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    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-25ifam048</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Gemeinsam f&#252;r unsere Patient:innen und ihre Familien &#8211; familienorientiertes Arbeiten im Team mit MFA und Physician Assistants</Title>
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          <Affiliation>Praxis f&#252;r Familienmedizin, Duisburg</Affiliation>
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          <Affiliation>Praxis Dr. med. Sebastian Hohmann</Affiliation>
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      <DatePublished>20251031</DatePublished>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Institut f&#252;r Allgemeinmedizin (ifam), UKD, D&#252;sseldorf</MeetingCorporation>
        <MeetingName>8. Wissenschaftlicher Kongress &#8222;Familienmedizin in der haus&#228;rztlichen Versorgung der Zukunft&#8220;</MeetingName>
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        <MeetingSession>Abstracts</MeetingSession>
        <MeetingCity>D&#252;sseldorf</MeetingCity>
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          <DateFrom>20251115</DateFrom>
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    <ArticleNo>25ifam04</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph>Familienorientiertes Arbeiten in der Prim&#228;rversorgung ist hochkomplex. Wir sto&#223;en dabei t&#228;glich an Grenzen, die aber ganz &#252;berwiegend nicht im medizinischen, sondern im psychosozialen Bereich liegen. Gerade hier ist es wichtig neben der medizinischen Expertise ein gutes Gesp&#252;r daf&#252;r zu haben, an welcher Stelle und zu welchem Zeitpunkt mit welcher Expertise andere Professionen hinzugezogen werden k&#246;nnen. Klassischerweise stehen daf&#252;r bisher unsere medizinischen Fachangestellten (MFA) zur Verf&#252;gung, die in der Regel einen deutlich niedrigschwelligeren Zugang zu den Patient:innen und ihren Familien haben als Haus&#228;rzt:innen. </Pgraph><Pgraph>Mit der Aufnahme einer physician assistant (PA) in das Praxisteam ver&#228;ndert sich dieses System nachhaltig. Durch die &#220;bernahme von Routineprozessen in der Delegation entsteht f&#252;r die MFA ein:e neue:r Ansprechpartner:in, die ebenfalls ihre Fragen beantworten kann. Auch f&#252;r die Patient:innen entsteht eine neue Ansprechperson mit hohem medizinischen Sachverstand und in der Regel mehr Zeit f&#252;r sie als von &#228;rztlicher Seite. Wichtig ist f&#252;r das Vertrauen, dass diese sich im Zweifelsfall aber immer im &#196;rzteteam r&#252;ckversichern kann. Gerade in der langj&#228;hrigen Betreuung von Familien, in der vielf&#228;ltige Transformationsprozesse stattfinden, aber auch immer wieder konfliktbeladene Situationen entstehen, k&#246;nnen so, innerhalb einer Praxis, die Beziehungsstrukturen gewechselt, beziehungsweise auf mehrere Schultern verteilt werden, w&#228;hrend die gesamte medizinische Verantwortung bei dem Arzt&#47;der &#196;rztin bleibt. Durch diese Einf&#252;hrung einer dritten Hierarchieebene brechen traditionelle patriarchalische Strukturen auf, Kommunikation auf Augenh&#246;he kann schnell und selbstverst&#228;ndlich entstehen. Shared Decision Making und die flexible Betreuung von Patchworkfamilien k&#246;nnen so zeitgem&#228;&#223; sichergestellt werden.</Pgraph><Pgraph>Ich hatte in einer fr&#252;heren Arbeit herausgearbeitet, dass Praxisteams als Praxisfamilie betrachtet werden k&#246;nnen. Systemisch wird hier durch die PA eine weitere, neue Rolle ausgef&#252;llt <TextLink reference="1"></TextLink>. In einer Familie wird die Position fast alles zu k&#246;nnen, aber eben nicht selbst entscheiden zu d&#252;rfen, typischerweise Jugendlichen zugeschrieben. Es ist daher durchaus denkbar, dass durch die Einbindung einer PA in die Praxis sich die Ansprechbarkeit speziell f&#252;r jugendliche Patient:innen, die bisher weder beim Kinderarzt noch beim Hausarzt ihren Platz haben, verbessert. Dies w&#228;re eine hervorragende Chance die Versorgung auch dieser wichtigen Altersgruppe sicherzustellen, in der die Grundsteine f&#252;r eine gute Gesundheitskompetenz gelegt werden.</Pgraph></TextBlock>
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      <Reference refNo="2">
        <RefAuthor>Hemming B</RefAuthor>
        <RefTitle>P&#228;diatrische Grundversorgung und Familienmedizin</RefTitle>
        <RefYear>2013</RefYear>
        <RefBookTitle>Familienmedizin in der haus&#228;rztlichen Versorgung der Zukunft</RefBookTitle>
        <RefPage>239-45</RefPage>
        <RefTotal>Hemming B. P&#228;diatrische Grundversorgung und Familienmedizin. In: Kalitzkus V, Wilm S, Herausgeber. Familienmedizin in der haus&#228;rztlichen Versorgung der Zukunft. D&#252;sseldorf: dup; 2013. S. 239-45.</RefTotal>
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        <RefAuthor>KVWL</RefAuthor>
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        <RefYear>2023</RefYear>
        <RefBookTitle>Ein Fall f&#252;r Zwei: Dieses PA-Duo sorgt f&#252;r echte Entlastung: Modellprojekt untersucht den Einsatz von Physician Assistants in der ambulanten Versorgung. Pressemitteilung</RefBookTitle>
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        <RefTotal>KVWL. Ein Fall f&#252;r Zwei: Dieses PA-Duo sorgt f&#252;r echte Entlastung: Modellprojekt untersucht den Einsatz von Physician Assistants in der ambulanten Versorgung. Pressemitteilung. 2023 &#91;Zugriff 20. Juni 2023&#93;. Verf&#252;gbar unter: https:&#47;&#47;www.kvwl.de&#47;pressemitteilungen&#47;detail&#47;nachricht-ein-fall-fuer-zwei-dieses-pa-duo-sorgt-fuer-echte-entlastung</RefTotal>
        <RefLink>https:&#47;&#47;www.kvwl.de&#47;pressemitteilungen&#47;detail&#47;nachricht-ein-fall-fuer-zwei-dieses-pa-duo-sorgt-fuer-echte-entlastung</RefLink>
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        <RefAuthor>Hemming A</RefAuthor>
        <RefTitle>Fluch oder Segen&#63; Wenn der Hausarzt die ganze Familie betreut</RefTitle>
        <RefYear>2017</RefYear>
        <RefBookTitle>51. Kongress f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin. D&#252;sseldorf, 21.-23.09.2017</RefBookTitle>
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        <RefTotal>Hemming B, Hemming A. Fluch oder Segen&#63; Wenn der Hausarzt die ganze Familie betreut. In: 51. Kongress f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin. D&#252;sseldorf, 21.-23.09.2017. D&#252;sseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2017. Doc17degam002. DOI: 10.3205&#47;17degam002</RefTotal>
        <RefLink>https:&#47;&#47;doi.org&#47;10.3205&#47;17degam002</RefLink>
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