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    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Strabismus divergens intermittens</Title>
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      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Sachsen-Anhaltisch-Th&#252;ringische Augen&#228;rztegesellschaft</MeetingCorporation>
        <MeetingName>32. Jahrestagung der Sachsen-Anhaltisch-Th&#252;ringischen Augen&#228;rztegesellschaft &#8211; SATh</MeetingName>
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        <MeetingSession>Varia</MeetingSession>
        <MeetingCity>Oberhof</MeetingCity>
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    <ArticleNo>25sath25</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph>Der Vortrag befasst sich mit dem Strabismus divergens intermittens (intermittierende Exotropie), einer Schielform, die durch wechselnde Phasen von Parallelstand mit binokularem Sehen und manifestem Ausw&#228;rtsschielen mit Suppression oder Panoramasehen gekennzeichnet ist. </Pgraph><Pgraph>Entstehungshypothesen gehen von einer anomalen divergenten Ruhelage der Augen oder einer pathologisch erh&#246;hten Divergenzinnervation aus. Klinisch tritt die Erkrankung meist schon im Kindesalter auf, seltener zwischen dem 30.&#8211;45. Lebensjahr, und &#228;u&#223;ert sich neben der Abweichung eines Auges nach au&#223;en unter anderem auch durch zeitweises Zukneifen eines Auges bei Lichteinfall sowie ein reduziertes binokulares Sehen, ohne Doppeltsehen oder ausgepr&#228;gte asthenopische Beschwerden.</Pgraph><Pgraph>Die Einteilung erfolgt in verschiedene Typen (Neutraltyp, Divergenzexzesstyp, Pseudodivergenzexzesstyp, Konvergenzschw&#228;chetyp), abh&#228;ngig von der Differenz zwischen Fern- und Nahwinkel. Diagnostisch wichtig sind neben dem Refraktionsausgleich wiederholte Messungen des Schielwinkels und des BOS, da die Kompensationsf&#228;higkeit des Schielwinkels und die Qualit&#228;t des BOS schwankt.</Pgraph><Pgraph>Therapeutisch stehen konservative Ans&#228;tze wie Okklusion, orthoptische &#220;bungen oder in Ausnahmef&#228;llen Minusgl&#228;ser zur Verf&#252;gung, wobei Prismen kaum Nutzen zeigen. Operativ ist eine Intervention angezeigt, wenn die Binokularfunktion gef&#228;hrdet ist, z. B. bei h&#228;ufigem manifestem Schielen oder sozial st&#246;render Auff&#228;lligkeit. Die chirurgische Strategie richtet sich nach dem Typ der Exotropie und zielt auf eine Vollkorrektur des pr&#228;operativen Winkels.</Pgraph><Pgraph>Die Prognose bleibt aufgrund hoher Rezidivraten herausfordernd: In 30&#8211;40&#37; der F&#228;lle ist innerhalb von zwei Jahren ein Zweiteingriff notwendig. Eine gezielte &#220;berkorrektur mit l&#228;ngerer postoperativer Diplopie gilt nicht als empfehlenswert. Daher ist eine ausf&#252;hrliche pr&#228;operative Aufkl&#228;rung &#252;ber die Rezidivwahrscheinlichkeit essenziell.</Pgraph></TextBlock>
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