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    <ArticleType>Vortrag</ArticleType>
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      <Title language="de">Das Large Vestibular Aqueduct Syndrome &#8211; eine retrospektive Analyse assoziierter H&#246;rst&#246;rungen</Title>
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          <AcademicTitle>Dr.</AcademicTitle>
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        <Address>Charit&#233; &#8211; Universit&#228;tsmedizin Berlin, Klinik f&#252;r Audiologie und Phoniatrie, Charit&#233;platz 1, 10117 Berlin, Deutschland<Affiliation>Charit&#233; &#8211; Universit&#228;tsmedizin Berlin, Klinik f&#252;r Audiologie und Phoniatrie, Berlin, Deutschland</Affiliation></Address>
        <Email>samira-ira.zabaneh&#64;charite.de</Email>
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          <Affiliation>Max-Planck-Institut f&#252;r Kognitions- und Neurowissenschaften Leipzig, Leipzig, Deutschland</Affiliation>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Phoniatrie und P&#228;daudiologie</MeetingCorporation>
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        <MeetingTitle>41. Wissenschaftliche Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Phoniatrie und P&#228;daudiologie (DGPP)</MeetingTitle>
        <MeetingSession>H&#246;rst&#246;rungen fr&#252;h entdecken, versorgen und effektiv rehabilitieren IV</MeetingSession>
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    <ArticleNo>V22</ArticleNo>
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    <Abstract language="de" linked="yes"><Pgraph><Mark1>Hintergrund:</Mark1> Das Large Vestibular Aqueduct Syndrom (LVAS) ist eine Innenohrfehlbildung, bei der Druckeinwirkungen oder Traumata zu fortschreitender H&#246;rminderung bis zur Ertaubung f&#252;hren k&#246;nnen. Systematische Verlaufsdaten sind rar, jedoch zentral f&#252;r die Prognose und sportbezogene Handlungsempfehlungen. Diese retrospektive Studie erfasst Alter bei Diagnosestellung, H&#246;rverlauf und Versorgungsform und untersucht den Einfluss verschiedener Kopftraumata auf die H&#246;rverschlechterung.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Material und Methoden:</Mark1> In einer retrospektiven Analyse wurden die demographischen und diagnostischen Daten aller Patient&#42;innen unserer Klinik mit der Diagnose &#8222;Q16.5&#8220; (Innenohrfehlbildung, WHO) in den Jahren 2018 bis 2025 erfasst und deskriptiv statistisch ausgewertet. Eingeschlossen wurden F&#228;lle, bei denen ein audiometrisch gesicherter H&#246;rverlust sowie radiologisch ein LVAS mit Erweiterung des vestibul&#228;ren Aqu&#228;dukts &#62;1,5 mm vorlag, jedoch keine weiteren Mittel- oder Innenohrfehlbildungen festgestellt werden konnten.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Es konnten n&#61;13 Patient&#42;innen (9 weiblich) mit einem LVAS eingeschlossen werden, wobei bei n&#61;7 das LVAS beidseitig vorlag (n&#61;20 Ohren). Das mittlere Diagnosealter der H&#246;rst&#246;rung lag bei 3,9 Jahren (SD&#61;2,4). Hinsichtlich der Versorgung waren n&#61;15 Ohren mit einem H&#246;rger&#228;t versorgt und n&#61;5 mit einem Cochlea-Implantat (CI). Der Schweregrad der H&#246;rst&#246;rung bei den mit H&#246;rger&#228;ten versorgten Ohren reichte von leicht (n&#61;5) &#252;ber m&#228;&#223;ig (n&#61;4), schwer (n&#61;5) bis sehr schwer (n&#61;1). In der Anamnese gaben n&#61;2 Patient&#42;innen L&#228;rmtraumata an, die auf die Gabe von Prednisolon ansprachen. Bei n&#61;2 Patient&#42;innen gab es anamnestisch ein Anpralltrauma des Kopfes durch einen Ball, jedoch ohne folgende H&#246;rverschlechterungen. Ein Patient berichtete &#252;ber rezidivierende St&#252;rze durch Skating ohne Helm mit H&#246;rverschlechterungen bis zum vollst&#228;ndigen H&#246;rverlust und anschlie&#223;ender Erholung, letztlich jedoch beidseitiger zeitversetzter CI-Implantation.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Schlussfolgerungen:</Mark1> Das H&#246;rverm&#246;gen bei LVAS reicht von leichter Schwerh&#246;rigkeit bis zur Taubheit mit CI-Indikation. L&#228;rm und Kopftraumata k&#246;nnen eine deutliche H&#246;rverschlechterung ausl&#246;sen. Da der Verlauf individuell schwer vorhersehbar ist, sind bei vorliegendem LVAS Vorsichtsma&#223;nahmen hinsichtlich potenzieller Traumata und L&#228;rmbelastung ratsam; Teilhabeeinschr&#228;nkungen sollten individuell abgewogen werden.</Pgraph></Abstract>
    <TextBlock name="Text" linked="yes">
      <MainHeadline>Text</MainHeadline><SubHeadline>Hintergrund</SubHeadline><Pgraph>Das Large Vestibular Aquaeduct Syndrome (LVAS) (ICD 10: Q16.5) ist eine Innenohrfehlbildung. Diese wird diagnostiziert, wenn der Aquaeductus vestibuli in einer Bildgebung des Kopfes (CT oder MRT) &#62;1,5 mm (bzw. &#8805;2 mm am Operculum und&#47;oder &#8805;1 mm am Mittelpunkt) gemessen wird <TextLink reference="1"></TextLink>, <TextLink reference="2"></TextLink>. Klinisch geht dies mit fluktuierendem, progredientem H&#246;rverlust einher, der teilweise mit Kopftraumata assoziiert ist <TextLink reference="1"></TextLink>, <TextLink reference="3"></TextLink>. Valvassori und Clemis beschrieben 1978 erstmals H&#246;rminderungen in Zusammenhang mit radiologischen Befunden des erweiterten Aquaeductus vestibuli <TextLink reference="1"></TextLink>.</Pgraph><Pgraph>Die klinische Prognose hinsichtlich des H&#246;rverm&#246;gens bei vorliegendem LVAS ist h&#228;ufig schwer einzusch&#228;tzen. Besonders problematisch ist das Risiko pl&#246;tzlicher H&#246;rverschlechterungen nach Bagatelltraumata; die resultierenden H&#246;rst&#246;rungen k&#246;nnen erhebliche Auswirkungen auf die Sprachentwicklung, schulische Teilhabe und Lebensqualit&#228;t der betroffenen Kinder haben <TextLink reference="4"></TextLink>.</Pgraph><Pgraph>Ziel der aktuellen Studie ist die Erfassung der klinischen und audiologischen Charakteristika unserer Patient&#42;innen mit der Diagnose LVAS, um eine m&#246;gliche Prognose der H&#246;rkurvenverl&#228;ufe und eine entsprechend fundiertere Beratung bzgl. des Sportverhaltens geben zu k&#246;nnen.</Pgraph><SubHeadline>Material und Methoden</SubHeadline><Pgraph>Die vorliegende retrospektive Analyse basiert auf der systematischen Auswertung von Patient&#42;innendaten aus der elektronischen Patientendatenbank der Charit&#233; &#8211; Universit&#228;tsmedizin Berlin. Eingeschlossen wurden alle Patient&#42;innen, die seit dem Jahr 2018 in der Klinik f&#252;r Audiologie und Phoniatrie mit der ICD-10-Diagnose Q16.5 (&#8222;Innenohrfehlbildung&#8220;) und einem audiometrisch dokumentierten H&#246;rverlust behandelt wurden. Insgesamt wurden 25 Patient&#42;innen identifiziert, von denen 12 aufgrund zus&#228;tzlicher Mittel- oder Innenohrfehlbildungen ausgeschlossen wurden. Die verbleibenden 13 Patient&#42;innen wiesen ein radiologisch gesichertes LVAS auf. </Pgraph><Pgraph>Folgende Parameter wurden bei der Analyse erhoben: Geschlecht, aktuelles Alter, Alter bei Erstdiagnose, initiale H&#246;rkurve, Verlauf der H&#246;rkurven &#252;ber den Beobachtungszeitraum, Vorhandensein anamnestisch dokumentierter Kopftraumata (z.B. Sturz, Ballanprall, L&#228;rmereignisse) sowie m&#246;gliche damit assoziierte akute oder schleichende H&#246;rverschlechterungen. Zus&#228;tzlich wurde die Art der H&#246;rsystemversorgung und m&#246;gliche &#196;nderungen im Verlauf (H&#246;rger&#228;te, Cochlea-Implantate) erfasst. Die Daten wurden deskriptiv-statistisch analysiert.</Pgraph><SubHeadline>Ergebnisse</SubHeadline><Pgraph>Es konnten n&#61;13 Patient&#42;innen (9 weiblich) mit einem LVAS eingeschlossen werden, wobei bei n&#61;7 das LVAS beidseitig vorlag (n&#61;20 Ohren). Das mittlere Alter betrug 11,9 Jahre (SD&#61;4,25), das mittlere Diagnosealter der H&#246;rst&#246;rung lag bei 3,9 Jahren (SD&#61;2,4). Hinsichtlich der Versorgung waren n&#61;15 Ohren mit einem H&#246;rger&#228;t versorgt und n&#61;5 mit einem Cochlea-Implantat (CI). Der Schweregrad der H&#246;rst&#246;rung bei den mit H&#246;rger&#228;ten versorgten Ohren reichte von leicht (n&#61;5) &#252;ber m&#228;&#223;ig (n&#61;4), schwer (n&#61;5) bis sehr schwer (n&#61;1). Bei n&#61;11 Ohren lag eine Schallleitungskomponente im Tieftonbereich vor.</Pgraph><Pgraph>In n&#61;11 Ohren zeigte sich im Verlauf ein schwankender bzw. progredienter H&#246;rverlust, der in n&#61;6 Ohren mit Kopf- oder L&#228;rmtraumata assoziiert war.</Pgraph><Pgraph>In der Anamnese gaben n&#61;2 Patient&#42;innen L&#228;rmtraumata an, die auf die Gabe von Prednisolon ansprachen. Bei n&#61;2 Patient&#42;innen gab es anamnestisch ein Anpralltrauma des Kopfes durch einen Ball, jedoch ohne folgende H&#246;rverschlechterungen. Ein Patient berichtete &#252;ber rezidivierende St&#252;rze durch Skating ohne Helm mit H&#246;rverschlechterungen bis zum vollst&#228;ndigen H&#246;rverlust und anschlie&#223;ender Erholung, letztlich jedoch beidseitiger zeitversetzter CI-Versorgung.</Pgraph><SubHeadline>Zusammenfassung und Schlussfolgerungen</SubHeadline><Pgraph>In der aktuellen Studie reicht das H&#246;rverm&#246;gen bei LVAS von leichter Schwerh&#246;rigkeit bis zur Taubheit mit CI-Indikation. Bei der Mehrzahl der F&#228;lle lag eine Schallleitungskomponente im Tieftonbereich vor (siehe auch <TextLink reference="5"></TextLink>).</Pgraph><Pgraph>Eine Progredienz der H&#246;rst&#246;rung wurde in &#252;ber 50&#37; der F&#228;lle beobachtet und ist nur in wenigen F&#228;llen mit dokumentierten L&#228;rm- oder Kopftraumata assoziiert. Vergleichbar zeigt sich in einer &#228;lteren Metaanalyse in 39,6&#37; der F&#228;lle eine Progredienz der H&#246;rst&#246;rung bei LVAS, jedoch ohne eine best&#228;tigte Assoziation zwischen Kopf- und L&#228;rmtraumata <TextLink reference="6"></TextLink>.</Pgraph><Pgraph>Obwohl die aktuelle Studie keine klare Assoziation von H&#246;rverschlechterungen bei LVAS mit Kopftraumata zeigt, kann in Einzelf&#228;llen eine Progredienz der H&#246;rminderung bei LVAS ausgel&#246;st durch einen Kopfanprall oder L&#228;rm nicht ausgeschlossen werden. Da der individuelle Verlauf schwer vorhersehbar ist, sind Vorsichtsma&#223;nahmen hinsichtlich potenzieller Traumata und L&#228;rmbelastung ratsam; Teilhabeeinschr&#228;nkungen sollten abgewogen und mit den Betroffenen individuell abgestimmt werden.</Pgraph></TextBlock>
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