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    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-25dkou1588</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Epidemiologie von Humerusschaftfrakturen mit gleichzeitig auftretender ipsilateraler Humeruskopffraktur</Title>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Orthop&#228;die und Unfallchirurgie</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Orthop&#228;die und Orthop&#228;dische Chirurgie</MeetingCorporation>
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        <MeetingTitle>Deutscher Kongress f&#252;r Orthop&#228;die und Unfallchirurgie (DKOU 2025)</MeetingTitle>
        <MeetingSession>Poster &#124; Register und Versorgungsforschung 2</MeetingSession>
        <MeetingCity>Berlin</MeetingCity>
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          <DateTo>20251031</DateTo>
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    <ArticleNo>AB25-2434</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Zielsetzung und Fragestellung: </Mark1>Humerusschaftfrakturen und Humeruskopffrakturen geh&#246;ren zu den typischen Verletzungen, die im unfallchirurgischen Alltag auftreten. In einigen F&#228;llen k&#246;nnen diese Verletzungen gleichzeitig am gleichen Arm vorliegen. W&#228;hrend die Schaftfraktur i.d.R. keine diagnostischen Schwierigkeiten bereitet, kann die gleichzeitig bestehende Kopffraktur leicht &#252;bersehen werden.</Pgraph><Pgraph>Das Ziel der hier vorgelegten Untersuchung bestand darin die Epidemiologie der Humerusschaftfrakturen, die mit einer ipsilateralen Humeruskopffraktur assoziiert sind, im Patientengut eines regionalen Traumazentrums in einer st&#228;dtischen Region zu erfassen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Material und Methoden: </Mark1>Zur Beantwortung der Fragen wurde das klinische Dokumentationssystem Orbis (Dedalus Healthcare) der untersuchenden Klinik nach den ICD Codes S42.21 (Humeruskopffrakturen) und S42.3 (Humerusschaftfrakturen) &#252;ber einen Zeitraum von 11 Jahren (1.1.2014 bis 31.12.2024) durchsucht. Es wurden diejenigen F&#228;lle f&#252;r die Auswertung herangezogen bei denen auf der gleichen Seite zum gleichen Zeitpunkt sowohl eine Oberarmkopffraktur, als aucheine Oberarmschaftfraktur verschl&#252;sselt worden waren.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse: </Mark1> In dem untersuchten Zeitraum konnten 213 Oberarmschaftfrakturen und 860 Humeruskopffrakturen identifiziert werden. In 22 F&#228;llen wurde bei 21 Patienten eine &#220;bereinstimmung der beiden Diagnosen festgestellt. Hierbei handelte es sich um 17 Frauen und 5 M&#228;nner im mittleren Alter von 70 Jahren (Median 67,5 (52&#8211;94 Jahre). 10-mal war die rechte K&#246;rperseite betroffen, 12-mal die linke. Das mittlere Alter derjenigen Patienten mit Oberarmschaftfrakturen betrug 60 Jahre (Median 64) P&#60;0,005. Das Unfallereignis bestand in 16 F&#228;llen in einem Sturz zu ebener Erde, drei Patienten erlitten eine Fahrradunfall, jeweils 1 Patient st&#252;rzte von einer Leiter bzw. erlitt einen Schussbruch.</Pgraph><Pgraph>Neben den konventionellen R&#246;ntgenaufnahmen lag bei allen F&#228;llen eine Computertomografie vor. Nach der AO-Klassifikation handelte es bei den Kopffrakturen in 20 F&#228;llen um mehrfragment&#228;re Frakturen (9-mal Typ B, 11-mal Typ C) und 2 einfache Frakturen vom Typ A. Bei den Schaftfrakturen lagen 12 Mehrfragmentfrakturen vor (7-mal Typ C, 5-mal Typ B) sowie 10 einfache Frakturen.</Pgraph><Pgraph>Bei 11 Frakturen handelt es sich um intermuskul&#228;re Frakturen. Der Oberarmkopf war 5-mal valgisch impaktiert und 6-mal varisch disloziert.</Pgraph><Pgraph>Die Therapie der Verletzungen bestand in 17 F&#228;llen in einem langen intramedull&#228;ren Verriegelungsmarknagel, dreimal wurde eine lange winkelstabile Platte f&#252;r die Osteosynthese genutzt. In einem Fall wurde eine inverse Schulterprothese in Kombination mit Cerclagen implantiert.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion und Schlussfolgerung: </Mark1>Im hier untersuchten Kollektiv lag bei 10&#37; der Patienten mit einer Oberarmschaftfraktur auch eine Oberarmkopffraktur vor. Die analysierten Daten legen nahe, dass hiervon vor allem &#228;ltere Frauen betroffen sind. Insofern sollte bei &#228;lteren Patienten beim radiologischen Nachweis einer Oberarmschaftfraktur gezielt nach einer gleichzeitig vorliegenden Oberarmkopffraktur gesucht werden.</Pgraph></TextBlock>
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