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    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Typisch PMR&#33; Oder doch nicht&#63;</Title>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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      <DatePublished>20250917</DatePublished>
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    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Rheumatologie</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Orthop&#228;dische Rheumatologie</MeetingCorporation>
        <MeetingName>53. Kongress der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Rheumatologie (DGRh), 39. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Orthop&#228;dische Rheumatologie (DGORh)</MeetingName>
        <MeetingTitle>Deutscher Rheumatologiekongress 2025</MeetingTitle>
        <MeetingSession>Der besondere Fall</MeetingSession>
        <MeetingCity>Wiesbaden</MeetingCity>
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          <DateFrom>20250917</DateFrom>
          <DateTo>20250920</DateTo>
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    <ArticleNo>FA.12</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Vorgeschichte:</Mark1> Ein 67-j&#228;hriger Patient stellte sich im M&#228;rz 2024 zur Abkl&#228;rung von polymyalgiformen Schmerzen und Gewichtsverlust sowie einer Livedo reticularis in unserer Klinik vor. An Vorerkrankungen ist ein Vorhofflimmern und ein intermittierender AV-Block 3. Grades mit Z.n. Schrittmacherimplantation zu erw&#228;hnen. Vom niedergelassenen Rheumatologen wurde initial eine Polymyalgia rheumatica diagnostiziert und eine Prednisolontherapie eingeleitet. Bei refrakt&#228;rem Verlauf und V.a. eine Gro&#223;gef&#228;&#223;vaskultis erfolgte die Einleitung einer Therapie mit Tocilizumab.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Leitsymptom bei Krankheitsmanifestation:</Mark1> Der Patient berichtete 04&#47;23 von erstmalig aufgetretenen Schmerzen im Schulter-Nacken- und Beckeng&#252;rtelbereich. Seit 03&#47;24 konnte zudem ein ausgepr&#228;gter Gewichtsverlust von ca. 30 kg verzeichnet werden. Im Bereich der unteren Extremit&#228;ten seien im Verlauf Hautver&#228;nderungen im Sinne einer Livedo reticularis und Petechien aufgetreten.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diagnostik:</Mark1> Eine extern durchgef&#252;hrte Diagnostik (&#214;GD&#47;Koloskopie, CT-Abdomen, MRT LWS) erbrachte unauff&#228;llige Befunde. Klinisch zeigten sich die genannten Hautver&#228;nderungen, der Patient war in einem schlechten Allgemeinzustand. Unter IL-6-Blockade waren die Entz&#252;ndungsparameter initial normwertig, unter Pausierung von Tocilizumab zeigten sich diese im Verlauf deutlich erh&#246;ht (BSG 65&#47;95 mm&#47;h, CRP 81 mg&#47;l) bei normwertigem Procalcitoninwert (PCT 0,1 ng&#47;ml, Referenz: &#60;0,5 ng&#47;ml). Zudem konnte eine An&#228;mie (Hb 7,8 g&#47;dl) nachgewiesen werden. Die Immunologie gestaltet sich unauff&#228;llig (RF&#47;ACPA&#47;ANA&#47;ENA&#47;ANCA&#47;C3&#47;C4, Myositisblot). Auch weitergehende Untersuchungen in domo ergaben keine wegweisenden Befunde (Duplexsonographie der Gef&#228;&#223;e, Abdomensonographie, Pleurasonographie, Arthrosonographie, CT Hals&#47;Thorax&#47;Abdomen&#47;Becken). </Pgraph><Pgraph>Bei An&#228;mie wurde eine KM-Punktion durchgef&#252;hrt, eine maligne Erkrankung bzw. VEXAS-typische Vakuolen konnten nicht nachgewiesen werden. Bei unklarer Inflammation wurden zudem 3 Paar Blutkulturen abgenommen. In allen Flaschen gelang der Nachweis grampositiver Kettenkokken. Im dann durchgef&#252;hrten TTE wurde der Verdacht auf eine Vegetation im Bereich der Aortenklappe ge&#228;u&#223;ert. </Pgraph><Pgraph>In den Blutkulturen und der Mikrobiologie aus dem KM-Citrat konnte Enterococcus faecalis isoliert werden. Aufgrund dieser Befunde wurde der V.a. auf eine Endokarditis gestellt.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Therapie:</Mark1> Wir begannen umgehend eine antibiotische Therapie mit Vancomycin und Ampicillin. Der Patient wurde heimatnah nach M&#252;nchen in die Kardiologie verlegt.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Weiterer Verlauf:</Mark1> Im TEE konnte der V.a. eine Vegetation im Bereich der Aortenklappe best&#228;tigt werden. Es erfolgte ein herzchirurgischer Kombinationseingriff bei dann Nachweis einer Aortenklappenendokarditis mit Endoplastitis der Schrittmachersonde, sowie Mitbeteiligung der Trikuspidalklappe. Der Schrittmacher wurde entfernt, die Vegetationen abgetragen und ein Aortenklappenersatz durchgef&#252;hrt. Postoperativ war der Patient dialysepflichtig, bei frustranem Extubationsversuch wurde er tracheotomiert und befindet sich aktuell im Weaning-Prozess. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Offenlegungserkl&#228;rung: </Mark1>Keine Interessenskonflikte.</Pgraph><Pgraph>Abbildung 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="figure" /></Pgraph></TextBlock>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 1: Transthorakaler Echokardiographie-Befund, parasternal lange Achse mit V.a. Vegetation im Bereich der Aortenklappe (Pfeil).</Mark1></Pgraph></Caption>
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