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      <Title language="de">Spontane Laut&#228;u&#223;erungen Neugeborener aus einem arabischsprachigen Umfeld</Title>
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        <Email>katharina.patan&#64;rub.de</Email>
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      <DatePublished>20250925</DatePublished>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Phoniatrie und P&#228;daudiologie</MeetingCorporation>
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        <MeetingTitle>41. Wissenschaftliche Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Phoniatrie und P&#228;daudiologie (DGPP)</MeetingTitle>
        <MeetingSession>Sprechen und Sprache</MeetingSession>
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  <OrigData>
    <Abstract language="de" linked="yes"><Pgraph><Mark1>Hintergrund:</Mark1> Die vorsprachliche Entwicklung beginnt bereits intrauterin. Dabei pr&#228;gen vor allem Sprachmelodie und -rhythmus der jeweiligen Muttersprache die sp&#228;tere Lautproduktion des Neugeborenen, wie Untersuchungen an deutsch, franz&#246;sisch, schwedisch und japanisch aufwachsenden Kindern zeigten. Die arabische Sprache zeichnet sich durch charakteristische Pharyngeallaute aus. Bislang gibt es kaum Sprachentwicklungsdaten zu Kindern aus dem arabischen Sprachumfeld. Ziel der vorliegenden Studie war es, erstmalig akustische Daten arabischer Neugeborener zu erheben und mit Daten deutschsprachiger zu vergleichen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Material und Methoden:</Mark1> In einer prospektiven Kohortenstudie wurden 20 Neugeborene arabisch sprechender M&#252;tter mit unauff&#228;lligen perinatalen Parametern innerhalb von 24&#8211;72 h postpartum bei der nat&#252;rlichen Eltern-Kind-Interaktion im St. Elisabeth-Hospital Bochum aufgenommen. Die Audioaufnahmen wurden mit der Open-Source-Software PRAAT (Boersma und Weenink, Version 6.4.16) ausgewertet. Erfasst wurden die Vokalisationsl&#228;nge und die Auftrittsh&#228;ufigkeit laryngealer Konstriktionen. Eine Kontrollgruppe eutropher deutscher Neugeborener aus dem ZVES-Archiv diente zum Vergleich. Die statistische Analyse erfolgte mit Jamovi (Version 2.6.26.0).</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Die Vokalisationsl&#228;nge unterschied sich nicht signifikant zwischen den arabischen und deutschen Neugeborenen. Arabische Neugeborene produzierten jedoch signifikant h&#228;ufiger Vokalisationen mit laryngealen Konstriktionen als deutsche (p&#61;0,03; d&#61;1,02). Sowohl Vokalisationen mit nur einer einzigen (p&#61;0,02) als auch solche mit mehrfachen Konstriktionen (p&#61;0,002) kamen h&#228;ufiger vor. Laute mit Konstriktionen waren insgesamt signifikant l&#228;nger als solche ohne (p&#60;0,001). </Pgraph><Pgraph><Mark1>Schlussfolgerungen:</Mark1> Die vorliegenden Daten deuten auf sprachspezifische Unterschiede in der vorsprachlichen Entwicklung. Dabei zeigen Neugeborene mit arabischer Umgebungssprache Vorstufen der charakteristischen Pharyngeallaute der arabischen Sprache durch einen vermehrten Einsatz laryngealer Konstriktionen. Das Wissen um solche sprachspezifischen Besonderheiten bei jungen S&#228;uglingen ist in der Diagnostik auff&#228;lliger Entwicklungsverl&#228;ufe unverzichtbar.</Pgraph></Abstract>
    <TextBlock name="Text" linked="yes">
      <MainHeadline>Text</MainHeadline><SubHeadline>Hintergrund</SubHeadline><Pgraph>Die vorsprachliche Entwicklung beginnt bereits intrauterin <TextLink reference="1"></TextLink>. Dabei pr&#228;gen Sprachmelodie und -rhythmus der Muttersprache die sp&#228;tere Lautproduktion des Neugeborenen <TextLink reference="2"></TextLink>. So bevorzugen zum Beispiel franz&#246;sische Neugeborene beim Weinen h&#228;ufiger steigende Melodieverl&#228;ufe, wie sie f&#252;r das Franz&#246;sische charakteristisch sind <TextLink reference="3"></TextLink>. Das Arabische unterscheidet sich vom Deutschen insbesondere durch die Verwendung von Pharyngeal- und Kehllauten <TextLink reference="4"></TextLink>, die durch Konstriktionsph&#228;nomene erzeugt werden. Bislang liegen keine Untersuchungen dazu vor, ob sich nicht nur melodisch-rhythmische Eigenschaften der Umgebungssprache, sondern auch markante Konstriktionsph&#228;nomene im Weinen Neugeborener widerspiegeln k&#246;nnten. Ziel dieser Pilotstudie war es, dieser Frage nachzugehen. </Pgraph><SubHeadline>Material und Methoden</SubHeadline><Pgraph>In einer prospektiven Kohortenstudie wurden 24&#8211;72 Stunden postpartum die spontanen Laut&#228;u&#223;erungen (Weinen) w&#228;hrend der nat&#252;rlichen Eltern-Kind-Interaktionen von 20 Neugeborenen (13 weiblich, 7 m&#228;nnlich) aus einem prim&#228;r arabischsprachigen Umfeld mit einem durchschnittlichen Gestationsalter von 39&#43;6 (&#177;1&#43;2) SSW, einem unauff&#228;lligen Geburtsverlauf und Neugeborenenh&#246;rscreening mittels eines Digitalrecorders und eines Kondensatormikrofons aufgezeichnet und anschlie&#223;end die pseudonymisierten Audiodaten mit der Open-Source-Software PRAAT (Version 6.4.19, Boersma &#38; Weenink) segmentiert und annotiert. Dabei wurden neben den Lautl&#228;ngen die einzelnen evozierten laryngealen Konstriktionen erfasst und der sogenannte <Mark2>laryngeale Konstriktionsindex</Mark2> (Laryngeal Constriction Index, LCI) f&#252;r jedes Kind als Verh&#228;ltnis der Laute mit laryngealen Konstriktionen zur Gesamtzahl der Laute berechnet. Als Kontrollgruppe diente ein Kollektiv von 20 eutrophen Neugeborenen aus einem prim&#228;r deutschsprachigen Umfeld aus dem Archiv des Zentrums f&#252;r vorsprachliche Entwicklung und Entwicklungsst&#246;rungen am Universit&#228;tsklinikum W&#252;rzburg. Gruppenunterschiede wurden mittels t-Tests, Mann-Whitney-U-Test sowie Wilcoxon-Test analysiert. Die statistische Auswertung erfolgte mit IBM SPSS Statistics (Version 29.0.2.0).</Pgraph><SubHeadline>Ergebnisse</SubHeadline><Pgraph>Die mithilfe des LCI ermittelte Pr&#228;valenz laryngealer Verengungsph&#228;nomene (laryngeale Konstriktionen) war bei arabischen Neugeborenen mit 35&#37; signifikant h&#246;her als bei deutschen mit 18&#37; (p&#60;,01) (Abbildung 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="figure" />). Einzelkonstriktionen traten im Mittel in beiden Gruppen signifikant h&#228;ufiger auf als Mehrfachkonstriktionen (Arabisch: 19,9&#37; vs. 14,8&#37;; Deutsch: 12,4&#37; vs. 5,3&#37;; jeweils p&#60;,05). Der LCI unterschied sich nicht signifikant zwischen syrischen (n&#61;12) und Neugeborenen aus anderen levantinischen L&#228;ndern (n&#61;6) (p&#61;0,44). Die mittlere Lautdauer war bei Neugeborenen mit arabischsprachiger Umgebung signifikant l&#228;nger als bei solchen aus deutschsprachiger Umgebung (1,12&#177;0,30 s vs. 0,90&#177;0,25 s). Laute mit Konstriktionsph&#228;nomenen waren im Durchschnitt signifikant l&#228;nger (Arabisch: 1,65&#177;0,51 s; Deutsch: 1,32&#177;0,50 s) als solche ohne (Arabisch: 0,88&#177;0,27 s; Deutsch: 0,82&#177;0,21 s; p&#60;,001) (Abbildung 2 <ImgLink imgNo="2" imgType="figure" />).</Pgraph><SubHeadline>Diskussion</SubHeadline><Pgraph>Laryngeale Konstriktionen treten bei Neugeborenen universell auf und gelten als typisches Merkmal fr&#252;her vokaler &#196;u&#223;erungen <TextLink reference="5"></TextLink>. Im Verlauf des ersten Lebensjahres nehmen sie in ihrer H&#228;ufigkeit bis zum Alter von etwa 3,5 Monaten im Weinen von S&#228;uglingen mit deutschsprachiger Umgebung zu. Danach nimmt ihre H&#228;ufigkeit ab <TextLink reference="6"></TextLink>. In arabischsprachiger Umgebung gibt es bisher keine L&#228;ngsschnittstudien. Eine m&#246;gliche Erkl&#228;rung laryngealer Konstriktionsph&#228;nomene k&#246;nnte in einer Schutzfunktion des Larynx liegen, beispielsweise zur Pr&#228;vention von Aspiration <TextLink reference="7"></TextLink>. Unsere Ergebnisse zeigen, dass laryngeale Konstriktionen im Weinen Neugeborener aus arabischsprachiger Umgebung signifikant h&#228;ufiger auftreten als bei Neugeborenen aus deutschsprachiger Umgebung. Dies k&#246;nnte neben den genannten physiologischen Gr&#252;nden zus&#228;tzlich durch die auditiv perzeptive pr&#228;natale Wahrnehmung bedingt sein <TextLink reference="8"></TextLink>, <TextLink reference="9"></TextLink>. Weiterf&#252;hrende Studien sollten dazu beitragen, die Bedeutung sprachspezifischer Faktoren bei der Auftrittsh&#228;ufigkeit laryngealer Konstriktionen zu kl&#228;ren und die respiratorisch-laryngealen Interaktionen bei der Produktion von S&#228;uglingslauten besser zu verstehen. </Pgraph><SubHeadline>Schlussfolgerung</SubHeadline><Pgraph>Die vorliegenden Ergebnisse zeigen sprachspezifische Unterschiede in der vorsprachlichen Lautproduktion. Dies unterstreicht die Bedeutung populationsspezifischer Referenzdaten f&#252;r die fr&#252;he Sprachdiagnostik. Eine bessere Kenntnis der vorsprachlichen Entwicklung k&#246;nnte langfristig dazu beitragen, Sprachentwicklungsst&#246;rungen fr&#252;hzeitiger zu erkennen und zu therapieren.</Pgraph></TextBlock>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 1: Vergleich der Laryngealen Konstriktionsindizes (LCIs) Neugeborener aus arabisch- oder deutschsprachiger Umgebung anhand eines Boxplots. Die LCI-Werte bei arabischsprachiger Umgebung lagen signifikant h&#246;her (p&#60;,01).</Mark1></Pgraph></Caption>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 2: Boxplot-Darstellung der Lautl&#228;ngen &#91;s&#93; bei Neugeborenen mit arabisch- oder deutschsprachiger Umgebung, getrennt nach Lauten mit und ohne laryngeale Konstriktion (I.K.). In beiden Gruppen waren die Laute mit Konstriktion signifikant l&#228;nger als jene ohne (p&#60;,001).</Mark1></Pgraph></Caption>
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