatientInnen mit Verdacht auf eine SE oder gesicherter Diagnose zur passenden Stelle im Versorgungssystem zu verweisen. Anhand von praxisnahen Fragen, Beispielen und interaktiven Aufgaben werden Anlaufstellen und Voraussetzungen f&#252;r die Inanspruchnahme vermittelt. Zur Verf&#252;gung gestellte Begleitmaterialien dienen der Verankerung der Inhalte im Praxisalltag. F&#252;r den Kurs werden CME-Punkte beantragt.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion:</Mark1> Der Zielgruppeneinbezug lieferte wichtige Impulse zur problemorientierten Konzeption und Umsetzung des E-Learning-Kurses. Kurs und Materialien sind Teil eines umfassenden Angebots, das auch Online-Informationen f&#252;r PatientInnen und &#196;rztInnen umfasst. Zum Gesamtangebot ist ein Konzepttest mit der Zielgruppe in Vorbereitung.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Take Home Message f&#252;r die Praxis:</Mark1> PatientInnen und Haus&#228;rztInnen sehen Herausforderungen bei der Navigation im Versorgungssystem, die die Diagnose- und Therapiefindung bei SE erschweren k&#246;nnen. Der E-Learning-Kurs unterst&#252;tzt Haus&#228;rztInnen, Anlaufstellen bei SE in den Versorgungsalltag zu integrieren.</Pgraph></TextBlock>
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