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    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-25dkou2962</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Einfluss der Biofilmbildung von Staphylococcus aureus auf die Aktivierung des cGAS-STING-Signalwegs</Title>
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          <Firstname>Elisabeth</Firstname>
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          <Affiliation>Universit&#228;tsklinikum Heidelberg, Heidelberg, Deutschland</Affiliation>
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      <DatePublished>20251031</DatePublished>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Orthop&#228;die und Unfallchirurgie</MeetingCorporation>
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        <MeetingTitle>Deutscher Kongress f&#252;r Orthop&#228;die und Unfallchirurgie (DKOU 2025)</MeetingTitle>
        <MeetingSession>Grundlagenforschung &#124; Infekt &#38; Diagnostik 1</MeetingSession>
        <MeetingCity>Berlin</MeetingCity>
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          <DateFrom>20251028</DateFrom>
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    <ArticleNo>AB44-3039</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Zielsetzung und Fragestellung: </Mark1>Die Chronifizierung implantatassoziierter Knocheninfektionen ist eng mit der Bildung von Biofilmen verkn&#252;pft. Diese sch&#252;tzen Bakterien vor den meisten Antibiotika sowie der Immunabwehr und beg&#252;nstigen eine anti-inflammatorische Immunantwort und Immuntoleranz. Eine fr&#252;here Studie zeigte, dass die planktonische Umgebung von <Mark2>Staphylococcus aureus</Mark2> den cGAS-STING-Signalweg aktiviert, wohingegen diese Aktivierung in der entsprechenden Biofilmumgebung nicht mehr nachweisbar ist.</Pgraph><Pgraph>Ziel dieses Projekts war es, m&#246;gliche Mechanismen zu untersuchen, durch die Biofilme die Erkennung durch den cGAS-STING-Signalweg umgehen. Dazu analysierten wir, wie die Biofilmumgebung die Expression von cGAS, die Verf&#252;gbarkeit von cGAS-Liganden sowie die Aktivierbarkeit von STING beeinflusst.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Material und Methoden: </Mark1>RAW 264.7 Makrophagen wurden mit konditionierten Medien von <Mark2>Staphylococcus aureus</Mark2>, die entweder planktonisch oder als Biofilm kultiviert wurden, inkubiert. Zur gezielten Aktivierung des cGAS-STING-Signalwegs wurden die Zellen entweder mit dem cGAS-Agonisten G3-YSD (zur Aktivierung von cGAS) oder mit dem cGAS-Produkt 2&#8217;3&#8217;-cGAMP (zur Aktivierung der nachgeschalteten Signal&#252;bertragung &#252;ber STING) stimuliert. Die Agonisten wurden sowohl zeitgleich mit der Biofilmumgebung als auch zeitlich versetzt nach einer vorherigen Inkubation mit dieser hinzugegeben. Die Aktivierung des cGAS-STING-Signalwegs wurde mittels RT-qPCR, Western Blot und FACS analysiert. Dar&#252;ber hinaus wurde das Vorhandensein von Nukleasen in der Biofilmumgebung durch die Zugabe von &#955;-DNA und anschlie&#223;ender Agarose-Gelelektrophorese &#252;berpr&#252;ft. Alle Experimente wurden in drei unabh&#228;ngigen Versuchen durchgef&#252;hrt. Die Statistik erfolgte mittels ANOVA.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse: </Mark1>Die mRNA- und Proteinlevel von cGAS waren nach Inkubation in der Biofilmumgebung im Vergleich zur planktonischen Umgebung nur leicht reduziert. Dennoch f&#252;hrte die Zugabe von G3-YSD in der Biofilmumgebung nicht zur Aktivierung des Signalwegs. Dieser inhibierende Effekt blieb auch im zeitversetzten Ansatz nach Entfernung des Biofilmmediums bestehen. Im Gegensatz dazu konnte 2&#8217;3&#8217;-cGAMP die Aktivierung des Signalwegs &#252;ber STING in der Biofilmumgebung wiederherstellen. Sowohl die planktonischen als auch die Biofilmmedien wiesen eine hohe Aktivit&#228;t thermostabiler Nukleasen auf.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion und Schlussfolgerung: </Mark1>Unsere Ergebnisse zeigen, dass die Inkubation der RAW 264.7-Zellen mit den Biofilmmedien einen anhaltenden hemmenden Effekt auf cGAS hat &#8211; selbst nach Entfernung der Biofilmumgebung. Inwieweit die Nukleaseaktivit&#228;t in den Medien zur Zersetzung extrazellul&#228;rer DNA beitr&#228;gt und dadurch potenzielle cGAS-Liganden aus der Umgebung entfernt, konnte mit unseren Versuchen nicht abschlie&#223;end gekl&#228;rt werden. Allerdings hatte die Behandlung der planktonischen Medien mit DNase I keinen Einfluss auf die cGAS-Aktivierung.</Pgraph><Pgraph>Unsere Ergebnisse deuten darauf hin, dass der hemmende Effekt der Biofilmumgebung auf cGAS nicht allein durch deren Nukleaseaktivit&#228;t erkl&#228;rt werden kann. Da der nachgeschaltete Signalweg intakt bleibt, k&#246;nnte die gezielte Aktivierung von STING eine vielversprechende Strategie zur Wiederherstellung des cGAS-STING-Signalwegs bei implantatassoziierten Knocheninfektionen darstellen.</Pgraph></TextBlock>
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