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    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Analyse antimykotischer Wirkung von Platin-Silber-Nanopatch-Oberfl&#228;chen auf Basis eines Opferanodensystems</Title>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Orthop&#228;die und Unfallchirurgie</MeetingCorporation>
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        <MeetingTitle>Deutscher Kongress f&#252;r Orthop&#228;die und Unfallchirurgie (DKOU 2025)</MeetingTitle>
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    <ArticleNo>AB20-2629</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Zielsetzung und Fragestellung: </Mark1>Aufgrund der zunehmenden Resistenzlage gegen Antibiotika und Antimykotika, relevant insbesondere in der Behandlung von Implantat-assoziierten Infektionen, werden zunehmend antimikrobiell wirksame Metalle(Nanosilber) in den Fokus der Forschung gestellt. </Pgraph><Pgraph>In dieser Arbeit wurde eine antiinfektive bimetallische Opferanodenbeschichtung (Nanosilber kombiniert mit Nanoplatin) und deren Wirksamkeit gegen Bakterien bereits demonstriert wurde, auf ihre Wirksamkeit gegen Candida albicans (C. albicans) untersucht.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Material und Methoden: </Mark1>Mittels Magnetronsputtern wurde eine nanostrukturierte Platin-Silber-Beschichtung auf Siliziumpl&#228;ttchen hergestellt. Die Menge an abgeschiedenem Metall, und damit die Gr&#246;&#223;e der Nanopatches, wurde durch die Sputterzeit variiert. Zum Nachweis einer standardisierten Produktion der nativen Oberfl&#228;chen erfolgte eine elektronenmikroskopische Darstellung. Zur Analyse der antimykotischen Wirkung wurden die beschichteten Probek&#246;rper mit unterschiedlichen Keimdichten des Pilzes C.albicans besiedelt. Als Kontrollgruppen wurden Nanobeschichtungen aus reinem Silber oder Platin sowie die Keime Staphylokokkus aureus (S. aureus) und Escherichia coli (E. coli) untersucht. Die Morphologie und die metabolische Aktivit&#228;t der Keime zu verschiedenen Inkubationszeitpunkten auf den Probek&#246;rpern wurden mittels Lebend-Tod-F&#228;rbung und AlamarBlue-Assay &#252;berpr&#252;ft. Die Wirksamkeitskontrolle von Silberionen erfolgte anhand von Silberacetat-L&#246;sungen unterschiedlicher Konzentrationen durch Bestimmung der minimalen Hemmkonzentration(MHK) und der minimalen fungiziden Konzentration.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse: </Mark1>Eine Reduktion adh&#228;renter sowie planktonischer Keime auf der Opferanodenbeschichtung wurde f&#252;r beide getesteten Bakterienarten beobachtet. Bei der Untersuchung der antimykotischen Wirkung lie&#223; sich dagegen unabh&#228;ngig von der Keimexposition und der Beschichtung keine signifikante Reduktion der Keime sowie der metabolischen Aktivit&#228;t von C. albicans auf allen Probek&#246;rpern nachweisen (unabh&#228;ngig der aufgetragenen Keimanzahl). Die elektronenmikroskopischen Aufnahmen zeigten eine vermehrte Hyphenbildung auf dem Opferanodensystem. Die Kontrolluntersuchung mittels Silberacetat ergab f&#252;r die MHK einen von der Keimdichte(colony forming units(CFU&#47;ml)) abh&#228;ngigen Wert: z.B.:10<Superscript>2</Superscript> CFU&#47;ml: MHK&#61;50&#8211;100 &#181;g&#47;mlAg&#43;. Jedoch reichte die maximal getestete Silberionenkonzentration von 100 &#181;g&#47;ml auch bei geringer Keimdichte nicht f&#252;r einen fungiziden Effekt aus.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion und Schlussfolgerung: </Mark1>Das getestete Platin-Silber-Opferanodensystem ist in den Versuchen wirksam gegen Bakterien. Dieses ist im Einklang mit der bisherigen Literatur. Eine signifikante Wirksamkeit gegen C. albicans konnte in den Versuche nicht nachgewiesen werden. Die metabolische Aktivit&#228;t dieses Pilzes wird nicht signifikant beeinflusst. Die ermittelte MHK ist gr&#246;&#223;tenteils im Einklang mit der bisherigen Studienlage. Der Silbergehalt der Probek&#246;rper (ng-Bereich) ist jedoch geringer als die ermittelte MHK gegen&#252;ber C. albicans. Auch eine schnelle und kurze Freisetzung von Silberionen durch das Opferanodensystem konnte in den Versuchen keinen signifikanten antimykotischen Effekt hervorrufen. Somit ist das untersuchte System als Nanooberfl&#228;che mit Silber, anders als bei S.aureus und E. coli, nicht als Prothesenbeschichtung zur Prim&#228;rinfektionsprophylaxe gegen&#252;ber C. albicans geeignet.</Pgraph></TextBlock>
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