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    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-25dkou3602</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Verbesserte Prognose des Wirbelk&#246;rperfrakturrisikos durch Integration von Radiomics in klinische Daten</Title>
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          <LastnameHeading> Couillard-Despres</LastnameHeading>
          <Firstname>Sebastien</Firstname>
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          <Affiliation>Institute of Experimental Neuroregeneration, Paracelsus Medical University, Salzburg, &#214;sterreich</Affiliation>
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          <Lastname>Lang</Lastname>
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          <Affiliation>Universit&#228;tsklinikum Freiburg, Freiburg, Deutschland</Affiliation>
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          <Lastname>G&#252;zel</Lastname>
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          <Firstname>Hamza Eren</Firstname>
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          <Affiliation>Izmir City Hospital, Izmir, T&#252;rkei</Affiliation>
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          <Affiliation>Loretto Krankenhaus, Freiburg, Deutschland</Affiliation>
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          <Firstname>Alisia</Firstname>
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          <Lastname>Hassel</Lastname>
          <LastnameHeading>Hassel</LastnameHeading>
          <Firstname>Frank</Firstname>
          <Initials>F</Initials>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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      <DatePublished>20251031</DatePublished>
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    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingId>M0634</MeetingId>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Orthop&#228;die und Unfallchirurgie</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Orthop&#228;die und Orthop&#228;dische Chirurgie</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Unfallchirurgie</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Berufsverband f&#252;r Orthop&#228;die und Unfallchirurgie</MeetingCorporation>
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        <MeetingTitle>Deutscher Kongress f&#252;r Orthop&#228;die und Unfallchirurgie (DKOU 2025)</MeetingTitle>
        <MeetingSession>Abstracts &#124; Wirbels&#228;ule 2</MeetingSession>
        <MeetingCity>Berlin</MeetingCity>
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          <DateFrom>20251028</DateFrom>
          <DateTo>20251031</DateTo>
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    <ArticleNo>AB55-2401</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Zielsetzung und Fragestellung: </Mark1>Diese Studie zielt darauf ab, die Vorhersage des Wirbelk&#246;rperfrakturrisikos zu verbessern, indem radiometrische Merkmale, die Auskunft der Computertomografien(CT) extrahiert wurden, mit klinischen Daten kombiniert werden, wobei fortschrittliche maschinelle Lernverfahren zum Einsatz kommen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Material und Methoden: </Mark1>Wir analysierten CT-Bildgebungsdaten und klinische Aufzeichnungen von 124 Patienten und extrahierten einen umfassenden Satz radiometrischer Merkmale. Der Datensatz beinhaltete Form-, Textur- und Intensit&#228;tsmessungen von segmentierten Wirbeln sowie klinische Variablen wie Alter und DXA-T-Werte. Die Merkmalsauswahl wurde mit einem Random Forest Modell durchgef&#252;hrt und die Vorhersageleistung mehrerer maschineller Lernmodelle- Random Forest, Gradient Boosting, Support Vektor Machines und XG Boost &#8211; wurde bewertet. Zu den Ergebnissen geh&#246;rten die Anzahl der Frakturen(N&#95;Fx), der mittlere Frakturgrad und die mittlere Frakturform. Durch die Einbeziehung radiologischer Merkmale in die klinischen Daten konnte die Vorhersagegenauigkeit f&#252;r alle Ergebnisse deutlich verbessert werden. Das XG Boost-Modell zeigte mit einem R2 von 0,7620 f&#252;r die Vorhersage von N&#95;Fx in der Trainingsgruppe und 0,7291 in der Validierungsgruppe eine hervorragende Leistung. Wichtige radiometrische Kenngr&#246;&#223;en wie die Abh&#228;ngigkeitsentropie, die Gesamtenergie und das Oberfl&#228;chen-Volumen-Verh&#228;ltnis zeigten starke Korrelationen mit den Frakturergebnissen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse: </Mark1>Die Kohorte umfasste 124 Teilnehmer mit einem Durchschnittsalter von 71,46 &#43;&#47;- 10,46 Jahren, das von 50,6 bis 92,7 Jahren reichte. In Bezug auf die Frakturgrade der Wirbelk&#246;rper wiesen die meisten Wirbel keine Frakturen auf (78,3&#37;,n 975). Leichte Frakturen (20&#37;&#8211;25&#37;) wurden in 9,6&#37; (n 119) der F&#228;lle beobachtet, mittelschwere Frakturen (25&#37;&#8211;40&#37;) in 7,8&#37; (n 97) und schwere Frakturen (&#62; 40&#37;) in 4,3&#37; (n 54). Was die Frakturformen betrifft, waren die meisten Wirbel ungebrochen (78,3&#37;, n 975), w&#228;hrend 6,5&#37; (n 81) Keilfrakturen aufwiesen, 11,1&#37; (n 138) bikonkave Frakturen zeigten und 4,1&#37; (n 51) Quetschfrakturen im hinteren Bereich aufwiesen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion und Schlussfolgerung: </Mark1>Diese Studie zeigt, dass die Integration von Radiomics-Merkmalen in klinische Daten die Vorhersage des Wirbelk&#246;rperfrakturrisikos erheblich verbessert. Radiomics hat das Potenzial, eine entscheidende Rolle bei der personalisierten Risikostratifizierung und Behandlung von Patienten mit einem Risiko f&#252;r osteoporotische Frakturen zu spielen. Um die praktische Anwendung dieser Erkenntnisse weiter zu verbessern, k&#246;nnte in zuk&#252;nftigen Forschungsarbeiten die Entwicklung eines Nomogramms untersucht werden, das sowohl klinische als auch radiomische Merkmale integriert und so ein benutzerfreundlicheres Werkzeug f&#252;r Kliniken in der Routinepraxis darstellt.</Pgraph><Pgraph>Die Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung multidisziplin&#228;rer Ans&#228;tze, bei denen Bildgebung, maschinelles Lernen und klinisches Fachwissen kombiniert werden, um das Gebiet der Knochengesundheit und Osteoporose-Forschung voranzubringen. Zuk&#252;nftige Studien sollten darauf abzielen,diese Ergebnisse in gr&#246;&#223;eren, vielf&#228;ltigeren Kohorten zu validieren und die klinische Umsetzung dieser fortschrittlichen bildgebenden Biomarker zu untersuchen.</Pgraph></TextBlock>
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