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    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Funktionelle Heterogenit&#228;t von IL10-produzierenden CD4&#43; T-Zellen im Kontext von Autoimmunerkrankungen</Title>
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      <DatePublished>20250917</DatePublished>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Rheumatologie</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Orthop&#228;dische Rheumatologie</MeetingCorporation>
        <MeetingName>53. Kongress der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Rheumatologie (DGRh), 39. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Orthop&#228;dische Rheumatologie (DGORh)</MeetingName>
        <MeetingTitle>Deutscher Rheumatologiekongress 2025</MeetingTitle>
        <MeetingSession>Experimentelle &#38; Translationale Rheumatologie</MeetingSession>
        <MeetingCity>Wiesbaden</MeetingCity>
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          <DateTo>20250920</DateTo>
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    <ArticleNo>ET.28</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Einleitung: </Mark1>Interleukin-10 (IL-10) ist ein pleiotropes Zytokin, das eine grundlegende Rolle bei der Modulation von Entz&#252;ndungen und der Aufrechterhaltung der zellul&#228;ren Hom&#246;ostase spielt. Es wirkt in erster Linie als entz&#252;ndungshemmendes Zytokin und sch&#252;tzt den K&#246;rper vor unkontrollierten Immunreaktionen. Angesichts seiner zentralen Funktion in der Immunmodulation spielt IL-10 eine bedeutende Rolle bei inflammatorischen Erkrankungen, so auch Autoimmunerkrankungen. Andererseits kann IL-10 unter bestimmten Bedingungen immunstimulierende Funktionen &#252;bernehmen. Dementsprechend wird seine Rolle im systemischen Lupus erythematodes (SLE) kontrovers diskutiert.</Pgraph><Pgraph>Ziel unserer Studie ist es, durch Untersuchung der kombinatorischen Expression von inhibitorischen Rezeptoren und Effektormolek&#252;len Subpopulationen IL-10-produzierender T-Zellen zu identifizieren und diese hinsichtlich regulatorischer und nicht-regulatorischer Eigenschaften zu charakterisieren. Zudem sollte analysiert werden, ob chronische Inflammation im Rahmen von Autoimmunerkrankungen mit einem Defekt regulatorischer Sub-populationen einhergeht. Dies k&#246;nnte erkl&#228;ren, warum trotz erh&#246;hter IL-10-Level im SLE keine suffiziente Krankheitskontrolle erreicht wird.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methoden: </Mark1>Murine CD4-T-Zellen wurden aus lymphoiden Organen isoliert und mittels multispektraler Durchflusszytometrie untersucht. Analysiert wurden T-Zellen aus verschiedenen Lupus- und Arthritis-Modellen im Vergleich zu Wildtyp sowie anti-CD3-stimulierten Tieren.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse: </Mark1>Unsere vorl&#228;ufigen Daten zeigen bei Tieren mit manifester Erkrankung einen deutlichen Anstieg sowohl klassischer FoxP3&#8314; regulatorischer CD4-T-Zellen (Treg) als auch von FoxP3&#8315;IL-10&#8314; CD4-T-Zellen. Die Stimulation mit anti-CD3 f&#252;hrte ausschlie&#223;lich zu einer Erh&#246;hung des Anteils an FoxP3&#8315;IL-10&#8314; CD4-T-Zellen, nicht aber der Tregs. Unabh&#228;ngig vom Erkrankungskontext zeigte sich in FoxP3&#8315;IL-10&#8314; im Vergleich zu FoxP3&#8315;IL-10&#8315; CD4-T-Zellen eine gesteigerte Expression sowohl von Effektormolek&#252;len als auch von inhibitorischen Checkpoint-Rezeptoren. Im Vergleich zu klassischen Tregs war die Expression der meisten, aber nicht aller untersuchten Checkpoint-Rezeptoren in FoxP3&#8315;IL-10&#8314; CD4-T-Zellen niedriger ausgepr&#228;gt. Zudem zeigten sich unterschiedliche Expressionsmuster zwischen diesen beiden regulatorischen CD4-Populationen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Schlussfolgerung: </Mark1>Entgegen der urspr&#252;nglichen Annahme zeigte sich demnach weder eine quantitative Verminderung regulatorischer CD4-T-Zellpopulationen noch eine defizit&#228;re Expression inhibitorischer Checkpoint-Rezeptoren im Kontext autoimmuner Inflammation. Es stellt sich nun die Frage, wie die unterschiedlichen Expressionsmuster der untersuchten Checkpoint-Rezeptoren die inhibitorische Kapazit&#228;t regulatorischer Zellen beeinflussen und, ob die Co-Expression von Effektormolek&#252;len deren antiinflammatorische Funktion beeintr&#228;chtigt. Es w&#228;re denkbar, dass pharmakologische Ans&#228;tze zur selektiven Modulation der Expression dieser Molek&#252;le zu einer gezielten Verst&#228;rkung oder Wiederherstellung der immunmodulatorischen Wirkung regulatorischer Zellpopulationen beitragen und vielversprechende Ans&#228;tze in der Behandlung von Autoimmunerkrankungen darstellen k&#246;nnten.</Pgraph></TextBlock>
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