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    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Orthop&#228;die und Unfallchirurgie unter einem Dach: Eine Analyse der Schwerpunktsetzung in deutschen Kliniken am Beispiel Hessens</Title>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Orthop&#228;die und Unfallchirurgie</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Orthop&#228;die und Orthop&#228;dische Chirurgie</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Unfallchirurgie</MeetingCorporation>
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        <MeetingTitle>Deutscher Kongress f&#252;r Orthop&#228;die und Unfallchirurgie (DKOU 2025)</MeetingTitle>
        <MeetingSession>Poster &#124; Register und Versorgungsforschung 2</MeetingSession>
        <MeetingCity>Berlin</MeetingCity>
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    <ArticleNo>AB25-2099</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Zielsetzung und Fragestellung: </Mark1>Im Jahr 2005 wurden die bis dahin eigenst&#228;ndige Orthop&#228;die mit dem chirurgischen Schwerpunkt Unfallchirurgie zu einem gemeinsamen Fachgebiet zusammengef&#252;hrt. Doch wie sieht die Situation 20 Jahre sp&#228;ter aus&#63; Sind Orthop&#228;die und Unfallchirurgie (O&#38;U) tats&#228;chlich vereint oder lediglich koexistent&#63; Werden beide Disziplinen in den Kliniken gleichwertig ber&#252;cksichtigt, oder zeigen sich Schwerpunktsetzungen&#63; Ist es in der Praxis eher &#8222;Orthop&#228;die oder Unfallchirurgie&#8220;&#63;</Pgraph><Pgraph><Mark1>Material und Methoden: </Mark1>Anhand einer Querschnittsstudie wurden alle Kliniken in Hessen verglichen, die operativ im Bereich O&#38;U t&#228;tig sind. Die Kliniken wurden anhand folgender Parameter analysiert: das Zuweisungssystem des Rettungsdienstes, die Einstufung als Trauma- oder Endoprothesenzentrum, die Behandlungszulassung durch die DGUV sowie die Anzahl der im Klinikatlas hinterlegten endoprothetischen Prim&#228;r- und Wechseleingriffe an H&#252;ft- und Kniegelenk.</Pgraph><Pgraph>Daten zu Klinikgr&#246;&#223;e und Tr&#228;gerschaft wurden dem Bundes-Klinik-Atlas entnommen. Eine Klink mit einer Gesamtbettenzahl von &#252;ber 400 gilt als &#8222;gro&#223;&#8220;, unter 120 als &#8222;klein&#8220;, dazwischen als &#8222;mittel&#8220;.  Durch Onlinerecherche erhielten wir Infromationen &#252;ber innerklinische Strukturen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse: </Mark1>In die Studie wurden 86 Kliniken des Fachbereichs O&#38;U einbezogen. Die Ergebnisse sind in <Mark2>Tabelle 1</Mark2> <ImgLink imgNo="1" imgType="table" /> dargestellt.</Pgraph><Pgraph>Keine der zehn &#252;berregionalen Traumazentren z&#228;hlt zu den zehn Kliniken mit den meisten prim&#228;rendoprothetischen Eingriffen. Im Vergleich zu den zehn f&#252;hrenden Kliniken der Prim&#228;r- bzw. Wechselendoprothetik sind &#252;berregionale Traumazentren signifikant h&#228;ufiger gro&#223;e Kliniken (p&#61;0,002 bzw. p&#61;0,006). </Pgraph><Pgraph>Ein Vergleich der jeweils zehn gr&#246;&#223;ten Kliniken f&#252;r Prim&#228;r- und Wechselendoprothetik zeigt keinen signifikanten Unterschied in der Klinikgr&#246;&#223;e. Sechs der zehn Kliniken sind in beiden Kategorien gleichzeitig vertreten. F&#252;nf der zehn Kliniken mit den meisten prim&#228;rendoprothetischen Eingriffen sind Schwerpunktkliniken. Drei dieser f&#252;nf Kliniken haben eine alleinige Abteilung f&#252;r Orthop&#228;die ohne weitere Unfallchirurgie. Unter den zehn f&#252;hrenden Kliniken f&#252;r Prim&#228;rendoprothetik hatten nur drei eine gemeinsame Abteilung f&#252;r O&#38;U. Im Vergleich hierzu ist in neun der zehn &#252;berregionalen Traumazentren O&#38;U in einer gemeinsamen Abteilung organisiert.</Pgraph><Pgraph>An &#252;berregionalen Traumazentren wurden signifikant weniger prim&#228;rendoprothetische Eingriffe durchgef&#252;hrt als an den zehn Kliniken mit den meisten prim&#228;rendoprothetischen oder wechselendoprothetischen Eingriffen  (p&#60;0,001 bzw. p&#61;0,003).</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion und Schlussfolgerung: </Mark1>Die Ergebnisse zeigen, dass f&#252;hrende Kliniken des Fachbereichs O&#38;U h&#228;ufig einen Versorgungsschwerpunkt auf Orthop&#228;die oder Unfallchirurgie setzen. Die prim&#228;rendoprothetische Versorgung wird vor allem an kleinen bis mittelgro&#223;en Kliniken mit eigenst&#228;ndigen oder alleinigen Fachabteilungen f&#252;r Orthop&#228;die erbracht. Ein Gro&#223;teil dieser Kliniken ist nicht als Traumazentrum zertifiziert. Auch die Zertifizierung als Endoprothetikzentrum f&#228;llt an Klinken mit endoprothetischem Schwerpunkt geringer als erwartet aus (vgl. Tabelle 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="table" />).</Pgraph><Pgraph>Im Gegensatz dazu findet die &#252;berregionale Schwerverletztenversorgung vorwiegend in gro&#223;en Kliniken mit unfallchirurgischem Schwerpunkt statt, mit geringerem Anteil an Prim&#228;rendoprothetik.</Pgraph></TextBlock>
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