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    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Testung dreier trans-sakraler Implantate auf Stress- und Druckbelastung unter Kompression im Finite-Elemente-Modell eines osteoporotischen Beckens</Title>
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      <DatePublished>20251031</DatePublished>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Orthop&#228;die und Unfallchirurgie</MeetingCorporation>
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        <MeetingTitle>Deutscher Kongress f&#252;r Orthop&#228;die und Unfallchirurgie (DKOU 2025)</MeetingTitle>
        <MeetingSession>Abstracts &#124; Becken- und H&#252;ftchirurgie &#8211; Frakturen</MeetingSession>
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    <ArticleNo>AB60-3001</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Zielsetzung und Fragestellung: </Mark1>Als therapeutischer Goldstandard f&#252;r osteoporotische Sakrumfrakturen hat sich in den letzten Jahren die transsakrale Verschraubung etabliert. G&#228;ngig sind die Anwendung von Teilgewindeschrauben (TG), trans-sacral bar mit Vollgewinde (TSB) und die Marquard-Schraube mit Teilgewinde (MS). Ziel der Arbeit war, die Implantate und die Stress-&#47;Druckbelastung der Unterlegscheiben im Finite-Elemente-Modell (FEM) im Hinblick auf die Spannungsverteilung zu pr&#252;fen. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Material und Methoden: </Mark1>Anhand eines klinischen CT- und MRT- Datensatzes eines intakten osteoporotischen Beckens wurde ein FEM erstellt. Das MRT wurde zur Implementierung der Bandstrukturen verwendet und diese als eindimensionales Federmodell umgesetzt. Das CT wurde f&#252;r die globale kn&#246;cherne Geometrie genutzt und &#252;ber die HU-Werte die lokalen Materialeigenschaften (Dichteverteilung) zugewiesen. Ebenfalls wurden die Implantate virtuell rekonstruiert und im idealen transsakralen S1 Korridor positioniert. Die jeweiligen Unterlegscheiben wurden ideal, im Rahmen ihrer vorgegebenen Variabilit&#228;t, orientiert. Anschlie&#223;end wurde das Anziehen der Schraube und dadurch Kompression simuliert. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse: </Mark1>Alle Implantate komprimieren erwartungsgem&#228;&#223;, f&#252;hren jedoch zu &#246;rtlich unterschiedlichen Spannungsspitzen entlang des S1-Korridors. Die TG appliziert die h&#246;chste Spannung unterhalb des Schraubenkopfes in die &#228;u&#223;ere Iliumkortikalis. Die MS erf&#228;hrt erst am Ende des Gewindes kontralateral eine Stressbelastung. Der TSB weist kontralateral im Ilium den h&#246;chsten Stress auf. </Pgraph><Pgraph>Keine der drei Unterlegscheiben liegt vollst&#228;ndig dem Knochen auf. Die oberfl&#228;chliche Druckverteilung ist bei allen Unterlegscheiben inhomogen. Die gr&#246;&#223;te Druckbelastung liegt im kranialen Anteil der Scheiben. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion und Schlussfolgerung: </Mark1>Alle drei Implantate setzen eine ausreichende und klinisch ben&#246;tigte Belastung um. Unter physiologischer Last weist keine der Schrauben ein Versagensverhalten auf. </Pgraph><Pgraph>Keine der Unterlegscheiben weist eine ausreichende Angulation auf, um sich der Angulation des Iliums ideal anzupassen. Die maximal m&#246;gliche Auflagefl&#228;che wird dadurch nicht erreicht, was zu kranialen Druckspitzen f&#252;hrt. Dies erweist sich als problmeatisch, da es auf Grund der h&#246;heren Druckempfindlichkeit des Knochens gegen&#252;ber der Unterlegscheibe zu Einbruchph&#228;nomenen f&#252;hrt. Dieser Effekt ist klinisch nachvollziehbar. Um eine Verbesserung zu erzielen, braucht es Unterlegscheiben mit einer Adaptionsm&#246;glichkeit. Limitiert wird das Modell durch das Hinterlegen nur eines Beckenmodells. Eine Modelloptimierung mittels weiteren Datens&#228;tzen ist Gegenstand aktueller Arbeiten. </Pgraph></TextBlock>
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