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      <Title language="de">Sakroiliitis als seltene Manifestation einer Gichtarthropathie</Title>
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      <DatePublished>20250917</DatePublished>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Rheumatologie</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Orthop&#228;dische Rheumatologie</MeetingCorporation>
        <MeetingName>53. Kongress der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Rheumatologie (DGRh), 39. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Orthop&#228;dische Rheumatologie (DGORh)</MeetingName>
        <MeetingTitle>Deutscher Rheumatologiekongress 2025</MeetingTitle>
        <MeetingSession>Der besondere Fall</MeetingSession>
        <MeetingCity>Wiesbaden</MeetingCity>
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    <ArticleNo>FA.42</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Vorgeschichte:</Mark1> Eine 62-j&#228;hrige Patientin erlitt einen schweren Myokardinfarkt, der mittels Stenteinlage behandelt wurde. Kurz darauf entwickelte sie eine Aortendissektion sowie einen Niereninfarkt, der zu einer Niereninsuffizienz f&#252;hrte. Eine intensivmedizinische Behandlung erfolgte &#252;ber 14 Tage. Kurz nach dem Intensivaufenthalt traten pl&#246;tzlich st&#228;rkste, immobilisierende R&#252;ckenschmerzen auf. Zuvor waren nie R&#252;ckenschmerzen oder Gelenkschwellungen aufgetreten. Eine MRT der LWS zeigte eine ausgepr&#228;gte Sakroiliitis links mit deutlicher Umgebungsreaktion. Es wurde eine Therapie mit initial 40 mg Prednisolon eingeleitet. Da auch nach 1,5 Jahren weiterhin Beschwerden bestanden und wiederholte Prednisolonst&#246;&#223;e notwendig waren, wurde die Patientin zur weiteren Diagnostik in unsere rheumatologische Hochschulambulanz &#252;berwiesen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Leitsymptom bei Krankheitsmanifestation:</Mark1> Bei Vorstellung bestanden weiterhin starke tiefsitzende R&#252;ckenschmerzen vor allem bei Bewegung aber auch n&#228;chtlich. Die Patientin nahm t&#228;glich 9 mg Prednisolon ein und hatte seit Beginn der Steroidtherapie ca. 20 kg an Gewicht zugenommen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diagnostik:</Mark1> Laborchemisch deutlich eingeschr&#228;nkte Nierenfunktion mit einer GFR von 34 ml&#47;min, ANA, ANCA, RF, CCP, HLA B27 neg., Harns&#228;ure 9 mg&#47;dl. Anamnestisch keine Psoriasis bei ihr oder in der Familie. Aufgrund der nicht-typischen Pr&#228;sentation f&#252;r eine Spondyloarthritis wurde zun&#228;chst eine Verlaufsbildgebung empfohlen, auch hierbei weiterhin floride Sakroiliitis mit partieller Ankylose links. In einer CT des Beckens wurden erg&#228;nzend Osteolysen ausgeschlossen. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Therapie:</Mark1> Zun&#228;chst wurde die Steroidtherapie reduziert, NSAR und Coxibe waren kontraindiziert. Aufgrund der untypischen Pr&#228;sentation entschieden wir uns gegen eine Biologikatherapie, die Patientin bekam Physiotherapie und eine schmerzmedizinische Anbindung, es wurde eine Opiattherapie eingeleitet.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Weiterer Verlauf:</Mark1> Kurz nach Aufnahme in eine schmerzmedizinische Klinik trat ein Gichtanfall im H&#252;ftgelenk auf, begleitet von einem CRP-Wert von 200 mg&#47;l und deutlich erh&#246;hten Harns&#228;urewerten von 13 mg&#47;dl. Unter Therapie des Gichtanfalls konnten im Verlauf die Opioide vollst&#228;ndig ausgeschlichen werden. Seit Beginn der Harns&#228;uresenkung traten keine neuen Sch&#252;be auf, bei Wiedervorstellung in der rheumatologischen Ambulanz war die Patientin steroidfrei und ohne Rollator mobil, sodass r&#252;ckblickend die Sakroiliitis als seltene Manifestation einer Gicht zu werten ist.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Offenlegungserkl&#228;rung: </Mark1>TT, LG, GA und TW haben keine auf den Inhalt des Abstracts bezogenen COI.</Pgraph></TextBlock>
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