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    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-25degam0802</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Zukunft Haus&#228;rzt:in &#8211; ein Vorher-Nachher-Vergleich im Kompetenzzentrum Baden-W&#252;rttemberg</Title>
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          <Affiliation>Universit&#228;tsklinikum Heidelberg, Abteilung Allgemeinmedizin und Versorgungsforschung, Heidelberg, Deutschland</Affiliation>
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          <Affiliation>Universit&#228;tsklinikum T&#252;bingen, Institut f&#252;r Allgemeinmedizin und interprofessionelle Versorgung, T&#252;bingen, Deutschland</Affiliation>
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          <Affiliation>Universit&#228;tsklinikum Freiburg, Institut f&#252;r Allgemeinmedizin, Freiburg, Deutschland</Affiliation>
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          <Firstname>Tanja</Firstname>
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          <Affiliation>Universit&#228;tsklinikum Ulm, Institut f&#252;r Allgemeinmedizin, Ulm, Deutschland</Affiliation>
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          <Firstname>Andreas Christian</Firstname>
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          <Firstname>Simon</Firstname>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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      <DatePublished>20251014</DatePublished>
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    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingCorporation>
        <MeetingName>59. Kongress f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingName>
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        <MeetingSession>Kompetenzbasierte allgemeinmedizinische Weiterbildung</MeetingSession>
        <MeetingCity>Hannover</MeetingCity>
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          <DateFrom>20251001</DateFrom>
          <DateTo>20251003</DateTo>
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    <ArticleNo>V-14-03</ArticleNo>    <Correction><DateLastCorrection>20251128</DateLastCorrection>Tagungsort wurde von W&#252;rzburg zu Hannover korrigiert.</Correction>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Hintergrund:</Mark1> Der &#220;bergang in die fach&#228;rztliche T&#228;tigkeit ist in der Allgemeinmedizin mit der Frage Niederlassung oder Anstellung verbunden. Im Kompetenzzentrum Baden-W&#252;rttemberg (KWBW) werden sowohl im Seminarcurriculum mit Unterst&#252;tzung der kassen&#228;rztlichen Vereinigung BW, des Werkzeugkasten Niederlassung und des Haus&#228;rztinnen- und Haus&#228;rzteverbandes, als auch im Mentoringprogramm Zukunftsperspektiven thematisiert.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Zielsetzung&#47;Fragestellung:</Mark1> Welche Perspektive haben &#196;rzt:innen in Weiterbildung (&#196;iW) auf ihre sp&#228;tere Arbeitsform&#63; Inwiefern &#228;ndert sich dies und welchen Effekt hat das KW&#63;</Pgraph><Pgraph><Mark1>Material und Methoden:</Mark1> Im KWBW wird seit 2016 eine fortlaufende Kohortenstudie durchgef&#252;hrt. &#196;iW werden bei Eintritt in das KW sowie zu einem sp&#228;teren Zeitpunkt nach Abschluss der Weiterbildung bez&#252;glich ihrer Berufsperspektive mit denselben Items befragt. Die Daten wurden deskriptiv ausgewertet.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> N&#61;192 F&#196; nahmen an der Nachbefragung T1 teil. Bei N&#61;73  konnte ein Vorher-Nachher-Vergleich (T0:T1) umgesetzt werden. Bei Eintritt in das KW an T0 zeigte sich die H&#228;lfte der &#196;rzt:innen bez&#252;glich der beruflichen Perspektive unentschlossen.  An T1 waren 40,29&#37; der Absolvent:innen niedergelassen. M&#228;nnliches Geschlecht und ein l&#228;ngerer Abstand nach der fach&#228;rztlichen Pr&#252;fung (&#62;5 Jahre) waren Pr&#228;diktoren f&#252;r die Niederlassung. Unter den angestellten Fach&#228;rzt:innen erwogen knapp die H&#228;lfte eine Niederlassung oder waren (weiterhin) unentschlossen. In den Freitextantworten wurde die Rolle des KW auf die Entscheidungsfindung zur Niederlassung als best&#228;tigend oder nicht beeinflussend beschrieben.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion:</Mark1> Ein relevanter Anteil der &#196;iW ist bei Eintritt in das KW unentschlossen bez&#252;glich der sp&#228;teren Berufsperspektive. Die Entscheidungsfindung f&#252;r eine Niederlassung verz&#246;gert sich. Mit einer Latenz von 5 Jahren nach Abschluss sind mehr als 58,4&#37; der Absolvent:innen des KWBW niedergelassen. Damit gewinnen die ersten 5 Jahre nach Abschluss der Weiterbildung an Bedeutung zur Entwicklung der eigenen Zukunftsperspektive. Ziel der KW sollte ein individuelles Empowerment von &#196;iW zur Entscheidungsfindung sowie die Unterst&#252;tzung bei der Schnittstelle Weiterbildung-Fortbildung bspw. durch Alumni-Programme mit Verzahnung weiterer Angebote von Dritten sein.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Take Home Message f&#252;r die Praxis:</Mark1> &#196;iW sind h&#228;ufig unentschlossen gegen&#252;ber einer Niederlassung, der Entscheidungszeitpunkt verschiebt sich in die ersten Berufsjahre nach der fach&#228;rztlichen Pr&#252;fung, sodass insbesondere Fach&#228;rzt:innen in den ersten 5 Jahren nach Pr&#252;fung von Unterst&#252;tzung profitieren k&#246;nnten.</Pgraph></TextBlock>
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