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    <IdentifierDoi>10.3205/25degam008</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-25degam0083</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Ver&#228;nderungen von &#220;bergewicht und Adipositas bei Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr &#8211; eine Langzeitstudie</Title>
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          <Affiliation>Universit&#228;tsmedizin der Johannes Gutenberg-Universit&#228;t Mainz, Mainz, Deutschland</Affiliation>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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      <DatePublished>20251014</DatePublished>
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    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingCorporation>
        <MeetingName>59. Kongress f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingName>
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        <MeetingSession>Lebensstil, Risikoverhalten und Adipositas</MeetingSession>
        <MeetingCity>Hannover</MeetingCity>
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    <ArticleNo>V-02-02</ArticleNo>    <Correction><DateLastCorrection>20251128</DateLastCorrection>Tagungsort wurde von W&#252;rzburg zu Hannover korrigiert.</Correction>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Hintergrund:</Mark1> Der Soldatenberuf stellt in mehrfacher Hinsicht besondere arbeits- und umweltmedizinische Anforderungen, da Soldatinnen und Soldaten oft erheblichen physischen und psychischen Belastungen ausgesetzt sind &#8211; etwa durch extreme klimatische Bedingungen, intensive k&#246;rperliche Beanspruchung oder den Umgang mit Gefahrstoffen. Eine pr&#228;zise arbeitsmedizinische &#220;berwachung ist daher unerl&#228;sslich.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Zielsetzung&#47;Fragestellung:</Mark1> Ziel dieser Pilotstudie ist die Analyse zeitlicher Entwicklungen anthropometrischer Parameter &#8211; insbesondere von &#220;bergewicht und Adipositas &#8211; bei Bundeswehrangeh&#246;rigen &#252;ber einen Zeitraum von f&#252;nf Jahrzehnten. Dabei sollen m&#246;gliche Zusammenh&#228;nge mit berufsspezifischen Belastungen sowie deren arbeitsmedizinische Relevanz aufgezeigt werden.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Material und Methoden:</Mark1> Das Institut f&#252;r Pr&#228;ventivmedizin der Bundeswehr archiviert die Gesundheitsunterlagen von &#252;ber 10 Millionen ehemaligen Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr. Im Rahmen einer Pilotstudie erfolgte erstmals die systematische Digitalisierung einer Zufallsstichprobe von etwa einem Prozent der in den Jahren 1970, 1980, 1990, 2000, 2010 und 2020 Entlassenen. Dies erm&#246;glicht die Auswertung der Gesundheitsdaten von circa 15.000 Personen. Zu den untersuchten Daten geh&#246;ren Ergebnisse von Musterungs-, Einstellungs- und Entlassungsuntersuchungen. Diese umfassen neben Basisdaten wie Alter, Gr&#246;&#223;e und Gewicht auch Sehleistung, Herzfrequenz, Blutdruck und bundeswehrspezifische Gesundheitsziffern, welche die Eignung f&#252;r milit&#228;rische T&#228;tigkeiten angeben.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Die Auswertung zeigt eine deutliche Zunahme des mittleren K&#246;rpergewichts und des BMI &#252;ber die untersuchten Dekaden hinweg. Parallel dazu stieg der Anteil an Personen mit &#220;bergewicht und Adipositas kontinuierlich an. Erste Analysen deuten zudem darauf hin, dass gesundheitliche Einschr&#228;nkungen im Zusammenhang mit Adipositas zunehmend Einfluss auf die milit&#228;rische Verwendungsf&#228;higkeit nehmen. Die kodierten Gesundheitsziffern erlauben eine differenzierte Betrachtung individueller Tauglichkeitsprofile.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion:</Mark1> Die Ergebnisse der Pilotstudie liefern wertvolle Hinweise auf berufsspezifische Gesundheitsrisiken und -anforderungen f&#252;r die Arbeitsmedizin. Die systematische Auswertung dieser umfassenden Datenbasis stellt einen bedeutenden Schritt zur Verbesserung der Pr&#228;vention und Gesundheitsf&#246;rderung im milit&#228;rischen Kontext dar.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Take Home Message f&#252;r die Praxis:</Mark1> Die digitale Erschlie&#223;ung historischer Gesundheitsdaten er&#246;ffnet neue Chancen f&#252;r gezielte Pr&#228;vention und die evidenzbasierte Bewertung von Gesundheitsrisiken im milit&#228;rischen Umfeld.</Pgraph></TextBlock>
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