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      <Title language="de">Prognostische Frakturheilungssimulationen identifizieren Delayed- und Non-Union im pr&#228;klinischen Tierversuch</Title>
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      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Orthop&#228;die und Unfallchirurgie</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Orthop&#228;die und Orthop&#228;dische Chirurgie</MeetingCorporation>
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        <MeetingTitle>Deutscher Kongress f&#252;r Orthop&#228;die und Unfallchirurgie (DKOU 2025)</MeetingTitle>
        <MeetingSession>Grundlagenforschung &#124; Cell &#38; Bone 2</MeetingSession>
        <MeetingCity>Berlin</MeetingCity>
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          <DateTo>20251031</DateTo>
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    <ArticleNo>AB32-2921</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Zielsetzung und Fragestellung: </Mark1>Trotz erheblicher Fortschritte in der Frakturbehandlung bleibt die H&#228;ufigkeit von Delayed- und Non-Union F&#228;llen weiterhin hoch. Ein Ansatz zur Adressierung dessen ist die Entwicklung mechano-regulatorischer Computersimulationen zur Vorhersage des Frakturheilungsverlaufs. K&#252;rzlich konnte eine dieser Simulationen erstmals mit objektiven <Mark2>in vivo</Mark2> Sensordaten in einem pr&#228;klinischen Tierversuch validiert werden. Bisher fehlten jedoch Simulationen, die in der Lage sind, Union, Delayed- und Non-Union zuverl&#228;ssig zu differenzieren. Die vorliegende Studie wendet daher individualisierte Frakturheilungssimulationen an einer Schafkohorte mit unterschiedlichen Heilungsergebnissen an und vergleicht die Ergebnisse mit <Mark2>in vivo</Mark2> Sensordaten.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Material und Methoden: </Mark1>Als Grundlage wurden Daten einer zuvor abgeschlossenen, pr&#228;klinischen tibialen Osteotomiestudie mit acht Schafen verwendet. Die Osteotomien wiesen Frakturspaltgr&#246;&#223;en von 0,6 bis 30 mm auf und wurden mittels medialer winkelstabiler &#220;berbr&#252;ckungsplattenosteosynthese stabilisiert. Zudem wurde ein implantierbarer Sensor (AO Fracture Monitor) angebracht, mit dessen Daten die Heilungsergebnisse als Union, Delayed- oder Non-Union klassifiziert wurden. Auf Basis postoperativer, computertomographischer (CT) Scans wurde ein f&#252;r jedes Tier spezifisches Finite-Elemente-Modell (FE) erstellt. Im Rahmen des iterativ arbeitenden Simulationsalgorithmus wurde das FE-Modell virtuell belastet und ausgehend von der in der Heilungsregion gemessenen Dehnung die Gewebedifferenzieung anhand eines Sets mechanoregulatorischer Regeln bestimmt, sowie Heilungsverlaufskurven erstellt. Ein un&#252;berwachter Cluster-Algorithmus (Affinity Propagation Algorithm) wurde angewendet, um die prognostizierten Heilungsverl&#228;ufe zu differenzieren.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse: </Mark1>Die mechano-regulatorischen Simulationen konnten f&#252;r alle Tiere einen Frakturheilungsverlauf als eine Ver&#228;nderung der Gewebedifferenzierung &#252;ber Zeit prognostizieren. F&#252;r die auf Basis der Sensordaten als Delayed- oder Non-Union diagnostizierten F&#228;lle wurde im Gegensatz zu den Union F&#228;llen eine verz&#246;gerte, respektive ausbleibende kn&#246;cherne &#220;berbr&#252;ckung prognostiziert (Abbildung 1a <ImgLink imgNo="1" imgType="figure" />). Der Cluster-Algorithmus konnte zudem die drei Gruppen an Heilungsergebnissen korrekt identifizieren, die mit der sensorbasierten Klassifikation in Union, Delayed- und Non-Union &#252;bereinstimmten (Abbildung 1b <ImgLink imgNo="1" imgType="figure" />).</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion und Schlussfolgerung: </Mark1>Die &#220;bereinstimmung der Gruppenzuteilung des Cluster-Algorithmus mit der Klassifizierung der Heilungsergebnisse auf Basis der <Mark2>in vivo</Mark2> Sensordaten validiert die Heilungssimulationen. Damit wird das Potenzial prognostischer Frakturheilungssimulationen zur korrekten Identifikation unterschiedlicher Heilungsszenarien deutlich. In zuk&#252;nftigen Anwendungen k&#246;nnten diese Simulationen dazu beitragen, das Risiko einer Delayed- oder Non-Union in fr&#252;hen Heilungsstadien zu erkennen und somit die Patientenversorgung zu optimieren. F&#252;r eine klinische Anwendung ist jedoch zun&#228;chst eine Validierung der Heilungssimulationen anhand klinischer Daten erforderlich.</Pgraph></TextBlock>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 1: A) Schnittansicht simulierter Gewebedifferenzierungen nach 30 Tagen, exemplarisch f&#252;r Union, Delayed- und Non-Union. B) Prognostizierte Heilungsverl&#228;ufe: Korrekte Gruppering und Identifikation von Union (gr&#252;n), Delayed- (gelb) und Non-Union (rot) anhand des Cluster-Algorithmus.</Mark1></Pgraph></Caption>
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