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    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Demographie und Outcome von orthogeriatrischen Patienten eines Alterstraumazentrum</Title>
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          <Affiliation>Kantonsspital Baselland, Universit&#228;res Zentrum Bewegungsapparat, Klinik f&#252;r Orthop&#228;die und Traumatologie, Bruderholz, Schweiz</Affiliation>
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          <Affiliation>Kantonsspital Baselland, Universit&#228;res Zentrum Bewegungsapparat, Klinik f&#252;r Orthop&#228;die und Traumatologie, Bruderholz, Schweiz</Affiliation>
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          <Affiliation>Kantonsspital Baselland, Zentrum f&#252;r Altersmedizin und Rehabilitation, Klinik f&#252;r Altersmedizin, Bruderholz, Schweiz</Affiliation>
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          <Firstname>Adrian</Firstname>
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          <Affiliation>Kantonsspital Baselland, Universit&#228;res Zentrum Bewegungsapparat, Klinik f&#252;r Orthop&#228;die und Traumatologie, Bruderholz, Schweiz</Affiliation>
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          <Affiliation>Kantonsspital Baselland, Universit&#228;res Zentrum Bewegungsapparat, Klinik f&#252;r Orthop&#228;die und Traumatologie, Bruderholz, Schweiz</Affiliation>
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      <DatePublished>20251031</DatePublished>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Orthop&#228;die und Unfallchirurgie</MeetingCorporation>
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        <MeetingTitle>Deutscher Kongress f&#252;r Orthop&#228;die und Unfallchirurgie (DKOU 2025)</MeetingTitle>
        <MeetingSession>Poster &#124; Alterstraumatologie</MeetingSession>
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    <ArticleNo>AB13-2961</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Zielsetzung und Fragestellung: </Mark1>Zu Wirbel-, Becken-, H&#252;ft- und proximalen Femurfrakturen in der geriatrischen Bev&#246;lkerung gibt es umfangreiches Datenmaterial, dagegen ist die Bedeutung von Unterarmfrakturen in dieser Bev&#246;lkerungsgruppe noch nicht klar.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Material und Methoden: </Mark1>Die Krankenakten von orthogeriatrischen Patienten in unserem Alterstraumazentrum wurden &#252;ber einen Zeitraum von drei Jahren retrospektiv analysiert. Ziel war es, F&#228;lle von Unterarmfrakturen zu identifizieren und sozio&#246;konomische Daten sowie Daten zu den Ergebnissen zu erheben.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse: </Mark1>Von 2022 bis 2024 wurden 14&#47;700 Patienten (2&#37;) wegen Frakturen am Unterarm behandelt. Die meisten von ihnen waren weiblich (12&#47;14), mit einem Durchschnittsalter von 86,6 Jahren bei Aufnahme. Bei 10 Patienten war der Verletzungsmechanismus mit St&#252;rzen aus dem Stand zu Hause, in einem Pflegeheim oder im Freien (6, 3, 1) bekannt. 6&#47;14 erlitten Olekranonfrakturen, 5&#47;14 Frakturen am distalen Unterarm und 3 betrafen nur den distalen Radius. 1&#47;14 erlitt bilaterale Olekranonfrakturen, wobei in 6 F&#228;llen der rechte Unterarm und in 7 F&#228;llen der linke Unterarm betroffen war. Mit Ausnahme von 3 komplexen Olekranonfrakturen wurden alle Frakturen als typisch osteoporotisch eingestuft. Die Indikation f&#252;r einen chirurgischen Eingriff richtete sich nach dem Grad der Dislokation, dem Vorhandensein einer Weichteilbeteiligung oder der F&#228;higkeit des Patienten, Aktivit&#228;ten des t&#228;glichen Lebens durchzuf&#252;hren. 7&#47;14 hatten zus&#228;tzliche Verletzungen, darunter 5 weiter Frakturen an kleinen R&#246;hrenknochen, 1 H&#252;ftprellung und 1 mildes Sch&#228;delhirntrauma. Der GCS-Wert lag bei 7 Patienten bei 14, der CFS-Score bei 5, der TRST-Score im Durchschnitt bei 3,25 und der NRS bei 3,6. Der MMS war bei 62 &#37; alteriert. Bei 6&#47;14 war eine Osteoporose bekannt, bei 6&#47;14 wurde sie erstmals diagnostiziert, w&#228;hrend in 2 F&#228;llen keine Osteoporosebeurteilung vorgenommen wurde. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer betrug 14,6 Tage. Vor der Verletzung lebten 11 Patienten zu Hause, w&#228;hrend 3 in Pflegeheimen untergebracht waren. Nach der Verletzung kehrten 8 nach Hause zur&#252;ck, 6 wurden in Pflegeheime eingewiesen. 5&#47;14 Patienten ben&#246;tigten innerhalb der folgenden 12 Monate Hilfe in der Notaufnahme. 8&#47;14 Patienten starben in der Nachbeobachtungszeit, davon 2 an einer anderen Unterarmfraktur.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion und Schlussfolgerung: </Mark1>Entgegen unserer Annahme, dass sich diese Subgruppe in Bezug auf Demografie, mentalen Status, Mobilit&#228;tsgrad und Ergebnis signifikant von einer Gruppe mit Oberschenkelfrakturen unterscheiden w&#252;rde, waren diese Patienten recht &#228;hnlich: Mindestens 1&#47;4 verlor seine Unabh&#228;ngigkeit und Mobilit&#228;t. 6&#47;14 ben&#246;tigten ambulante Pflege oder ein Pflegeheim und weitere 3&#47;14 starben. Weitere Studien sind erforderlich, um diese sehr kleine Untergruppe besser zu verstehen. Die Mutmassung, bei Verletzungen der oberen Extremit&#228;t eine bessere Kognition erwartet werden kann (Abfangbewegungen) hat sich nicht best&#228;tigt. </Pgraph></TextBlock>
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