<?xml version="1.0" encoding="iso-8859-1" standalone="no"?>
<!DOCTYPE GmsArticle SYSTEM "http://www.egms.de/dtd/2.0.34/GmsArticle.dtd">
<GmsArticle xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink">
  <MetaData>
    <Identifier>25dkou045</Identifier>
    <IdentifierDoi>10.3205/25dkou045</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-25dkou0458</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
    <TitleGroup>
      <Title language="de">Der verbogene Femurnagel im Rahmen des Polytraumas &#8211; ein Fallbericht</Title>
    </TitleGroup>
    <CreatorList>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Hofmann</Lastname>
          <LastnameHeading>Hofmann</LastnameHeading>
          <Firstname>Max</Firstname>
          <Initials>M</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>
          <Affiliation>Klinik f&#252;r Unfallchirurgie, Orthop&#228;die und Handchirurgie, Helios Klinikum Erfurt, Erfurt, Deutschland</Affiliation>
          <Affiliation>Health and Medical University Erfurt, Erfurt, Deutschland</Affiliation>
        </Address>
        <Creatorrole corresponding="no" presenting="yes">author</Creatorrole>
      </Creator>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Fahr</Lastname>
          <LastnameHeading>Fahr</LastnameHeading>
          <Firstname>Robert</Firstname>
          <Initials>R</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>
          <Affiliation>Klinik f&#252;r Unfallchirurgie, Orthop&#228;die und Handchirurgie, Helios Klinikum Erfurt, Erfurt, Deutschland</Affiliation>
          <Affiliation>Health and Medical University Erfurt, Erfurt, Deutschland</Affiliation>
        </Address>
        <Creatorrole corresponding="no" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Elsaghir</Lastname>
          <LastnameHeading>Elsaghir</LastnameHeading>
          <Firstname>Ahmed</Firstname>
          <Initials>A</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>
          <Affiliation>Klinik f&#252;r Unfallchirurgie, Orthop&#228;die und Handchirurgie, Helios Klinikum Erfurt, Erfurt, Deutschland</Affiliation>
          <Affiliation>Health and Medical University Erfurt, Erfurt, Deutschland</Affiliation>
        </Address>
        <Creatorrole corresponding="no" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Kunath</Lastname>
          <LastnameHeading>Kunath</LastnameHeading>
          <Firstname>Matthias</Firstname>
          <Initials>M</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>
          <Affiliation>Klinik f&#252;r Unfallchirurgie, Orthop&#228;die und Handchirurgie, Helios Klinikum Erfurt, Erfurt, Deutschland</Affiliation>
        </Address>
        <Creatorrole corresponding="no" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>M&#252;ckley</Lastname>
          <LastnameHeading>M&#252;ckley</LastnameHeading>
          <Firstname>Thomas</Firstname>
          <Initials>T</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>
          <Affiliation>Klinik f&#252;r Unfallchirurgie, Orthop&#228;die und Handchirurgie, Helios Klinikum Erfurt, Erfurt, Deutschland</Affiliation>
        </Address>
        <Creatorrole corresponding="no" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
    </CreatorList>
    <PublisherList>
      <Publisher>
        <Corporation>
          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
        </Corporation>
        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
      </Publisher>
    </PublisherList>
    <SubjectGroup>
      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
    </SubjectGroup>
    <DatePublishedList>
      <DatePublished>20251031</DatePublished>
    </DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
    <License license-type="open-access" xlink:href="http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/">
      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
    </License>
    <SourceGroup>
      <Meeting>
        <MeetingId>M0634</MeetingId>
        <MeetingSequence>045</MeetingSequence>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Orthop&#228;die und Unfallchirurgie</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Orthop&#228;die und Orthop&#228;dische Chirurgie</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Unfallchirurgie</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Berufsverband f&#252;r Orthop&#228;die und Unfallchirurgie</MeetingCorporation>
        <MeetingName></MeetingName>
        <MeetingTitle>Deutscher Kongress f&#252;r Orthop&#228;die und Unfallchirurgie (DKOU 2025)</MeetingTitle>
        <MeetingSession>Poster &#124; Gelenkverletzung und Polytrauma</MeetingSession>
        <MeetingCity>Berlin</MeetingCity>
        <MeetingDate>
          <DateFrom>20251028</DateFrom>
          <DateTo>20251031</DateTo>
        </MeetingDate>
      </Meeting>
    </SourceGroup>
    <ArticleNo>AB15-2244</ArticleNo>
  </MetaData>
  <OrigData>
    <TextBlock name="Text" linked="yes">
      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Zielsetzung und Fragestellung: </Mark1>Wie l&#228;sst sich ein stark deformierter Femurnagel bei einem polytraumatisierten Patienten sicher entfernen&#63; Das Ziel dieser Untersuchung ist die Darstellung eines Fallberichts eines polytraumatisierten Patienten mit erheblich deformiertem Femurnagel und der gew&#228;hlten chirurgischen Vorgehensweise zur Entfernung.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Material und Methoden: </Mark1>Case Report. Die schriftliche Einwilligung des Patienten zur Ver&#246;ffentlichung wurde eingeholt.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse: </Mark1>Nach einem Motorradsturz wurde ein junger Mann mit schweren Verletzungen beider unteren Extremit&#228;ten in unser &#252;berregionales Traumazentrum eingeliefert. Die initiale CT-Untersuchung im Schockraum zeigte eine traumatische, ca. 90&#176;-Varusdeformit&#228;t des rechten Oberschenkels bei einliegendem antegraden Femurnagel (Abbildung 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="figure" />). Zus&#228;tzlich wies der Patient eine ipsilaterale periimplant&#228;re Destruktion des femoralen Kondylenmassivs, einen kn&#246;chernen Ausriss des rechten hinteren Kreuzbandes (HKB), eine kontralaterale Femurschaftfraktur, sowie multiple Weichteilverletzungen auf. Nach Verabreichung von Gerinnungsprodukten wurde der Patient im Rahmen des Damage-Control-Ansatzes zun&#228;chst mit einem Fixateur externe (FE) auf der kontralateralen Seite stabilisiert. Anschlie&#223;end wurde rechts der deformierte Femurnagel im Schaftbereich &#252;ber einen lateralen femoralen Zugang mithilfe einer Metallfr&#228;se durchtrennt und nach Begradigung des rechten Beins ein kniegelenks&#252;bergreifender FE angebracht.</Pgraph><Pgraph>Am 4. Tag nach Unfallereignis (TnU) wurde die Marknagelosteosynthese des kontralateralen Femurs durchgef&#252;hrt. </Pgraph><Pgraph>Am 7. TnU erfolgte die Entfernung des stark deformierten Femurnagels. Nach Extraktion der distalen Verriegelungsschrauben wurde das distale Nagelteil durch den vorbestehenden lateralen Zugang mittels Extraktionshaken, Universalstange und Zangen entfernt. Die Entfernung des proximalen Nagelabschnitts erfolgte nach Schw&#228;chung der verbogenen proximalen Verriegelungsschraube. Im Anschluss erfolgte die Wiederanlage des FE.</Pgraph><Pgraph>Am 11. TnU konnte die rechte Femurkondyle mittels einer lateralen 9-Loch LISS-Platte &#252;ber einen anterolateralen Zugang rekonstruiert werden. Ein antegrader Femurnagel wurde zur Stabilisierung der Schaftfraktur eingebracht. Zuletzt erfolgte die mediale Abst&#252;tzung der Femurkondyle mittels 4,5-LCP &#252;ber einen anteromedialen Zugang. Am 17. TnU wurde die offene Fixation des (HKB) mittels Schraubenosteosynthese und Nahtanker durchgef&#252;hrt. Der Patient konnte am 23. TnU in die ambulante Weiterbehandlung und Rehabilitationsma&#223;nahme entlassen werden. 148 Tage nach dem Unfall konnte der Patient mit der Wiedereingliederung beginnen und erreichte zwei Wochen sp&#228;ter die volle Arbeitsf&#228;higkeit.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion und Schlussfolgerung: </Mark1>Nach Sichtung der Literatur handelt es sich um die bisher gr&#246;&#223;te dokumentierte traumatische Angulation eines mit einem Femurnagel stabilisierten Oberschenkels. Der Fall betont die Bedeutung der Damage-Control-Surgery im Rahmen des Polytraumas mit fr&#252;hzeitiger Stabilisierung und schrittweiser Rekonstruktion und erweitert die Literatur zu stark verbogenen Femurn&#228;geln als m&#246;gliche Referenz f&#252;r vergleichbare chirurgische Herausforderungen.</Pgraph></TextBlock>
    <Media>
      <Tables>
        <NoOfTables>0</NoOfTables>
      </Tables>
      <Figures>
        <Figure width="693" height="510" format="png">
          <MediaNo>1</MediaNo>
          <MediaID>1</MediaID>
          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 1: Verletzungsmuster nach Durchf&#252;hrung des CTs im Schockraum.</Mark1> <LineBreak></LineBreak>Ganzk&#246;rper-CT-Scout und 3D-Rekonstruktion der unteren Extremit&#228;t bei anliegendem Beckengurt. Zur Wahrung der Privatsph&#228;re wurde die Genitalregion unkenntlich gemacht.</Pgraph></Caption>
        </Figure>
        <NoOfPictures>1</NoOfPictures>
      </Figures>
      <InlineFigures>
        <NoOfPictures>0</NoOfPictures>
      </InlineFigures>
      <Attachments>
        <NoOfAttachments>0</NoOfAttachments>
      </Attachments>
    </Media>
  </OrigData>
</GmsArticle>