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    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Auf Biegen und Brechen: Kann die Dauerfestigkeit additiv gefertigter H&#252;ftsch&#228;fte optimiert werden&#63;</Title>
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          <Affiliation>Sektion f&#252;r Biomechanik und Implantatforschung, Orthop&#228;dische Universit&#228;tsklinik Heidelberg, Heidelberg, Deutschland</Affiliation>
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          <Affiliation>Institut f&#252;r angewandte Wissenschaften, Karlsruher Institut f&#252;r Technologie, Karlsruhe, Deutschland</Affiliation>
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          <Affiliation>Institut f&#252;r angewandte Wissenschaften, Karlsruher Institut f&#252;r Technologie, Karlsruhe, Deutschland</Affiliation>
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          <Affiliation>AQ Solutions GmbH, K&#246;ln, Deutschland</Affiliation>
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          <Firstname>Moritz</Firstname>
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          <Affiliation>Orthop&#228;dische Universit&#228;tsklinik Heidelberg, Heidelberg, Deutschland</Affiliation>
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          <Affiliation>Klinik f&#252;r Orthop&#228;die der Universit&#228;t Regensburg, Bad Abbach, Deutschland</Affiliation>
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          <Firstname>Jan Philippe</Firstname>
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          <Affiliation>Sektion f&#252;r Biomechanik und Implantatforschung, Orthop&#228;dische Universit&#228;tsklinik Heidelberg, Heidelberg, Deutschland</Affiliation>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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      <DatePublished>20251031</DatePublished>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Orthop&#228;die und Unfallchirurgie</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Orthop&#228;die und Orthop&#228;dische Chirurgie</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Unfallchirurgie</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Berufsverband f&#252;r Orthop&#228;die und Unfallchirurgie</MeetingCorporation>
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        <MeetingTitle>Deutscher Kongress f&#252;r Orthop&#228;die und Unfallchirurgie (DKOU 2025)</MeetingTitle>
        <MeetingSession>Grundlagenforschung &#124; Biomechanik 2</MeetingSession>
        <MeetingCity>Berlin</MeetingCity>
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    <ArticleNo>AB37-2698</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Zielsetzung und Fragestellung: </Mark1>Mit Hilfe des selektiven Laserschmelzens besteht die M&#246;glichkeit patientenindividuelle H&#252;ftsch&#228;fte additiv zu fertigen. Ein schwerwiegender Nachteil dieses Fertigungsverfahrens ist jedoch die stark reduzierte Erm&#252;dungsfestigkeit. Neben der erh&#246;hten Rauigkeit stellen Zugeigenspannungen sowie eine hohe Porosit&#228;t in der additiv gefertigten Titanlegierung die Hauptursachen dar, die zu einem fr&#252;hzeitigen Versagen des additiv gefertigten H&#252;ftschaftes f&#252;hren k&#246;nnen. In einer vorangegangenen Studie wurden geeignete Nachbehandlungsverfahren zur Erh&#246;hung der Dauerfestigkeit an vereinfachten Proben untersucht, wobei das optimalste Nachbehandlungskonzept nun an additiv gefertigten H&#252;ftsch&#228;ften erprobt werden soll.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Material und Methoden: </Mark1>Das Nachbehandlungsverfahren bestehend aus einer Kombination von hot isostatic pressing (HIP) und einem f&#252;r Titanlegierungen optimierten Kugelstrahlprozess wurde an additiv gefertigten H&#252;ftsch&#228;ften angewendet. Zus&#228;tzlich wurden additiv gefertigte H&#252;ftsch&#228;fte hergestellt, die einen HIP-Prozess ohne anschlie&#223;enden Kugelstrahlprozess erhielten sowie additiv gefertigte H&#252;ftsch&#228;fte ohne jegliche Nachbehandlung. Als weitere Referenz dienten konventionell hergestellte H&#252;ftsch&#228;fte mit den identischen Ma&#223;en, wie die additiv gefertigten H&#252;ftsch&#228;fte. Die H&#252;ftsch&#228;fte wurden nach ISO 7206-4 und ISO 7206-6 eingebettet und auf Erm&#252;dung getestet, wobei die Kraft sukzessiv erh&#246;ht wurde, um einen Bruch zu provozieren (siehe Tabelle 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="table" />).</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse: </Mark1>Die Gruppen der H&#252;ftsch&#228;fte inklusive Bruchraten sind in Tabelle 2 <ImgLink imgNo="2" imgType="table" /> veranschaulicht. </Pgraph><Pgraph>Bei s&#228;mtlichen additiv gefertigten H&#252;ftsch&#228;ften, die sowohl den HIP-Prozess als auch den Kugelstrahlprozess erhielten (Additiv&#95;1), kam es weder bei der Testung nach ISO 7206-4&#43; noch bei der Testung nach ISO 7206-6&#43; zu einem Bruch. Das identische Ergebnis zeigte sich f&#252;r die konventionell gefertigten H&#252;ftsch&#228;fte (Standard). S&#228;mtliche additiv gefertigten H&#252;ftsch&#228;fte, die lediglich einen HIP-Prozess erhielten, jedoch keinen Kugelstrahlprozess (Additiv&#95;2) brachen bei den Kraftstufen 5,3 KN und 6,3 KN bei der Testung nach ISO 7206-4&#43; und bei den Kraftstufen 5,34 KN und 6,34 KN bei der Testung nach ISO 7206-6&#43;. In Abbildung 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="figure" /> sind zwei Br&#252;che nach ISO 7206-4&#43; und ISO 7206-6&#43; veranschaulicht.</Pgraph><Pgraph>S&#228;mtliche drei H&#252;ftsch&#228;fte ohne Nachbehandlungsverfahren (Additiv&#95;3) brachen bei 5,34 KN w&#228;hrend der Testung nach ISO 7206-6&#43;, wobei die Zyklenzahl bis zum Bruch geringer war verglichen mit Additiv&#95;2.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion und Schlussfolgerung: </Mark1>Anhand dieser Untersuchung konnte gezeigt werden, dass additiv gefertigte H&#252;ftsch&#228;fte nicht ohne weiteres verwendet werden sollten. Durch geeignete Nachbehandlungsverfahren l&#228;sst sich allerdings eine h&#246;here Dauerfestigkeit als normativ vorgegeben erreichen. Der gesamte Prozess der additiven Fertigung (inklusive einer geeigneten Nachbehandlung) kann nach kritischer Evaluation als Basis betrachtet werden, um die Patientenversorgung weiter zu individualisieren.</Pgraph></TextBlock>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Tabelle 1: Angepasste Testbedingungen basierend auf ISO 7206-4 und ISO 7206-6.</Mark1></Pgraph></Caption>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Tabelle 2: Untersuchungsgruppen mit den jeweiligen St&#252;ckzahlen.</Mark1></Pgraph></Caption>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 1: Beispiel zweier Schaftbr&#252;che nach ISO 7206-6&#43; (links) und ISO 7206-4&#43; (rechts).</Mark1></Pgraph></Caption>
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