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    <Identifier>25rhk082</Identifier>
    <IdentifierDoi>10.3205/25rhk082</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-25rhk0824</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Videoassistierte rheumatologische Sprechstunde mit Physician Assistants in der Hausarztpraxis: Ein Zukunftsmodell zur Versorgungssicherung im l&#228;ndlichen Raum  &#8211; eine Machbarkeits&#252;berpr&#252;fung</Title>
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          <Affiliation>RHIO (Rheumatologie, Immunologie, Osteologie) D&#252;sseldorf, D&#252;sseldorf</Affiliation>
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          <Lastname>Ohrndorf</Lastname>
          <LastnameHeading>Ohrndorf</LastnameHeading>
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          <Affiliation>Klinikum Ernst von Bergmann, Potsdam</Affiliation>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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      <DatePublished>20250917</DatePublished>
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    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Rheumatologie</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Orthop&#228;dische Rheumatologie</MeetingCorporation>
        <MeetingName>53. Kongress der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Rheumatologie (DGRh), 39. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Orthop&#228;dische Rheumatologie (DGORh)</MeetingName>
        <MeetingTitle>Deutscher Rheumatologiekongress 2025</MeetingTitle>
        <MeetingSession>Epidemiologie &#38; Versorgungsforschung</MeetingSession>
        <MeetingCity>Wiesbaden</MeetingCity>
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          <DateFrom>20250917</DateFrom>
          <DateTo>20250920</DateTo>
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    <ArticleNo>EV.42</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Einleitung: </Mark1>Die Versorgungssituation f&#252;r Rheumapatient:innen sieht sich einer zunehmenden Mangelversorgung ausgesetzt. Das Memorandum der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Rheumatologie (DGRh) von 2024 beschreibt den bereits bestehenden sowie zuk&#252;nftigen Mangel an Rheumatolog:innen <TextLink reference="1"></TextLink>. Insbesondere der l&#228;ndliche Raum leidet unter dem Fach&#228;rzt:innenmangel, denn in diesen Regionen m&#252;ssen Patient:innen sowohl viele Monate auf einen fach&#228;rztlichen Termin warten als auch h&#228;ufig viele Kilometer Anfahrt in Kauf nehmen. Dies erfordert Kreativit&#228;t und pragmatisches Denken, um L&#246;sungen zu finden mit dem Ziel, die Situation zeitnah zu verbessern. Eine L&#246;sung zur Verbesserung der ambulanten Versorgungssituation besteht in dem bisher wenig bekannten Berufsbild des Physician Assistance (PA), welches in Kombination mit der sich (langsam) etablierenden Videosprechstunde (VS) im fach&#228;rztlichen Bereich eingesetzt wird.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methoden: </Mark1>Am Campus Papenburg, einem An-Institut der Hochschule Anhalt, wird seit 2021 der Bachelorstudiengang PA unterrichtet mit dem vorrangigen Ziel, die ambulante Versorgung zu st&#228;rken. Seitdem findet hier j&#228;hrlich f&#252;r das 3. Semester ein Rheumablockseminar und f&#252;r das 5. Semester eine rheumatologische Fallbesprechung sowie au&#223;erdem ein semester&#252;bergreifender Arthrosonographie-Kurs statt. Im Rahmen der Digitalisierung der Medizin besteht zus&#228;tzlich die M&#246;glichkeit, Patient:innen im ambulanten Setting via VS zu betreuen. Es wurde von uns seit dem 01.01.2024 ein Konzept etabliert, in dem Rheumapatient:innen aus einem haus&#228;rztlichen MVZ in Papenburg von einer speziell rheumatologisch ausgebildete PA &#8211; in Kombination mit wohnortnahen haus&#228;rztlichen Kollegen sowie Supervision durch eine VS mit einer rheumatologischen Fach&#228;rztin &#8211; betreut werden. Die VS findet in der haus&#228;rztlichen Praxis mit PA, Patient:innen und Rheumatologin statt. Alle Patient:innen haben der Teilnahme an der VS zugestimmt, der Rheumatologin standen alle notwendigen Befunde zur Verf&#252;gung, bei Bedarf wurden w&#228;hrend oder nach der VS weitere Befunde erhoben oder angefordert. Die Diagnose wurde durch die Rheumatologin gestellt und eine entsprechende Therapieempfehlung via Arztbericht erteilt. Die Therapie wurde im Anschluss durch die haus&#228;rztlichen Kollegen umgesetzt.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse: </Mark1>Es wurden &#252;ber das Jahr 2024 n&#61;63 Patient:innen (n&#61;42 weiblich, n&#61; 21 m&#228;nnlich; mittleres Alter 55 Jahre (21;85) so betreut. </Pgraph><Pgraph>Bei n&#61;50&#47;63 (79&#37;) lag eine entz&#252;ndlich-rheumatisch Grunderkrankung (EGR) vor. Bei n&#61;13&#47;63 (21&#37;) Patient:innen wurde eine EGR ausgeschlossen. Die Tabelle 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="table" /> zeigt die Aufteilung der Diagnosen.</Pgraph><Pgraph>Tabelle 2 <ImgLink imgNo="2" imgType="table" /> zeigt die demographischen Daten.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Schlussfolgerung: </Mark1>Im Rahmen unserer Machbarkeits&#252;berpr&#252;fung konnte nach anf&#228;nglichen Schwierigkeiten sowohl bzgl. der Technik, als auch dem Etablieren praktikabler Abl&#228;ufe und dem &#8222;Abarbeiten&#8220; von Patient:innen, welche schon sehr lange auf eine rheumatologische Mitbeurteilung gewartet haben, eine gewisse Routine etabliert werden. Grunds&#228;tzlich k&#246;nnen Patient:innen mit akuten Problemen auf diesem Wege ohne lange Verz&#246;gerungen gesehen werden. Patient:innen  mit bekannten Diagnosen, jedoch abhanden gekommener rheumatologischer Betreuung (Praxisschlie&#223;ung und fehlende Nachfolger), k&#246;nnen auf diesem Wege rheumatologisch weiterbetreut werden. Patient:innen mit schweren Vorerkrankungen, hohem Alter oder fehlender serologischer Ver&#228;nderung konnten zeitnah rheumatologisch mitbeurteilt werden. Diese Patient:innen fallen oft durch die h&#228;ufig verwendeten Vor-Screenings. Auch sind lange Anfahrtswege in solchen F&#228;llen einschr&#228;nkend. Die demographischen Daten zeigen die hohe Variabilit&#228;t und die gr&#246;&#223;tenteils lange Symptomdauer bis Erstvorstellung. Ziel ist es nun, dass die Symptomdauer bis zur Erstvorstellung und Erstdiagnose verk&#252;rzt wird und die Patient:innen auf diesem Weg langfristig  weiter betreut werden. Wir halten die vorgestellten Ma&#223;nahmen f&#252;r einen praktikablen Weg, um die Patientenversorgung von Rheumapatient:innen insbesondere im l&#228;ndlichen Raum zu verbessern bzw. langfristig sicherzustellen. Eine ausf&#252;hrliche wissenschaftliche Evaluation steht noch aus.</Pgraph></TextBlock>
    <References linked="yes">
      <Reference refNo="1">
        <RefAuthor>Braun J</RefAuthor>
        <RefAuthor>Albrecht K</RefAuthor>
        <RefAuthor>Callhoff J</RefAuthor>
        <RefAuthor>Haase I</RefAuthor>
        <RefAuthor>Krause A</RefAuthor>
        <RefAuthor>Lakomek HJ</RefAuthor>
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        <RefAuthor>Wagner U</RefAuthor>
        <RefAuthor>Zeidler J</RefAuthor>
        <RefAuthor>Zinke S</RefAuthor>
        <RefAuthor>Voormann A</RefAuthor>
        <RefAuthor>Specker C</RefAuthor>
        <RefAuthor> die Kommission Versorgung der DGRh</RefAuthor>
        <RefTitle>Rheumatologische Versorgung in Deutschland : Memorandum der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Rheumatologie und Klinische Immunologie 2024</RefTitle>
        <RefYear>2024</RefYear>
        <RefJournal>Z Rheumatol</RefJournal>
        <RefPage>249-84</RefPage>
        <RefTotal>Braun J, Albrecht K, Callhoff J, Haase I, Krause A, Lakomek HJ, Meyer-Olson D, Schmale-Grede R, Wagner U, Zeidler J, Zinke S, Voormann A, Specker C; die Kommission Versorgung der DGRh. Rheumatologische Versorgung in Deutschland : Memorandum der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Rheumatologie und Klinische Immunologie 2024 &#91;Rheumatological care in Germany : Memorandum of the German Society for Rheumatology and Clinical Immunology 2024&#93;. Z Rheumatol. 2024 Aug;83(Suppl 2):249-84. German. DOI: 10.1007&#47;s00393-024-01539-2</RefTotal>
        <RefLink>http:&#47;&#47;dx.doi.org&#47;10.1007&#47;s00393-024-01539-2</RefLink>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Tabelle 2: Demographischen Daten</Mark1></Pgraph></Caption>
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