<?xml version="1.0" encoding="iso-8859-1" standalone="no"?>
<!DOCTYPE GmsArticle SYSTEM "http://www.egms.de/dtd/2.0.34/GmsArticle.dtd">
<GmsArticle xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink">
  <MetaData>
    <Identifier>25dkou136</Identifier>
    <IdentifierDoi>10.3205/25dkou136</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-25dkou1360</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
    <TitleGroup>
      <Title language="de">Posteriore Sternoklavikulargelenk-Luxation mit begleitender Gef&#228;&#223;kompression bei einem 13-j&#228;hrigen Patienten &#8211; ein Fallbericht</Title>
    </TitleGroup>
    <CreatorList>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>T&#252;ngler</Lastname>
          <LastnameHeading>T&#252;ngler</LastnameHeading>
          <Firstname>Tim</Firstname>
          <Initials>T</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>
          <Affiliation>Klinik und Poliklinik f&#252;r Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie, Gie&#223;en, Deutschland</Affiliation>
          <Affiliation>Experimentelle Unfallchirurgie, Justus-Liebig-Universit&#228;t, Gie&#223;en, Deutschland</Affiliation>
        </Address>
        <Creatorrole corresponding="no" presenting="yes">author</Creatorrole>
      </Creator>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Hei&#223;</Lastname>
          <LastnameHeading>Hei&#223;</LastnameHeading>
          <Firstname>Christian</Firstname>
          <Initials>C</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>
          <Affiliation>Experimentelle Unfallchirurgie, Justus-Liebig-Universit&#228;t, Gie&#223;en, Deutschland</Affiliation>
          <Affiliation>Klinik und Poliklinik f&#252;r Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie, Gie&#223;en, Deutschland</Affiliation>
        </Address>
        <Creatorrole corresponding="no" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Pawelke</Lastname>
          <LastnameHeading>Pawelke</LastnameHeading>
          <Firstname>Jonas</Firstname>
          <Initials>J</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>
          <Affiliation>Experimentelle Unfallchirurgie, Justus-Liebig-Universit&#228;t, Gie&#223;en, Deutschland</Affiliation>
          <Affiliation>Klinik und Poliklinik f&#252;r Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie, Gie&#223;en, Deutschland</Affiliation>
        </Address>
        <Creatorrole corresponding="no" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>El Khassawna</Lastname>
          <LastnameHeading>El Khassawna</LastnameHeading>
          <Firstname>Thaqif</Firstname>
          <Initials>T</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>
          <Affiliation>Experimentelle Unfallchirurgie, Justus-Liebig-Universit&#228;t, Gie&#223;en, Deutschland</Affiliation>
        </Address>
        <Creatorrole corresponding="no" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Biehl</Lastname>
          <LastnameHeading>Biehl</LastnameHeading>
          <Firstname>Christoph</Firstname>
          <Initials>C</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>
          <Affiliation>Klinik und Poliklinik f&#252;r Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie, Gie&#223;en, Deutschland</Affiliation>
        </Address>
        <Creatorrole corresponding="no" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Knapp</Lastname>
          <LastnameHeading>Knapp</LastnameHeading>
          <Firstname>Gero </Firstname>
          <Initials>G</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>
          <Affiliation>Klinik und Poliklinik f&#252;r Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie, Gie&#223;en, Deutschland</Affiliation>
        </Address>
        <Creatorrole corresponding="no" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
    </CreatorList>
    <PublisherList>
      <Publisher>
        <Corporation>
          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
        </Corporation>
        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
      </Publisher>
    </PublisherList>
    <SubjectGroup>
      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
    </SubjectGroup>
    <DatePublishedList>
      <DatePublished>20251031</DatePublished>
    </DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
    <License license-type="open-access" xlink:href="http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/">
      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
    </License>
    <SourceGroup>
      <Meeting>
        <MeetingId>M0634</MeetingId>
        <MeetingSequence>136</MeetingSequence>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Orthop&#228;die und Unfallchirurgie</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Orthop&#228;die und Orthop&#228;dische Chirurgie</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Unfallchirurgie</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Berufsverband f&#252;r Orthop&#228;die und Unfallchirurgie</MeetingCorporation>
        <MeetingName></MeetingName>
        <MeetingTitle>Deutscher Kongress f&#252;r Orthop&#228;die und Unfallchirurgie (DKOU 2025)</MeetingTitle>
        <MeetingSession>Poster &#124; Schulter- und Ellenbogenchirurgie</MeetingSession>
        <MeetingCity>Berlin</MeetingCity>
        <MeetingDate>
          <DateFrom>20251028</DateFrom>
          <DateTo>20251031</DateTo>
        </MeetingDate>
      </Meeting>
    </SourceGroup>
    <ArticleNo>AB23-2896</ArticleNo>
  </MetaData>
  <OrigData>
    <TextBlock name="Text" linked="yes">
      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Zielsetzung und Fragestellung: </Mark1>Luxationen des Sternoklavikulargelenks (SC-Gelenk) sind sehr selten. Sie machen weniger als 1&#37; aller Gelenkluxationen aus <TextLink reference="1"></TextLink>. Dabei wird zwischen anterioren und posterioren Luxationen unterschieden, Letztere gelten als besonders selten. Trotz ihrer Rarit&#228;t, stellen SC-Gelenkluxationen eine ernsthafte muskuloskelettale Verletzung dar, die mit potenziell lebensbedrohlichen Komplikationen einhergehen kann. Insbesondere die posteriore Luxation birgt aufgrund der anatomischen N&#228;he zentraler Gef&#228;&#223;e ein hohes Risiko schwerwiegender Gef&#228;&#223;verletzungen. Der folgende Case Report berichtet &#252;ber eine posteriore SC-Gelenkluxation mit Verlagerung mediastinaler Gef&#228;&#223;e infolge einer Sportverletzung. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Material und Methoden: </Mark1>Ein 13-j&#228;hriger, bisher gesunder Junge klagte &#252;ber Schmerzen und eine eingeschr&#228;nkte Beweglichkeit der linken Schulter, nachdem er beim Fu&#223;balltraining mit einem Mitspieler zusammenstie&#223;. Die erste klinische und radiologische Untersuchung in einer nahegelegenen Klinik ergab den Verdacht auf eine mediale Klavikulafraktur. Nach ausbleibender Beschwerdebesserung stellte sich der Patient am Folgetag erneut in der Klinik vor. Die daraufhin durchgef&#252;hrte MRT-Untersuchung best&#228;tigte zun&#228;chst den Verdacht einer medialen Klavikulafraktur mit begleitender mediastinaler Einblutung. Zur weiteren Abkl&#228;rung wurde der Patient in eine spezialisierte Klinik der Maximalversorgung verlegt. Es folgte eine kontrastmittelgest&#252;tzte Computertomographie, welche eine posteriore Luxation des SC-Gelenks ohne kn&#246;cherne Beteiligung zeigte. Zwar konnte eine mediastinale Blutung ausgeschlossen werden, jedoch wurde eine Kompression der linken V. subclavia sowie der V. brachiocephalica festgestellt. Zur Wiederherstellung der anatomischen Gelenkverh&#228;ltnisse wurde eine interdisziplin&#228;r geplante, offene Reposition mit stabilisierender Fixation durchgef&#252;hrt. Die Operation verlief komplikationslos mit gef&#228;&#223;chirurgischer Bereitschaft. Die Stabilisierung des Gelenks erfolgte mittels transoss&#228;rer Fadennaht. Postoperativ wurde der Arm zun&#228;chst f&#252;r zwei Wochen im Dessault-Verband ruhiggestellt, gefolgt von einer sechsw&#246;chigen Einschr&#228;nkung der Schulterbeweglichkeit ohne Abduktion oder Anteversion.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse und Schlussfolgerung: </Mark1>Luxationen des Sternoklavikulargelenks sind seltene Verletzungen des muskuloskelettalen Systems. Aufgrund der potenziellen Lebensgefahr, insbesondere bei posterioren Luxationen, ist eine fr&#252;hzeitige und pr&#228;zise Diagnostik unerl&#228;sslich. Bei unklaren Befunden oder fehlendem Frakturnachweis im R&#246;ntgenbild sollte fr&#252;hzeitig eine weiterf&#252;hrende Schnittbildgebung erfolgen. Wird eine Luxation best&#228;tigt, ist eine umgehende &#220;berweisung an ein spezialisiertes Zentrum essenziell, um eine bestm&#246;gliche Therapieplanung und Behandlung sicherzustellen.</Pgraph></TextBlock>
    <References linked="yes">
      <Reference refNo="1">
        <RefAuthor>Dyrna F</RefAuthor>
        <RefAuthor>Schliemann B</RefAuthor>
        <RefAuthor>Raschke MJ</RefAuthor>
        <RefAuthor>Katthagen JC</RefAuthor>
        <RefTitle>Verletzungen des Sternoklavikulargelenkes</RefTitle>
        <RefYear>2020</RefYear>
        <RefBookTitle>Orthop&#228;die und Unfallchirurgie</RefBookTitle>
        <RefPage>1-7</RefPage>
        <RefTotal>Dyrna F, Schliemann B, Raschke MJ, Katthagen JC. Verletzungen des Sternoklavikulargelenkes. In: Engelhardt M, Raschke M, Hrsg. Orthop&#228;die und Unfallchirurgie. Berlin, Heidelberg: Springer; 2020. p. 1-7. DOI: 10.1007&#47;978-3-642-54673-0&#95;69-1</RefTotal>
        <RefLink>https:&#47;&#47;doi.org&#47;10.1007&#47;978-3-642-54673-0&#95;69-1</RefLink>
      </Reference>
    </References>
    <Media>
      <Tables>
        <NoOfTables>0</NoOfTables>
      </Tables>
      <Figures>
        <NoOfPictures>0</NoOfPictures>
      </Figures>
      <InlineFigures>
        <NoOfPictures>0</NoOfPictures>
      </InlineFigures>
      <Attachments>
        <NoOfAttachments>0</NoOfAttachments>
      </Attachments>
    </Media>
  </OrigData>
</GmsArticle>