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      <Title language="de">Leuk&#228;misches Irisinfiltrat bei akuter lymphatischer Leuk&#228;mie im Kindesalter</Title>
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        <MeetingCorporation>Sachsen-Anhaltisch-Th&#252;ringische Augen&#228;rztegesellschaft</MeetingCorporation>
        <MeetingName>32. Jahrestagung der Sachsen-Anhaltisch-Th&#252;ringischen Augen&#228;rztegesellschaft &#8211; SATh</MeetingName>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Einleitung:</Mark1> Eine Beteiligung des vorderen Augenabschnitts im Rahmen einer Leuk&#228;mie ist sehr selten (0,5&#37;&#8211;2,5&#37; der Rezidive), tritt jedoch bei akuter lymphoblastischer Leuk&#228;mie am h&#228;ufigsten auf und geht oftmals mit einer schlechten Prognose sowie einer verk&#252;rzten &#220;berlebenszeit einher. Vorwiegend pr&#228;sentieren sich histopathologische Ver&#228;nderungen jedoch im Bereich der Retina: als Aderhautinfiltrate, retinale Vaskulopathien oder eine Infiltration der Papille. R&#246;tungen, Photophobie und verschwommenes Sehen sind oftmals die ersten Symptome und sollten besonders bei Patienten mit einer h&#228;matologischen Grunderkrankung an eine Masquarade einer intraokul&#228;ren Manifestation denken lassen. Frei zirkulierende Leuk&#228;miezellen k&#246;nnen z.B. im Bereich der Vorderkammer neben einer Augendrucksteigerung, ein Pseudohypopyon oder ein spontanes Hyph&#228;ma ausbilden. Eine okul&#228;re Beteiligung kann somit die erste sichtbare Manifestation einer systemischen Erkrankung, mit gleichzeitiger Beteiligung des ZNS oder des Knochenmarks sein.</Pgraph><Pgraph>Case Report: Ein 14-j&#228;hriger Patient stellte sich erstmalig bei progredienter R&#246;tung und Verdacht auf eine entz&#252;ndliche Uveitis links in unserer Klinik vor. Bei anamnestisch bekannter Common-ALL mit Hyperleukozytose (ED 2014) und bereits 2-maligem ZNS-Rezidiv erfolgte zun&#228;chst die lokale Therapie mit Prednisolon-Augentropfen, worunter sich eine Besserung des Befundes zeigte. Im Verlauf kam es jedoch zu einer deutlichen Augeninnendrucksteigerung und Auff&#228;lligkeiten im Bereich des vorderen Augenabschnitts (Irisverdickung, Heterochromie sowie ungew&#246;hnlicher Irisgef&#228;&#223;zeichnung). Es erfolgte zur Diagnosesicherung eine Irisbiopsie mit Vorderkammerprobe, welche den Verdacht eines Infiltrats der bekannten B-lymphoblastischen Leuk&#228;mie best&#228;tigte. Eine durchgef&#252;hrte Beckenkamm- und Lumbalpunktion zeigte keine weiteren Infiltrationen von Knochenmark und Liquor, sodass es sich diagnostisch um ein isoliertes extramedull&#228;res Rezidiv handelte. Unmittelbar postoperativ kam es aufgrund der vermehrten Zellaussaat zu einem erneuten Druckanstieg mit Pseudohypopyon. Eine intensive antiglaukomat&#246;se und antientz&#252;ndliche Therapie f&#252;hrte zu einer raschen Besserung des Befundes. Therapeutisch wurden mit der Familie die M&#246;glichkeiten einer kurativen lokalen Radiation (20&#8211;24 Gy) mit adjuvanter Chemotherapie sowie einer prim&#228;ren Enukleation besprochen. Der Entscheid diesbez&#252;glich ist aktuell noch ausstehend.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnis:</Mark1> Bei unspezifischen Entz&#252;ndungssymptomen im Bereich des vorderen Augenabschnitts, therapierefrakt&#228;ren Verl&#228;ufen und einer h&#228;matoonkologischen Vorgeschichte sollte immer an ein Rezidiv bzw. ein leuk&#228;misches Infiltrat gedacht werden. Eine schnelle zytologische Sicherung mittels Biopsie ist essentiell, um einen z&#252;gigen Therapiebeginn mittels einer Kombination aus Radio- und Chemotherapie einzuleiten und die &#220;berlebenschancen, Symptomverschlechterung und Krankheitsprogression ma&#223;geblich positiv zu beeinflussen.</Pgraph></TextBlock>
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