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    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Kutaner LE und Arthritis &#8211; think out of the box&#33;</Title>
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      <DatePublished>20250917</DatePublished>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Rheumatologie</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Orthop&#228;dische Rheumatologie</MeetingCorporation>
        <MeetingName>53. Kongress der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Rheumatologie (DGRh), 39. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Orthop&#228;dische Rheumatologie (DGORh)</MeetingName>
        <MeetingTitle>Deutscher Rheumatologiekongress 2025</MeetingTitle>
        <MeetingSession>Der besondere Fall</MeetingSession>
        <MeetingCity>Wiesbaden</MeetingCity>
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          <DateFrom>20250917</DateFrom>
          <DateTo>20250920</DateTo>
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    <ArticleNo>FA.27</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Vorgeschichte:</Mark1> Ein 39-j&#228;hriger Patient stellte sich im Dezember 2024 zur Abkl&#228;rung eines Hautexanthems sowie von Arthralgien in unserer Ambulanz vor. Relevante Vorerkrankungen lagen nicht vor. Auf Grund der Hautver&#228;nderungen hatte er sich bereits in dermatologischer Abkl&#228;rung befunden, wo der Verdacht auf einen kutanen Lupus erythematodes gestellt wurde. Eine Therapie wurde nicht initiiert.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Leitsymptom</Mark1> <Mark1>bei</Mark1> <Mark1>Krankheitsmanifestation:</Mark1> Der Patient berichtet von einem fleckigem, teils verkrustetem Exanthem, welches sich zun&#228;chst am Sprunggelenk links entwickelt und im weiteren Verlauf auf den gesamten K&#246;rper ausgebreitet hatte. Einige Wochen nach dem Exanthem hatten sich dann Schmerzen im rechten Kniegelenk und eine Steifigkeit der Finger entwickelt. Das Knie sei im Verlauf zudem angeschwollen. Er f&#252;hlte sich seit Beginn der Symptome schnell ersch&#246;pft und m&#252;de und ein vermehrter Haarausfall war ihm aufgefallen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diagnostik:</Mark1> In der k&#246;rperlichen Untersuchung zeigten sich das Kniegelenk rechts sowie das rechte Ellenbogengelenk synovitisch geschwollen. Laborchemisch imponierten die Entz&#252;ndungswerte erh&#246;ht (BSG 20&#47;50 mm&#47;h, CRP 10,5 mg&#47;l). Die klinische Chemie sowie das Blutbild ergaben keine relevanten Auff&#228;lligkeiten. In der Immunserologie konnten niedrigtitrig anti-dsDNA- Antik&#246;rper nachgewiesen werden (33 IU&#47;ml), bei jedoch fehlendem ANA- Titer und unauff&#228;lligem Komplement konnte die Diagnose eines Lupus erythematodes nicht best&#228;tigt werden. Die &#252;brigen immunserologischen Parameter fielen negativ aus.</Pgraph><Pgraph>In der Punktion des Kniegelenks konnte die Konstellation einer Arthritis mit Nachweis von 5.000 Synovia Leukozyten&#47;ul nachgewiesen werden. Die Kulturen auf Bakterien und Pilze verblieben negativ. Arthritische Direktzeichen ergaben sich in der R&#246;ntgenuntersuchung nicht. </Pgraph><Pgraph>Zeitgleich zur Pr&#228;sentation in unserer Ambulanz hatte sich der Patient zum Blutspenden vorgestellt. In den hierf&#252;r durchgef&#252;hrten Laboruntersuchungen erfolgte dann ein positiver Lues-Suchtest und auch der Best&#228;tigungstest f&#252;r Lues spezifische IgG- und IgM-Antik&#246;rper fiel positiv aus, so dass von einer floriden Lues-Infektion ausgegangen wurde. </Pgraph><Pgraph>In Zusammenschau aller Befunde musste somit die initiale Diagnose einer seronegativen rheumatoiden Arthritis korrigiert werden und stattdessen die Diagnose einer Lues- Erkrankung mit assoziierter Arthritis gestellt werden. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Therapie:</Mark1> Die initial bei Annahme einer rheumatoiden Arthritis begonnene Therapie mit Prednisolon und Methotrexat wurde nach wenigen Wochen beendet. Der Patient erhielt dann eine Therapie mit Penicillin G, welche durch den Hausarzt insgesamt 3-mal in einer Dosierung 2,4 IU intramuskul&#228;r verabreicht wurde.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Weiterer</Mark1> <Mark1>Verlauf:</Mark1> Auch nach Beendigung der antibiotischen Therapie traten keine erneuten Hautl&#228;sionen und keine Arthritis mehr auf. Eine weiterf&#252;hrende Therapie ist seither nicht mehr notwendig. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Offenlegungserkl&#228;rung: </Mark1>Keine Interessenkonflikte.</Pgraph><Pgraph>Abbildung 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="figure" /></Pgraph><Pgraph>Abbildung 2 <ImgLink imgNo="2" imgType="figure" /></Pgraph></TextBlock>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 1: Hautl&#228;sionen im Bereich der F&#252;&#223;e und des R&#252;ckens. </Mark1></Pgraph></Caption>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 2: Arthrosonographie des rechten Kniegelenks mit Nachweis einer Kapseldistension bei Kniegelenkserguss. </Mark1></Pgraph></Caption>
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