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    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Indikation und Erfahrungen mit AGN1 zur Herstellung einer anatomienahen Knochenstruktur am proximalen Femur bei Defektsituationen oder Osteoporose</Title>
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      <DatePublished>20251031</DatePublished>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Orthop&#228;die und Unfallchirurgie</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Orthop&#228;die und Orthop&#228;dische Chirurgie</MeetingCorporation>
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        <MeetingTitle>Deutscher Kongress f&#252;r Orthop&#228;die und Unfallchirurgie (DKOU 2025)</MeetingTitle>
        <MeetingSession>Abstracts &#124; Alterstraumatologie Femur</MeetingSession>
        <MeetingCity>Berlin</MeetingCity>
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    <ArticleNo>AB58-3177</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Zielsetzung und Fragestellung: </Mark1>Defekte im proximalen Femur bei Osteoporose oder nach Implantatentfernung k&#246;nnen das Frakturrisiko erheblich erh&#246;hen. Die Wiederherstellung der trabekul&#228;ren Knochenstruktur erscheint eine geeignete Option zur Frakturprophylaxe. Hier wollen wir unsere Erfahrungen mit AGN1 zur Defektkonditionierung in Verbindung mit verschiedenen chirurgischen Verfahren zur Wiederherstellung des proximalen Femurs teilen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Material und Methoden: </Mark1>Im Zeitraum von 22 Monaten wurde bei 25 Personen (28 prim&#228;ren Femura) AGN1 als Defektf&#252;ller eingesetzt. Es sollen die Indikationskriterien und die ersten Erfahrungen herausgearbeitet werden.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> 14 Defekte wurden im Rahmen eines sogenannten Local Osteo Enhancement Procedure gef&#252;llt. 11 PatientInnen (8 H&#252;ften) wurden einseitig, 3 beidseits operiert, 6 unter lokaler Analgosedation. 8 PatientInnen (9 H&#252;ften) erhielten AGN1 in Kombination mit anderen Eingriffen (7 h&#252;ftgelenksnahe Frakturen, 1 Wirbelk&#246;rperfraktur, 1 geplante H&#252;fttotalprothese). Bei 6 PatientInnen wurde AGN1 in Verbindung mit einer Metallentfernung angewendet, wobei 4 bereits eine Osteoporose im Frakturstadium aufwiesen. Immer wurde AGN1 nach Debridement und Sp&#252;lung injiziert. Intraoperativ kam es zu keinem unerw&#252;nschten Ereignis. In der Subgruppe mit Lokalan&#228;sthesie und Sedation deuteten leichte Schmerzen zum Ende der Applikation auf eine vollst&#228;ndige Defektauff&#252;llung hin. W&#228;hrend des Nachuntersuchungszeitraums kam es bei einer Patientin nach 4 Wochen infolge einer Rotationsbewegung mit fixiertem Bein zu einer subcapitalen Femurfraktur am Knochen-AGN1-Interface. R&#246;ntgenuntersuchungen dokumentierten eine signifikante Knochenbildung im Schenkelhals und intertrochant&#228;ren Bereich. Mindestens drei Personen scheinen vom Verfahren nach relevantem Sturz mit Frakturen an anderer anatomischer Position (periprothetisch femoral, Wirbelk&#246;rper, Sakrum) profitiert zu haben. Nach 6&#8211;9 Monaten zeigte sich eine fortgeschrittene Wiederherstellung der trabekul&#228;ren Struktur am proximalen Femur, wobei AGN1 fast vollst&#228;ndig resorbiert war. In der Gruppe mit manifester Osteoporose und postfall syndrom wurde &#252;ber weniger Schmerzen und Sturzangst berichtet. Indikationskriterien waren immer osteoporotische oder iatrogene Defekte im Rahmen einer Materialentfernung. In der Osteoporosegruppe kam AGN1 nur bei hohem oder imminentem Frakturrisiko zur Anwendung und wenn eine Operationsverl&#228;ngerung nach Versorgung der Indexfraktur vertretbar war. Zur Patientensicherheit wurde der Eingriff nur von geschulten und erfahrenen Operateuren vorgenommen. Intraoperativ wurden Team-Time-Outs im Rahmen vor jedem relevanten Operationsschritt durchgef&#252;hrt. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion und Schlussfolgerung: </Mark1>Die Ergebnisse zeigen, dass AGN1 ein sicherer und effizienter Ansatz zur Frakturprophylaxe sein kann. Dabei k&#246;nnten insbesondere orthogeriatrische PatientInnen profitieren. Es m&#252;ssen aber die Indikationskriterien noch pr&#228;zisiert werden. Der Ansatz mit Analgosedation scheint verfolgenswert. Die medikament&#246;se Osteoporosebehandlung bleibt aber unverzichtbar.</Pgraph></TextBlock>
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