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    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Refinement eines schwer belastenden Tierversuchs am Beispiel des Murinen Zwei-Hit Burn&#47;Clp Modells</Title>
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          <Affiliation>Technische Universit&#228;t M&#252;nchen, School of Medicine and Health, Klinikum rechts der Isar, Abteilung f&#252;r experimentelle Unfallchirurgie, M&#252;nchen, Deutschland</Affiliation>
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          <Affiliation>Technische Universit&#228;t M&#252;nchen, School of Medicine and Health, Klinikum rechts der Isar, Abteilung f&#252;r experimentelle Unfallchirurgie, M&#252;nchen, Deutschland</Affiliation>
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          <Affiliation>Institute for Cardiovascular Prevention (IPEK), Ludwig-Maximilians-Universit&#228;t, M&#252;nchen, Deutschland</Affiliation>
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          <Affiliation>Technische Universit&#228;t M&#252;nchen, School of Medicine and Health, Klinikum rechts der Isar, Zentrum f&#252;r pr&#228;klinische Forschung, M&#252;nchen, Deutschland</Affiliation>
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          <Firstname>Anna</Firstname>
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          <Affiliation>Technische Universit&#228;t M&#252;nchen, School of Medicine and Health, Klinikum rechts der Isar, Abteilung f&#252;r experimentelle Unfallchirurgie, M&#252;nchen, Deutschland</Affiliation>
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          <Affiliation>Technische Universit&#228;t M&#252;nchen, School of Medicine and Health, Klinikum rechts der Isar, Abteilung f&#252;r experimentelle Unfallchirurgie, M&#252;nchen, Deutschland</Affiliation>
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          <Affiliation>Technische Universit&#228;t M&#252;nchen, School of Medicine and Health, Klinikum rechts der Isar, Abteilung f&#252;r experimentelle Unfallchirurgie, M&#252;nchen, Deutschland</Affiliation>
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      <DatePublished>20251031</DatePublished>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Orthop&#228;die und Unfallchirurgie</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Orthop&#228;die und Orthop&#228;dische Chirurgie</MeetingCorporation>
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        <MeetingCorporation>Berufsverband f&#252;r Orthop&#228;die und Unfallchirurgie</MeetingCorporation>
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        <MeetingTitle>Deutscher Kongress f&#252;r Orthop&#228;die und Unfallchirurgie (DKOU 2025)</MeetingTitle>
        <MeetingSession>Poster &#124; Grundlagenforschung 1</MeetingSession>
        <MeetingCity>Berlin</MeetingCity>
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          <DateFrom>20251028</DateFrom>
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    <ArticleNo>AB18-2324</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Zielsetzung und Fragestellung: </Mark1>Traumata und ihre immunologischen Komplikationen f&#252;hren nach wie vor die Todesursachenstatistik bei jungen Patienten an. Da eine kausale Therapie weiterhin fehlt, bleibt die wissenschaftliche Forschung hierzu von entscheidender Bedeutung. Tiermodelle sind in diesem Zusammenhang nach wie vor unverzichtbar, da nur darin die volle Komplexit&#228;t des Immunsystems abgebildet werden kann. Gleichzeitig sinkt die Akzeptanz der Verwendung von Tieren f&#252;r wissenschaftliche Zwecke in der Gesellschaft zunehmend und viele L&#228;nder versch&#228;rfen entsprechend ihre Tierschutzgesetzgebung. Um diesem Tierwohlanspruch zu begegnen, wird die gewissenhafte Anwendung der 3R-Prinzipien immer bedeutender. Mit dem Ziel, den Tierschutz, aber auch die Standardisierung zu erh&#246;hen, hat unsere Gruppe das etablierte Protokoll des 2-Hit Traumamodells mit Burn&#47;CLP (Cecal Ligation and Puncture) &#252;berarbeitet. Durch zahlreiche Refinements konnten Schmerzen, Leiden und Sch&#228;den in diesem schwerbelastenden Tierversuch deutlich reduziert werden.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Material und Methoden: </Mark1>F&#252;r das initiale schwere Trauma (1. Hit) wurden 20&#37; der K&#246;rperoberfl&#228;che von M&#228;usen standardisiert drittgradig verbr&#252;ht, indem sie in einer Schablone f&#252;r 9 Sekunden in ein 90&#176;C hei&#223;es Wasserbad abgesenkt wurden. Dieses Verfahren wurde verfeinert, indem die Positionierung der Tiere in der Schablone optimiert und nur M&#228;use mit einer K&#246;rpermasse von mind. 23 g verwendet wurden. Dar&#252;ber hinaus erhielten die Tiere eine vollst&#228;ndig antagonisierbare An&#228;sthesie (Medetomidin&#47;Midazolam&#47;Fentanyl), die mit dem Hypnotikum Isofluran kombiniert wurde, um dem hochgradigen Weckreiz w&#228;hrend des Eingriffes zu begegnen. Die Narkose wurde nur partiell antagonisiert, um die schmerzstillende Wirkung des Fentanyls gezielt aufrechtzuerhalten, bis dieses direkt durch die h&#246;here Rezeptoraffinit&#228;t des anschlie&#223;end verabreichten Buprenorphins verdr&#228;ngt wurde. Sieben Tage sp&#228;ter wurde w&#228;hrend der CLP (2. Hit) ebenfalls dieses An&#228;sthesie-Verfahren angewandt. Zur weiteren Optimierung wurde unter strenger Asepsis operiert und eine standardisierte Platzierung der Z&#228;kum-Ligatur mittels Schablonen etabliert. Verfeinerungen in der Handhabung, Pflege und Unterbringung konnten au&#223;erdem zum h&#246;heren Tierwohl beitragen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse: </Mark1>Refinements konnten f&#252;r viele Zeitpunkte des Protokolls erarbeitet werden. Die Komplikationsrate wurde gesenkt (&#60; 2&#37;). Probleme wie Darmperforationen aufgrund von dezentralen Verbr&#252;hungen oder Wundheilungsst&#246;rungen und Nahtdehiszenzen wurden vermieden. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion und Schlussfolgerung: </Mark1>Viele der erzielten Verbesserungen k&#246;nnen auch bei anderen Versuchen zur Anwendung kommen. Unser Ziel ist es, weiterhin leicht umsetzbare Ma&#223;nahmen zu identifizieren, die das Tierwohl, aber auch die Standardisierung erh&#246;hen. Wir sind davon &#252;berzeugt, dass reproduzierbare Forschung und Tierschutz in engem Einklang stehen.</Pgraph></TextBlock>
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