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    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-25dkou4127</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Roboter-assistierte Implantation von Knie-Totalendoprothesen erlaubt die langfristige Normalisierung von Stand und Gang</Title>
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          <Affiliation>Universit&#228;tsklinikum Erlangen, Unfallchirurgie und Orthop&#228;die, Erlangen, Deutschland</Affiliation>
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      <DatePublished>20251031</DatePublished>
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    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Orthop&#228;die und Unfallchirurgie</MeetingCorporation>
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        <MeetingTitle>Deutscher Kongress f&#252;r Orthop&#228;die und Unfallchirurgie (DKOU 2025)</MeetingTitle>
        <MeetingSession>Abstracts &#124; Gelenkersatz &#8211; Operationstechnik</MeetingSession>
        <MeetingCity>Berlin</MeetingCity>
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          <DateFrom>20251028</DateFrom>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Zielsetzung und Fragestellung: </Mark1>Die robotergest&#252;tzte Endoprothetik gewinnt Bedeutung, da sie durch Standardisierung und Pr&#228;zision zu einer Verbesserung des klinischen Outcomes beitragen kann. Eine systematische postoperative &#220;berwachung kann die Vorteile im Vergleich zu konventionellen Methoden evaluieren. Hierzu werden klinische Untersuchungen, sowie Patient-reported Outcome Measures (PROMs) herangezogen. Jedoch ist aus Patientensicht ein schmerzfreies und physiologisches Gangbild eines der zentralen Erfolgskriterien. In dieser Studie wurde erstmalig untersucht, inwieweit die Roboter-assistierte Implantation einer Knie-Totalendoprothese zu einem schmerzfreien, physiologischen Gang- und Standbild f&#252;hrt und ob diese Analyse eine objektive und geeignete postoperative Verlaufskontrolle zur Quantifizierung darstellt. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Material und Methoden: </Mark1>Es wurden 60 Patienten, die in unserer Klinik einen roboter-assistierten Oberfl&#228;chenersatz des Kniegelenks (Mako, Stryker) erhielten eingeschlossen. Nach schriftlicher Zustimmung erfolgte die Aufnahme in eine prospektive L&#228;ngsschnittstudie. Pr&#228;operativ sowie zu drei postoperativen Follow-up-Zeitpunkten (T0: pr&#228;op; T1: 3 m; T2: 6 m; T3: 12 m) wurden eine klinische und radiologische Untersuchung (Ewald-Winkel, tibialer Slope), die Erhebung des Knee Injury and Osteoarthritis Outcome Score (KOOS), die Analyse der Beinachse, der Beckenposition, sowie der Wirbels&#228;ulenhaltung im Stand und w&#228;hrend des Gangs mit einem lichtoptischen Ganganalysesystem durchgef&#252;hrt (4D motion lab, Diers).</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse: </Mark1>Im Rahmen des 3-monatigen Follow-ups wurde eine schrittweise Normalisierung der Kniegelenksbeweglichkeit, sowie eine signifikante Verbesserung des Knee injury and Osteoarthritis Outcome Score (KOOS) beobachtet. Besonders die Teilskala der Lebensqualit&#228;t wies eine durchschnittliche Zunahme von &#43;42,2 &#177;9,4 Punkten auf. Die Pr&#228;zision der Implantation wurde radiologisch verifiziert. Drei Monate postoperativ zeigte sich eine signifikante Verbesserung der Stand- und Gangfunktionen. Die Beckenneigung normalisierte sich auf 17,9&#176; &#177;6,3&#176; und der thorakale Kyphosenwinkel zeigte einen R&#252;ckgang auf 57,5&#176; &#177;2,5&#176;. Auch gangbezogene Parameter verbesserten sich signifikant: die Schrittl&#228;nge (&#43;6,0 cm &#177;3,1 cm), Standphase (-3,8 s &#177;2,9 s), Schwungphase (&#43;4,6 s &#177;4,3 s) sowie die Single-Support-Time (&#43;4,5 s &#177;4,1 s). Diese Ergebnisse deuten auf eine erfolgreiche postoperative Rehabilitation und eine verbesserte funktionelle Beinfunktion hin.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion und Schlussfolgerung: </Mark1>Durch den Einsatz eines Operationsroboters l&#228;sst sich eine reproduzierbare und standardisierte Implantation eines bikondyl&#228;ren Oberfl&#228;chenersatzes erreichen. Im postoperativen Follow-up zeigte sich in der klinischen Untersuchung und in den PROMs eine signifikante Verbesserung der Lebensqualit&#228;t und der Beweglichkeit. Durch die Anwendung einer Ganganalyse als innovative Methode zur Nachkontrolle konnte eine Verbesserung der Stand- und Gangfunktionen hin zu physiologischeren Werten nachgewiesen werden. Die Laufbandanalyse erwies sich dabei als eine geeignete Methode, um den Therapieerfolg neben radiologischen Parametern zu messen und um die Verbesserung funktioneller Parameter zu erfassen. Diese Form der postoperativen Nachuntersuchung erm&#246;glicht es den Therapieerfolg zu objektivieren und individuelle Handlungsempfehlungen f&#252;r ein zunehmend geriatrisches Patientenkollektiv abzuleiten.</Pgraph></TextBlock>
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