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    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Eine einmalige akute Alkoholintoxikation bei Trauma f&#252;hrt nach Fraktur systemisch zu einem langfristig erh&#246;hten RANKL&#47;OPG-Verh&#228;ltnis in jungen erwachsenen M&#228;usen</Title>
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      <DatePublished>20251031</DatePublished>
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    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Orthop&#228;die und Unfallchirurgie</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Orthop&#228;die und Orthop&#228;dische Chirurgie</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Unfallchirurgie</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Berufsverband f&#252;r Orthop&#228;die und Unfallchirurgie</MeetingCorporation>
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        <MeetingTitle>Deutscher Kongress f&#252;r Orthop&#228;die und Unfallchirurgie (DKOU 2025)</MeetingTitle>
        <MeetingSession>Grundlagenforschung &#124; Signalling</MeetingSession>
        <MeetingCity>Berlin</MeetingCity>
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    <ArticleNo>AB41-2226</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Zielsetzung und Fragestellung: </Mark1>Akuter Alkoholkonsum ist ein wesentlicher Risikofaktor f&#252;r Knochenbr&#252;che. Eine retrospektive Studie ergab, dass alkoholbedingte Frakturen 6,1&#37; aller Aufnahmen wegen akuter Frakturen ausmachten. Dabei sind &#252;ber 70&#37; der Patienten mit alkoholbedingten Frakturen m&#228;nnlich und zwischen 20&#8211;50 oder 60&#8211;70 Jahren alt. Obwohl der Zusammenhang zwischen Alkoholkonsum und einer h&#246;heren Rate an Pseudoarthrosen bei Frakturen noch unklar ist, hat sich gezeigt, dass Alkoholkonsum den Heilungsprozess potenziell verz&#246;gert. Daher wurde in dieser Studie der Einfluss eines akuten Rauschzustands zum Zeitpunkt des Traumas auf die Knochenregeneration nach isolierter Femurfraktur und in Kombination mit einem schweren Blutverlust sowohl in jungen adulten, als auch in alten M&#228;usen untersucht.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Material und Methoden: </Mark1>Insgesamt 240 junge adulte (16&#8211;27 Wochen) und alte (64&#8211;72 Wochen) m&#228;nnliche C57BL&#47;6J-M&#228;use wurden untersucht. Jeweils die H&#228;lfte der Tiere war bei OP akut alkoholisiert (2 h vor OP 3,5 g 35&#37; Ethanol&#47;kg oral), was bei OP Beginn zu einem Blutalkohollevel von ca. 1,5 Promille f&#252;hrte. Die Gruppe Fx wurde einer Osteotomie nach Anlegen eines externen Fixateurs unterzogen. Die Gruppe THFx erhielt zus&#228;tzlich eine Blutdruck-kontrollierte Trauma-H&#228;morrhagie (35 mmHg &#252;ber 90 Minuten) und eine Reperfusion mit Ringer-L&#246;sung &#252;ber 30 Minuten. Die Gruppe Sham bekam nur Katheter und Fixateur. Es wurden radiologische, histologische, biomechanische, sowie systemische Untersuchungen nach 24 Stunden und 3 Wochen durchgef&#252;hrt. Daten wurden gruppiert mittels Two-Way ANOVA ausgewertet und ein p&#8804;0,05 als signifikant gewertet. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse: </Mark1>Eine akute Alkoholisierung f&#252;hrte nach 3 Wochen in jungen Tieren systemisch im Plasma zu mehr RANKL und einer erh&#246;hten RANKL&#47;OPG-Ratio in den Gruppen Fx und THFx (p&#60;0.001), und zu mehr OPG in der Fx Gruppe (p&#61;0.002) verglichen mit n&#252;chternen Tieren. In alten Tieren waren die Werte in den n&#252;chternen M&#228;usen bereits erh&#246;ht, sodass dieser Effekte im Alter nicht vorhanden war. Lokal im Frakturbereich waren in der fr&#252;hen Phase keine &#196;nderungen zu erkennen. Nach 3 Wochen zeigten sich histologisch lediglich mehr Osteoblasten (p&#61;0.039) und Makrophagen (p&#61;0.015) in alkoholisierten jungen Fx Tieren als in der n&#252;chternen Gruppe. Es gab keinen Einfluss der akuten Alkoholintoxikation auf die kn&#246;cherne &#220;berbr&#252;ckung der Fraktur oder die biomechanischen Eigenschaften und auch ein zus&#228;tzlicher schwerer Blutverlust ergab keine &#196;nderungen in alkoholisierten M&#228;usen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion und Schlussfolgerung:</Mark1> Es konnte gezeigt werden, dass einmaliges Rauschtrinken vor Trauma keinen nachhaltigen negativen Effekt auf die lokale Frakturheilung hat. Es bewirkt in jungen, erwachsenen M&#228;usen nach Fraktur allerdings langfristig eine Ver&#228;nderung des RANKL&#47;OPG-Verh&#228;ltnisses in Richtung mehr RANKL, vergleichbar mit dem bereits erh&#246;hten Niveau in gealterten M&#228;usen.</Pgraph></TextBlock>
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