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    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-25dgpp401</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Poster</ArticleType>
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      <Title language="de">&#8222;Ich ging zur Chorprobe und ich hatte nur noch Angst zu singen&#8220; &#8211; Aspekte des psychoemotionalen Dysodie-Erlebens betroffener Opernchors&#228;nger&#42;innen</Title>
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        <Address>Martin-Luther-Universit&#228;t Halle-Wittenberg, Institut f&#252;r Musik, Medien- und Sprechwissenschaften, Abteilung Sprechwissenschaft und Phonetik, Halle (Saale), Deutschland<Affiliation>Martin-Luther-Universit&#228;t Halle-Wittenberg, Institut f&#252;r Musik, Medien- und Sprechwissenschaften, Abteilung Sprechwissenschaft und Phonetik, Halle (Saale), Deutschland</Affiliation></Address>
        <Email>antje.spacek&#64;online.de</Email>
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          <Affiliation>Martin-Luther-Universit&#228;t Halle-Wittenberg, Institut f&#252;r Musik, Medien- und Sprechwissenschaften, Abteilung Sprechwissenschaft und Phonetik, Halle (Saale), Deutschland</Affiliation>
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      <DatePublished>20250925</DatePublished>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingId>M0623</MeetingId>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Phoniatrie und P&#228;daudiologie</MeetingCorporation>
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        <MeetingTitle>41. Wissenschaftliche Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Phoniatrie und P&#228;daudiologie (DGPP)</MeetingTitle>
        <MeetingSession>Stimme I</MeetingSession>
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          <DateFrom>20250925</DateFrom>
          <DateTo>20250928</DateTo>
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    <ArticleNo>P10</ArticleNo>
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    <Abstract language="de" linked="yes"><Pgraph><Mark1>Hintergrund:</Mark1> Ein komplexer Bestandteil des Krankheitsbildes Dysodie ist das individuelle psychoemotionale Erleben der betroffenes S&#228;nger&#42;innen. Es bedingt Krankheitsverlauf und Prognose und ist damit von gro&#223;er Bedeutung f&#252;r die Dysodiebehandlung und -pr&#228;vention.</Pgraph><Pgraph>Chors&#228;nger&#42;innen sind dabei besonderen stimmlichen Herausforderungen ausgesetzt und bilden eine Dysodie-Risikogruppe. Die vorliegende empirisch-qualitative Studie besch&#228;ftigt sich mit der Fragestellung, wie sich das psychoemotionale Dysodie-Erleben betroffener Opernchors&#228;nger&#42;innen gestaltet, welche Auswirkungen die Stimmerkrankung hat und welche Konsequenzen die Betroffenen ziehen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Material und Methoden:</Mark1> Die Datenerhebung erfolgte anhand von semi-strukturierten, qualitativen Einzelinterviews.</Pgraph><Pgraph>Die Proband&#42;innengruppe bildeten f&#252;nf Opernchors&#228;nger&#42;innen (Alter: 37&#8211;60 J.; 2 w.&#47; 3 m.) eines mitteldeutschen Opernchores, die bereits selbst eine Dysodie erlebt hatten.</Pgraph><Pgraph>Der theoriebasierte Leitfaden unterteilte sich in die Themenbl&#246;cke Allgemeine Aspekte&#47; Auswirkungen&#47; Behandlung und Verlauf der Dysodie.</Pgraph><Pgraph>Die 60-min&#252;tigen Interviews wurden verschriftlicht und mittels qualitativer Inhaltsanalyse (nach Mayring) anhand eines Kategoriesystems ausgewertet, das sich an der wissenschaftlichen Fragestellung der Studie orientierte.</Pgraph><Pgraph>Die Anwendung der Inhaltsanalyse erfolgte mithilfe der Software MAXQDA.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Die psychoemotionalen Auswirkungen von Dysodien sind gravierend und betreffen verschiedene Lebensbereiche. Neben beruflichen Einschr&#228;nkungen bis zur Berufsunf&#228;higkeit umfassen sie private Einschr&#228;nkungen und psychische Krisen.</Pgraph><Pgraph>Das Arbeitsumfeld &#8222;Oper&#8220;, gepr&#228;gt durch Leistungsdruck und Wettbewerb, ist ein wesentlicher Einflussfaktor.</Pgraph><Pgraph>Zentrale Erkenntnis dieser Studie ist die Bedeutung des sozialen Umfelds: Hilfreiche Unterst&#252;tzung seitens Familie&#47;Freunde stand ein Sensibilit&#228;ts- und Verst&#228;ndnismangel bis hin zu Mobbing seitens des beruflichen Umfelds gegen&#252;ber.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Schlussfolgerungen:</Mark1> Dysodien bei Opernchors&#228;nger&#42;innen sind ein komplex und beeintr&#228;chtigen die stimmliche Leistungsf&#228;higkeit, das psychisches Wohlbefinden und die berufliche Zufriedenheit. Eine ganzheitliche Betreuung und Unterst&#252;tzung ist von entscheidender Bedeutung, um das Dysodie-Erleben bei Opernchors&#228;nger&#42;innen zu verbessern (St&#228;rkung der Resilienz, Sensibilisierung des beruflichen Umfelds, gezielte Schulung von Dysodietherapeut&#42;innen). Unseres Erachtens bedarf es zudem einer spezialisierte Ausbildung von Dysodietherapeuten.</Pgraph></Abstract>
    <TextBlock name="Text" linked="yes">
      <MainHeadline>Text</MainHeadline><SubHeadline>Hintergrund</SubHeadline><Pgraph>Die vorliegende Studie besch&#228;ftigt sich mit dem individuellen Erleben von Dysodien bei betroffenen Opernchors&#228;nger&#42;innen. Als k&#246;rpereigenes Instrument stellt die Singstimme nicht nur das zentrale Ausdrucksmittel von S&#228;nger&#42;innen dar, sie ist zudem das Fenster in die Pers&#246;nlichkeit und das individuelle emotionale Erleben. Die enorme Stimmbelastung der Berufss&#228;nger&#42;innen kann Ursache f&#252;r Dysodien sein <TextLink reference="1"></TextLink>. Diese beeintr&#228;chtigen die k&#252;nstlerische Darbietung, das gesamte Berufs- und Privatleben sowie die psychische Verfassung der betroffenen S&#228;nger&#42;innen. Gleichzeitig handelt es sich um ein gesellschaftlich h&#228;ufig tabuisiertes oder nicht angemessen wahrgenommenes Thema, mit dem sich betroffene S&#228;nger&#42;innen oftmals allein gelassen f&#252;hlen. Insbesondere Chors&#228;nger&#42;innen sind wegen der eingeschr&#228;nkten Selbstwahrnehmung der eigenen Stimme beim Singen im Chor einem erh&#246;hten Risiko f&#252;r Stimmerkrankungen ausgesetzt. Die beim chorischen Singen notwendige Stimmanpassung kann zudem eine Vernachl&#228;ssigung der eigenen Stimmtechnik bewirken <TextLink reference="2"></TextLink>. Leistungs- und Konkurrenzgedanken, zu dicht getaktete Proben, fehlende Erholungsphasen und anspruchsvolle Anweisungen von Chorleitung und Regie sind weitere starke Belastungsfaktoren <TextLink reference="3"></TextLink>. Auswirkungen von Dysodien sind mitnichten zu bagatellisieren, denn sie k&#246;nnen die stimmliche Leistungsf&#228;higkeit bis hin zur Berufsunf&#228;higkeit einschr&#228;nken. Gleichzeitig ist in einem so leistungsfokussierten Beruf wenig Raum f&#252;r die pers&#246;nliche bzw. psychische Bew&#228;ltigung der Stimmerkrankung gegeben. </Pgraph><SubHeadline>Material und Methoden</SubHeadline><Pgraph>Es wurden f&#252;nf Opernchors&#228;nger&#42;innen (2 wbl. &#47; 3 m.; &#248;-Alter: 53 Jahre; 37&#8211;60 J.; Stimmgattung: 2 Soprane, 1 Tenor, 1 Bariton, 1 Bass) eines gro&#223;en Opernchores in Ostdeutschland interviewt, die bereits selbst eine Dysodie erlebt hatten. Die Untersuchung erfolgte anhand semi-strukturierter, qualitativer Einzelinterviews. Den Interviews ladg ein theoriebasierter Leitfaden zugrunde, der sich in vier Themenbl&#246;cke unterteilte: Allgemeine Aspekte der Dysodie (Ursache &#47; Symptomatik &#47; Symptombeginn), Auswirkungen der Dysodie (beruflich &#47; privat &#47; psychisch), Umgang der Betroffenen mit der Dysodie und Behandlungsprozess und Krankheitsverlauf der Dysodie.</Pgraph><Pgraph>Die Proband&#42;innen wurden zun&#228;chst zum freien Bericht mit eigener Relevanzsetzung ermutigt. Weitere relevanten Aspekte wurden im Zuge konkreter Interviewfragen erfasst. Die ca. 60-min&#252;tigen Interviews wurden in gesch&#252;tzter Atmosph&#228;re durchgef&#252;hrt und audiodokumentiert. Die Audioaufnahmen wurden verschriftlicht und anhand der Methode der qualitativen Inhaltsanalyse <TextLink reference="4"></TextLink> mithilfe der Software &#8222;MAXQDA&#8220;ausgewertet. Im Zentrum der Auswertung stand die Anwendung eines Kategoriesystems, das sich an der zugrundeliegenden Fachliteratur sowie der wissenschaftlichen Fragestellung des Forschungsprojekts und dem Interviewleitfaden orientierte. </Pgraph><SubHeadline>Ergebnisse</SubHeadline><Pgraph>Die Ergebnisse dieser Studie verdeutlichen die Vielschichtigkeit des individuellen Erlebens und Verarbeitens von Dysodien bei Opernchors&#228;nger&#42;innen. Die Auswirkungen von Dysodien sind oftmals gravierend und haben Einfluss auf verschiedene Lebensbereiche der Betroffenen: Neben massiven Einschr&#228;nkungen in der beruflichen Aus&#252;bung bis hin zur Berufsunf&#228;higkeit umfassen sie pers&#246;nliche Krisen und psychische Belastungen. Insbesondere das Arbeitsklima an der Oper, das nach Aussage der S&#228;nger&#42;innen durch starken Leistungsdruck und intensiven Wettbewerb gepr&#228;gt ist, wurde als wesentlicher Einflussfaktor auf das Dysodie-Erleben identifiziert. Die Kombination aus stimmlicher &#220;berlastung, unzureichender Stimmtechnik und den Belastungen des opernchorischen Arbeitsumfelds beg&#252;nstigen die Entstehung von Stimmerkrankungen. </Pgraph><Pgraph>Eine zentrale Erkenntnis dieser Studie ist dabei die Bedeutung des sozialen Umfelds f&#252;r den Umgang mit Dysodien. W&#228;hrend im Privaten der Kreis von Familie und Freund&#42;innen als wertsch&#228;tzend und unterst&#252;tzend wahrgenommen wurde, berichteten die Proband&#42;innen von mangelnder Sensibilit&#228;t und Verst&#228;ndnis im beruflichen Umfeld. Auch von Mobbing innerhalb des Kollegiums wurde berichtet. Dies hatte eine Verst&#228;rkung des Leidensdrucks und des Isolationsempfindens zur Folge, wodurch das Arbeitsumfeld zu einem zus&#228;tzlichen Belastungsfaktor wurde. In Bezug auf die Behandlung von Dysodien wurden unterschiedliche Erfahrungen und Bed&#252;rfnisse der Proband&#42;innen identifiziert. W&#228;hrend einige Teilnehmer&#42;innen mit ihrer Behandlung zufrieden waren und eine verbesserte Stimmtechnik erlernten, &#228;u&#223;erten andere Unzufriedenheit &#252;ber Unsicherheit und mangelnde Expertise seitens der Behandler&#42;innen und fehlende Ber&#252;cksichtigung ihrer berufsspezifischen Anforderungen. </Pgraph><SubHeadline>Diskussion</SubHeadline><Pgraph>Diese Studie zeigt, dass Dysodien bei Opernchors&#228;nger&#42;innen ein weitreichendes und komplexes Ph&#228;nomen sind, das nicht nur die stimmliche Leistungsf&#228;higkeit, sondern auch das psychische Wohlbefinden und die berufliche Zufriedenheit beeintr&#228;chtigt. Die Entstehung von Stimmerkrankungen wird durch berufsbedingte Stressoren, Stimm&#252;berlastung und eine unzureichende Gesangstechnik beg&#252;nstigt. Eine personalisierte und ausdifferenzierte Betreuung und Unterst&#252;tzung von professionellen S&#228;nger&#42;innen, sowohl auf individueller als auch auf institutioneller Ebene, wirkt sich positiv auf das Erleben und den Behandlungsprozess der Dysodie aus. Eine umfassende Aufkl&#228;rung bez&#252;glich des Krankheitsbildes Dysodie und seiner Risikofaktoren ist f&#246;rderlich zur Pr&#228;vention und Enttabuisierung von Singstimmst&#246;rungen und erh&#246;ht die Sensibilit&#228;t innerhalb des Opernchores f&#252;r das Thema. Sie sollten in Schulungen in der Oper von dysodieerfahrenen Gesangsp&#228;dagog&#42;innen oder Stimmtherapeut&#42;innen durchgef&#252;hrt werden. </Pgraph><SubHeadline>Fazit</SubHeadline><Pgraph>Opernchors&#228;nger&#42;innen sehen sich mit besonderen stimmlichen Herausforderungen konfrontiert. Einzelnen Chorist&#42;innen wird tendenziell weniger Aufmerksamkeit zuteil als Solist&#42;innen. Weitere Forschung zu dem Thema sowie die gezielte Ausbildung von Dysodie-Therapeut&#42;innen scheinen unerl&#228;sslich zu sein, um eine optimale Beratung und Behandlung von S&#228;nger&#42;innen mit Dysodie zu gew&#228;hrleisten.</Pgraph></TextBlock>
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        <RefTotal>Childs LF, Rao A, Mau T. Profile of Injured Singers: Expectations and Insights. Laryngoscope. 2022 Nov;132(11):2180-6. DOI: 10.1002&#47;lary.30015</RefTotal>
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        <RefTotal>Sharma V, Nayak S, Devadas U. A survey of vocal health in church choir singers. Eur Arch Otorhinolaryngol. 2021 Aug;278(8):2907-17. DOI: 10.1007&#47;s00405-021-06770-0</RefTotal>
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